Auf seinen Schauspiel-Oscar muss Matt Damon noch ein bisschen warten – obwohl er für „Good Will Hunting“, „Invictus – Unbezwungen“ und „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ bereits drei Mal nomniert wurde. Zur absoluten A-Liga Hollywoods gehört der 55-Jährige trotzdem – und vielleicht wird es ja endlich was mit dem Academy Award, wenn Christopher Nolans lang erwartetes Mammutwerk „Die Odyssee“ in den Kinos gestartet ist, in dem Damon in die Hauptrolle des griechischen Sagenhelden Odysseus schlüpfen wird.
Damon mag ein absoluter Superstar sein – doch er hält sich nicht zurück, wenn es darum geht, seinen Leinwand-Kolleg*innen öffentlich sein Lob auszusprechen. So schwärmte er nicht nur von den viel zu früh verstorbenen Schauspielern Heath Ledger („Brothers Grimm“) und Philip Seymour Hoffman („Der talentierte Mr. Ripley“), sondern zeigte sich auch von „Succession“-Star Jeremy Strong begeistert, mit dem er für das Historien-Epos „The Last Duel“ vor der Kamera stand.
Und dann ist da noch ein weiterer Hollywood-Mime, der 2024 mit dem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde – für seine Leistung in einem Milliardenerfolg, in dem auch Damon eine (wichtige) Nebenrolle spielt: Die Rede ist von Cillian Murphy, der in „Oppenheimer“ den titelgebenden „Vater der Atombombe“ verkörperte.
Matt Damon über Cillian Murphy: "Eine der größten Leinwand-Darstellungen aller Zeiten"
In einem Interview mit Virgin Radio ging Matt Damon in die Vollen, als er über die Zusammenarbeit mit dem „28 Days Later“-Star sprach: „Ich halte es für eine der größten Leinwand-Darstellungen aller Zeiten“, so der Jason-Bourne-Darsteller, dessen neuer Actionthriller „The Rip“ erst kürzlich bei Netflix erschienen ist.
„Es war großartig, [Christopher Nolan] und Cillian dabei zuzusehen, wie sie das gemeinsam aufgebaut haben und dabei völlig im Gleichklang waren. Jedes Mal, wenn man eine so gute Performance sieht, liegt das daran, dass Regisseur und Schauspieler vollkommen synchron sind. […] Es war ein Meisterwerk. Und eine meisterhafte Leistung.“
Dasselbe lässt sich nicht unbedingt von Damons Auftritt in einem Fantasy-Blockbuster behaupten, der nur zehn Jahre nach seinem Erscheinen fast gänzlich in Vergessenheit geraten ist – und dem selbst die eigene Tochter des Hollywood-Stars rein gar nichts abgewinnen kann! Um welchen 150 Millionen Dollar schweren Flop es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Diesen Fantasy-Blockbuster bereut Matt Damon seit 10 Jahren – selbst seine Kinder hassen das 150-Millionen-Dollar-Epos!