"Es ist eine knifflige Sache": "The Rip"-Star Matt Damon spricht über Zukunft von "Bourne" – und welcher Punkt dafür entscheidend ist!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Kommt noch ein „Bourne“-Teil oder eher nicht? Matt Damon hat nun in einem Interview für die Zukunft der Action-Reihe gesprochen und dabei sehr deutlich gemacht, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit er noch einmal in die Rolle schlüpft.

Universal Pictures

Zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit Matt Damon („Good Will Hunting“) zuletzt als Jason Bourne auf der großen Leinwand zu sehen war. Seitdem tauchen in regelmäßigen Abständen Berichte auf, wonach an einem neuen Teil der erfolgreichen Action-Reihe gearbeitet wird. Zwischenzeitlich stand sogar im Raum, dass der deutsche Filmemacher Edward Berger („Im Westen nichts Neues“, „Konklave“) den Regieposten übernehmen könnte. Konkrete oder gar bestätigte Informationen gibt es bislang allerdings nicht.

Vor Kurzem war Matt Damon zu Gast im Netflix-Podcast „Skip Intro“, wo er vor allem die Werbetrommel für seinen neuen Action-Thriller „The Rip“ rührte. In dem Film ist er erneut an der Seite seines langjährigen Freundes Ben Affleck zu sehen. Doch das Gespräch beschränkte sich nicht ausschließlich auf den kommenden Streaming-Hit – früher oder später kam, wenig überraschend, auch die Zukunft von Jason Bourne zur Sprache.

Kein neuer James Bond!

Wie Matt Damon im Interview erklärte, liegt ihm die „Bourne“-Reihe sehr am Herzen. Gerade deshalb sei es ihm besonders wichtig, dem Publikum nur dann einen neuen Film zu präsentieren, wenn es auch wirklich eine Geschichte gibt, die es wert ist, erzählt zu werden. Dabei machte Damon deutlich, dass die Reihe von Anfang an anders gedacht war als klassische Franchises:

„Wir haben uns nicht wirklich auf eine lange Reihe eingestellt, es war nie als zeitloser James-Bond-Klassiker gedacht, bei dem man die Schauspieler oder gar die Figur austauschen könnte. Jeder Film ist anders, eine andere Mission. Es ist schwieriger, es ist nicht darauf ausgelegt, James Bond zu sein.“

Es gab bereits Entwürfe

Zudem stellte Damon klar, dass sich die Geschichte von Jason Bourne nicht unbegrenzt fortschreiben lässt. Der zentrale erzählerische Motor der Reihe – die Amnesie des Protagonisten – stoße irgendwann an seine Grenzen. Mit einem Augenzwinkern fasste der Schauspieler das so zusammen: „In den ersten drei Filmen bekomme ich meine Erinnerungen quasi dreimal zurück. Ich denke bei jedem Film: ,Ich erinnere mich an alles' und beim nächsten dann: ,Oh, da war ja noch was.' Irgendwann sind wir am Ende unserer Möglichkeiten.“

Ganz vom Tisch ist eine Rückkehr nicht. Damon verriet, dass er seit „Jason Bourne“ mehrere Drehbuchentwürfe gelesen habe, die sich mit einer möglichen Fortsetzung beschäftigen. Bislang habe ihn jedoch keine dieser Ideen vollständig überzeugen können, erneut in den Sattel zu steigen. Auf die Frage, ob er grundsätzlich an einen weiteren Film glaube, antwortete er dennoch vorsichtig optimistisch: „Ich hoffe es. Es ist eine knifflige Sache.“

Den Fans bleibt damit vorerst nichts anderes übrig, als weiter zu hoffen, dass eine Geschichte entsteht, die sich schlüssig und glaubwürdig in das „Jason Bourne“-Universum einfügt – und Matt Damon davon überzeugt, ein weiteres Mal in seine ikonische Rolle zu schlüpfen. Ausgeschlossen ist ein neuer „Bourne“-Film jedenfalls nicht. Und wenn alles passt, wäre Damon bereit.

Warum Matt Damon glaubt, dass mit „Die Odyssee“ für ihn eine Kino-Ära beendet wird, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Matt Damon ist sich sicher: Mit Christopher Nolans "Die Odyssee" geht für ihn eine Kino-Ära zu Ende

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