"149 Minuten Vollgas": Der vielleicht beste Film 2026 bricht bereits Kassenrekorde – bevor er in Deutschland überhaupt gestartet ist
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Bevor Timothée Chalamet als Paul Atreides in „Dune 3“ (Kinostart: 17. Dezember) zurückkehrt, bekommen wir ihn in wenigen Wochen in einem der ersten Meisterwerke des Jahres zu sehen – das an den US-Kinokassen bereits mächtig abräumt.

Timothée Chalamet ist einer der aktuell größten Shooting-Stars in Hollywood. Blieb er als Matthew McConaugheys Sohn in „Interstellar“ vor einigen Jahren fast noch ein wenig unbeachtet, hat sich der 30-jährige New Yorker seitdem längst zu einem der gefragtesten Schauspieler der Traumfabrik aufgeschwungen. Ab dem 17. Dezember 2026 bekommen wir ihn in „Dune 3“ einmal mehr als Paul Atreides zu sehen, doch schon nächsten Monat erwartet uns ein Film mit ihm, an den das dritte Arrakis-Abenteuer erst einmal herankommen muss:

Marty Supreme“ wird schon jetzt als einer der besten Filme des Jahres gehandelt. Doch hierzulande kommt der neue Film von „Der schwarze Diamant“-Regisseur Josh Safdie leider erst am 26. Februar 2026 in die Kinos – damit aber immerhin noch rechtzeitig, damit ihr euch mit dem Ausnahme-Film auf die wenige Wochen später stattfindende Oscarverleihung vorbereiten könnt. Dort wird „Marty Supreme“ nämlich sicherlich eine Rolle spielen. In wenigen Tagen werden die Nominierungen verkündet – und vor allem der gerade erst mit dem Golden Globe prämierte Chalamet darf sich durchaus Chancen ausrechnen, nicht nur zum dritten Mal ins Rennen um den Goldjungen zu gehen, sondern erstmals auch ausgezeichnet zu werden. Doch „Marty Supreme“ ist nicht nur auf kreativer Ebene ein voller Erfolg, sondern befindet sich auch aus wirtschaftlicher Sicht auf einem guten Weg...

US-Einspielrekord: "Marty Supreme" neuer A24-Spitzenreiter

In den USA startete der Film bereits an Weihnachten 2025 und entwickelte sich dort zum absoluten Publikumsmagneten. Wie nun verkündet wurde, hat „Marty Supreme“ allein in den USA bereits knapp 80 Millionen Dollar eingespielt – und damit mehr als jeder andere Film von Produktionsstudio A24. Weltweit kamen bis dato 97 Millionen Dollar zusammen, wobei das schweißtreibende Drama in einigen Regionen – neben Deutschland unter anderem auch Frankreich und Spanien – noch gar nicht angelaufen ist.

Marty Supreme
Marty Supreme
Von Josh Safdie
Mit Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion
Starttermin 26. Februar 2026
User-Wertung
3,9
Filmstarts
5,0
Vorführungen (62)

A24 mauserte sich seit seiner Gründung im Jahr 2012 zu einer Indie-Schmiede, die Hits und Highlights am laufenden Band produziert – und so mittlerweile auch größere Produktionen stemmen kann. Auch ihr habt inzwischen bestimmt schon von der einen oder anderen A24-Arbeit gehört – sei es nun der verstörende Horror-Schocker „Hereditary“ oder das dreieinhalbstündige Mammutwerk „Der Brutalist“.

Um sich am Ende aber auch die internationale A24-Box-Office-Krone aufzusetzen, fehlen „Marty Supreme“ noch ein paar Millionen: Auf Platz 1 thront derzeit die Multiversum-Sause „Everything Everywhere All At Once“ mit 143,4 Millionen Dollar – der aufgrund seines Budgets von unter 25 Millionen Dollar am Ende aber wohl definitiv der rentablere Film der beiden bleiben dürfte. Die beachtlichen Zahlen des vergleichsweise teuren Safdie-Meisterstücks sind indes sogar notwendig, damit der Film am Ende überhaupt schwarze Zahlen schreibt.

5 Sterne in der FILMSTARTS-Kritik

Ihr wollt wissen, ob „Marty Supreme“ dem Hype am Ende auch gerecht wird? Dann lest einfach mal in die FILMSTARTS-Kritik rein. Darin vergibt Björn Becher die seltene Höchstnote von fünf Sternen, womit der Film direkt als Anwärter für den Titel des besten Films 2026 gilt. Dementsprechend euphorisch fällt auch das Fazit unserer Besprechung aus:

Fiebrig, nervenzerrend, voller chaotischer Energie und doch meisterhaft kontrolliert! Timothée Chalamet spielt hier auf einem völlig neuen Level, getragen von einer Inszenierung, die Tischtennis so spannend macht wie einen Thriller. 149 Minuten Vollgas – und keine Sekunde davon fühlt sich vorhersehbar an.

Marty Supreme
Marty Supreme
Von Josh Safdie
Mit Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion
Starttermin 26. Februar 2026
User-Wertung
3,9
Filmstarts
5,0
Vorführungen (62)

Wer sich die Wartezeit bis zum Kinostart mit einem anderen Meisterwerk vertreiben will, hat seit vergangener Woche übrigens mit dem ersten 5-Sterne-Film des Jahres die Gelegenheit dazu. Warum sich „Silent Friend“ mit unter anderem Hongkong-Ikone Tony Leung, „Inglourious Basterds“-Nazi Sylvester Groth und Shooting-Star Luna Wedler („22 Bahnen“) lohnt, hat euch unser Autor Michael Bendix bereits an anderer Stelle verraten:

Ab heute im Kino: Das erste 5-Sterne-Meisterwerk des Jahres!

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren