Nur für Hardcore-Fans zu erkennen: So gedenkt "The Mandalorian And Grogu" einem verstorbenen "Star Wars"-Fanliebling
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit er als Kind einst die Schlacht von Hoth im Fernsehen bestaunt hat, hat Markus sein Herz an „Star Wars“ verloren – und kehrt immer wieder gern in die weit, weit entfernte Galaxis zurück.

Nachdem Carl Weathers im Jahr 2024 verstorben ist, müssen Fans von „The Mandalorian“ in der Kino-Fortsetzung „The Mandalorian & Grogu“ leider auf seine beliebte Figur Greef Karga verzichten. Doch bekommt Weathers eine ganz besondere Widmung im Film.

„Star Wars“ ist nicht „Star Wars“ ohne eine Reihe von Easter Eggs für die eingefleischten Fans. Und so steckt auch „The Mandalorian And Grogu“ voller mal deutlicher, mal besser versteckter Anspielungen auf die Vergangenheit der weit, weit entfernten Galaxis.

Während Auftritte wie die von Rotta the Hutt, Pilot Zeb Orrelios und Kopfgeldjäger Embo zumindest für Kenner und Kennerinnen der Animationsserien „Star Wars: The Clone Wars“ und „Star Wars Rebels“ sehr offensichtliche Verweise darstellen, gibt es durchaus auch ausgefeiltere Referenzen wie die dem Dejarik-Schachspiel aus „Star Wars: Episode IVnachempfundene Kampfarena auf dem Stadtplaneten Shakari.

Doch am Rande ebenjener Arena findet sich sogar ein noch besser verborgenes Easter Egg, das weniger auf die „Star Wars“-Lore anspielt, sondern vielmehr eine Widmung für einen verstorbenen Star des Franchises ist: Carl Weathers.

Carl Weathers als Greef Karga in Disney und seine verbundenen Unternehmen
Carl Weathers als Greef Karga in "The Mandalorian"

Weathers spielte in den drei Staffeln der „The Mandalorian And Grogu“-Grundlage „The Mandalorian“ Fanliebling Greef Karga, der zunächst als Anführer der Kopfgeldjägergilde auf Navarro Din Djarin (Pedro Pascal) den Auftrag gibt, der ihn mit Grogu zusammenbringt und damit die Handlung der ganzen Serie lostritt. Darüber hinaus saß er bei zwei der bis dato 24 „Mandalorian“-Folgen auch auf dem Regiestuhl.

In Gedenken an den Schauspieler prangt über dem Tor, durch das die auf Mando und Rotta the Hutt losgelassenen Monster die besagte Arena von Shakari betreten, der Schriftzug „Weathers Apollo“, allerdings nicht in Form unseres lateinischen Alphabets, sondern geschrieben mit Buchstaben aus dem fiktiven Aurebesh-Alphabet, mit dem in der „Star Wars“-Welt meist die dort gängigste Sprache Basic verschriftlicht wird. Eine kurze Ansicht davon gab es bereits im zweiten Trailer zu „The Mandalorian And Grogu“ (etwa bei 1:38), den wir euch oben noch einmal eingebunden haben.

Das können nur echte Disney und seine verbundenen Unternehmen
Das können nur echte "Star Wars"-Fans lesen: Über diesem Monster steht "Weathers Apollo".

Der Zusatz „Apollo“ ist dabei übrigens ein Verweis auf die wohl bekannteste Rolle von Carl Weathers, nämlich die des Boxers Apollo Creed in den „Rocky“-Filmen. Daneben hatte der Hollywood-Veteran unter anderem auch erinnerungswürdige Auftritte im Kult-Actioner „Predator“ und der Adam-Sandler-Komödie „Happy Gilmore“.

Mit Martin Scorsese hat in „The Mandalorian And Grogu“ jetzt übrigens eine weitere Legende aus der Traumfabrik Einzug in das „Star Wars“-Universum gefunden. Wie es dazu gekommen ist, könnt ihr in unserem ausführlichen Interview mit Regisseur Jon Favreau nachlesen:

"Das macht der niemals!": So wurde Hollywood-Legende Martin Scorsese für "Star Wars: The Mandalorian And Grogu" gewonnen

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