"Er ist phänomenal": Christian Bale verehrt diesen Hollywood-Kollegen – obwohl er zu seinen größten Konkurrenten zählt
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Christian Bale gehört zweifellos zu den Besten seines Fachs. Im Laufe seiner Karriere verlor der Oscar-Preisträger die eine oder andere Rolle an eine weitere Hollywood-Größe – für die er jedoch Respekt zollt.

‎ Paramount Pictures

Mit gerade einmal 13 Jahren stand Christian Bale zum ersten Mal für eine große Hollywood-Produktion vor der Kamera – und zwar in „Das Reich der Sonne“ unter der Regie von Steven Spielberg. Obwohl er danach kurzzeitig darüber nachdachte, die Schauspielerei an den Nagel zu hängen, entschied er sich schließlich doch für diesen Karriereweg – mit durchschlagendem Erfolg.

Spätestens mit Performances im Kult-Thriller „American Psycho“ oder als Batman in „Batman Begins“ sowie dessen Fortsetzungen unter Christopher Nolan brannte sich Bale nachhaltig ins Gedächtnis des Publikums ein. Insgesamt wurde er viermal für den Oscar nominiert und 2010 für seine Rolle in „The Fighter“ als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Damit gehört er zweifelsohne zu den herausragendsten Schauspielern seiner Generation.

Einen Kollegen, der ebenfalls zu den größten Stars Hollywoods zählt, bewundert Bale dabei besonders – obwohl sie im Wettstreit um begehrte Rollen häufig gegeneinander antraten.

"Er darf sich buchstäblich alles aussuchen, was er macht"

In einem Interview mit GQ verriet Christian Bale, dass er einige Hauptrollen nur knapp an Leonardo DiCaprio verloren habe. „Oh Mann. Das geht nicht nur mir so. Bis heute bekommt jeder eine Rolle nur, weil er sie vorher abgelehnt hat. Es spielt keine Rolle, was dir andere erzählen. Es spielt keine Rolle, wie gut du mit den Regisseuren befreundet bist. All die Leute, mit denen ich schon mehrfach zusammengearbeitet habe, haben ihm jede einzelne dieser Rollen zuerst angeboten. Einer von denen hat mir das tatsächlich gesagt. Also danke, Leo! Denn er darf sich buchstäblich alles aussuchen, was er macht. Und schön für ihn, er ist phänomenal“, so Bale.

Weiter erklärte er: „Ich schaffe nicht, was er schafft. [...] Er macht das großartig. Aber ich vermute, dass fast jeder in Hollywood, der in seinem Alter ist, seine Karriere ihm zu verdanken hat, weil er das eine oder andere Projekt abgegeben hat.

Auch im Buch „Christian Bale - The Inside Story Of The Darkest Batman“, das von seinem Pressesprecher Harrison Cheung geschrieben wurde, werden die angebliche Rivalität zwischen den beiden sowie die Filme, bei denen Bale den Kürzeren zog, ausführlich beleuchtet. Demnach verlor Bale bereits in jungen Jahren Rollen in „This Boy’s Life“ und „What’s Eating Gilbert Grape“ an DiCaprio. Auch bei „Titanic“ soll James Cameron letztlich DiCaprio bevorzugt haben – unter anderem mit der Begründung, nicht zwei britische Hauptdarsteller besetzen zu wollen.

Letztlich können sich sowohl Bale als auch DiCaprio kaum über ihre beeindruckenden Filmografien beschweren. Und doch gibt es offenbar ein Projekt, das Bale im Nachhinein kritisch sieht – insbesondere die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Regisseur. Um wen es dabei geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ich werde nicht erneut mit ihm arbeiten": Christian Bale bereut seit 16 Jahren, dass er diesem Regisseur eine Chance gegeben hat

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