Die Schlümpfe sind kleine blaue Wesen, die eigentlich in Pilzen im Wald leben. Doch auch in den Lichtspielhäusern fühlen sich die 1958 vom belgischen Zeichner und Autor Peyo erschaffenen Kreaturen sehr wohl – denn inzwischen bringen es die Racker auf fünf Kinofilme – und haben weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar eingespielt!
Das neuste Abenteuer flimmerte 2025 über die Leinwände. „Die Schlümpfe: Der große Kinofilm“ erhielt dabei von Beginn an prominente Unterstützung: Musik-Weltstar Rihanna war an der Entstehung maßgeblich beteiligt – und zwar als Produzentin und Sprecherin. Zudem entwickelte sie extra für den Film sogar einige neue Songs.
In Deutschland konnte „Die Schlümpfe: Der große Kinofilm“ über eine Million schlumpfbegeisterte Zuschauer*innen in die Säle ziehen. Wer den Film dennoch im Kino verpasst hat, hat jetzt die ideale Gelegenheit, dieses Versäumnis endlich nachzuholen. Das quietschbunte Animationsabenteuer könnt ihr jetzt sowohl im Streaming-Abo von WOW* als auch bei Paramount+ schlumpfen:
Und darum geht es in "Die Schlümpfe: Der große Kinofilm"
Ah, Schlumpfhausen. Hier lässt es sich leben. Und eigentlich geht es auch allen Bewohner*innen dieses idyllischen Dörfchens gut – nur ein Neuzugang (in der deutschen Fassung gesprochen von Álvaro Soler) fühlt sich fehl am Platz, denn er sucht noch nach seiner wahren Bestimmung. Jeder Schlumpf besitzt schließlich ein besonderes Talent, das ihn definiert: Der Gärtnerschlumpf kümmert sich um Pflanzen, der Tortenschlumpf zaubert köstliche Backwerke, der Ganz-weit-hinten-Schlumpf lebt etwas abseits im eigenen Pilzhaus. Trotz der aufmunternden Unterstützung seiner Freundin Schlumpfine (Patricia Meeden), dem einzigen weiblichen Schlumpf, bleibt seine Begabung ein Rätsel. Aus Angst, als „No-Name-Schlumpf“ in Erinnerung zu bleiben, wächst seine Verunsicherung zunehmend.
Die Lage spitzt sich zu, als Papa Schlumpf (Uwe Ochsenknecht) aus der magischen Welt der Schlümpfe in die Menschenwelt entführt wird. Sofort machen sich die Zurückgebliebenen auf den Weg, um ihren Anführer zu befreien. Doch schnell wird klar: Dieses Mal steckt nicht ihr altbekannter Widersacher Gargamel (Rick Kavanian) hinter der Tat, sondern dessen noch fieserer Bruder Razamel (ebenfalls Rick Kavanian). Dessen Ziel ist nichts Geringeres als der Untergang des gesamten Universums. Für die Schlümpfe bedeutet das, neue Verbündete zu finden – und einmal mehr über sich hinauszuwachsen, um am Ende uns alle zu retten.
Etwas an der Zielgruppe vorbei
Die Abenteuer der Schlümpfe sind in erster Linie meist recht simpel gestrickt. Das mag auch nicht weiter verwundern, denn immerhin sollen die blauen Spaßmacher insbesondere ein junges Publikum unterhalten. In „Die Schlümpfe: Der große Kinofilm“ wird jedoch eine Mythologie aufgebaut, die so manch einen der Dreikäsehoch-Gäste etwas überfordert haben mag. Denn die Erzählung um vier mystische Bücher, mit denen das Universum unterjocht werden kann, erinnert dann doch etwas an große Fantasy-Klassiker wie „Herr der Ringe“ oder die Infinity-Steine aus dem Marvel-Kosmos.
Dennoch bietet das neueste Schlümpfe-Abenteuer jede Menge gute Unterhaltung. Viele kleine Gags lockern das Geschehen auf und auch die Gesangs- und Tanzeinlagen sind stimmig in das Abenteuer eingeflochten. Für FILMSTARTS-Autor Oliver Kube reicht es in seiner Kritik dennoch letztlich nur für 2,5 von 5 möglichen Sternen. Fans der blauen Wichtel sollten sich davon aber nicht abschrecken lassen, sondern sich einfach eine eigene Meinung bilden.
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