Jetzt also doch: Quentin Tarantinos abgefahrene "Django Unchained"-Fortsetzung kommt wirklich!
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Schon 2015 hat „Kill Bill“-Mastermind Quentin Tarantino eine Comic-Fortsetzung zu seinem Western „Django Unchained“ geschrieben, die zugleich ein „Zorro“-Crossover ist! Eine geplante Verfilmung war eigentlich geplatzt – wird nun aber wiederbelebt!

Sony Pictures

Die Wenigsten wissen wahrscheinlich, dass Quentin Tarantino bereits 2015 ein Sequel zu seinem 2012er-Western „Django Unchained“ geschrieben hat – und zwar in Comic-Form und in Kooperation mit Comic-Veteran Matt Wagner. Und damit nicht genug: „Django/Zorro“ ist nicht bloß eine Fortsetzung des Tarantino-Films, sondern – wie der Titel schon verrät – zugleich auch ein Crossover mit einer anderen Wildwest-Legende.

Tatsächlich gab es sogar lange Zeit Pläne, den Comic zu verfilmen – erneut mit Oscarpreisträger Jamie Foxx und dem Plan, Ein Zorro-Comeback für Antonio Banderas auf die Beine zu stellen, der den maskierten Rächer einst in den Kinofilmen „Die Maske des Zorro“ und „Die Legende des Zorro“ verkörpert hat. Mit dem Drehbuch wurde damals schon Comedian Jerrod Carmichael betraut – der 2022 aber verkündete, dass das ambitionierte Projekt abgesagt worden sei, wohl nicht zuletzt wegen zu hoher Kosten.

Nun aber gibt es ein überraschendes neues Lebenszeichen von der „Django/Zorro“-Adaption - und was für eins! Wie das Branchenblatt Deadline berichtet, hat das verantwortliche Studio Sony jetzt niemand Geringeren als Oscargewinner Brian Helgeland („Mystic River“, „L.A. Confidential“) engagiert, um ein neues Skript für „Django/Zorro“ zu schreiben.

Das Projekt befindet sich derzeit noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Unklar ist daher auch noch, ob weiterhin vorgesehen ist, dass Jamie Foxx seine Rolle als Kopfgeldjäger Django wieder aufnimmt und das womöglich Antonio Banderas als gealterter Zorro mitmischt, mit dem sich Django anfreundet.

(Noch) kein 10. Film, dafür aber mehrere andere Tarantino-Projekte in Arbeit

Quentin Tarantino selbst wird aber wohl nicht aktiv in die Produktion von „Django/Zorro“ involviert sein, soll Sony laut Informationen von Deadline aber seinen Segen gegeben haben. Für das Studio wird der „Pulp Fiction“-Macher voraussichtlich auch seinen geplanten zehnten und letzten Film umsetzen, zu dem es aber nach wie vor keine Details gibt.

Doch auch abseits davon ist „Django/Zorro“ nur eines von mehrerer Projekten mit Tarantino-DNA. So soll 2027 das von ihm geschriebene und inszenierte Theaterstück seine Premiere feiern. Schon 2026 wird außerdem ein anderes gefeiertes Werk des Kult-Regisseurs fortgesetzt. Die ebenfalls von ihm geschriebene „Once Upon A Time In Hollywood“-Fortführung „The Continuing Adventures Of Cliff Booth“, bei dem diesmal allerdings „Fight Club“-Macher David Fincher auf dem Regiestuhl saß, wird demnächst bei Netflix erscheinen. Einen Trailer gibt es sogar schon:

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