Trotz Trubel um seinen neuen Sci-Fi-Blockbuster "Disclosure Day": Steven Spielberg gesteht seine Liebe für diesen aktuellen Horror-Hit!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.

Steven Spielberg steckt gerade mitten im Marketing für seinen Blockbuster „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“, der bereits morgen in den deutschen Kinos startet. Trotzdem hat er sich die Zeit genommen, zwei junge Regiekollegen zu feiern...

Bei seinem Regiedebüt „Duell“ war er gerade mal 24 Jahre alt – und auch seinen ersten Mega-Erfolg an den Kinokassen landete Steven Spielberg bereits mit 28 Jahren, als „Der weiße Hai“ am 20. Juni 1975 in den USA startete.

Kein Wunder also, dass der Meisterregisseur es zu würdigen weiß, wenn junge Talente mit ihren Filmen nicht nur in die Kinos drängen, sondern dort auch erstaunliche Erfolge landen. Bei einem Premieren-Event zu seinem neuen UFO-Thriller „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ nahm sich das „Jurassic Park“-Mastermind nun die Zeit, zwei Nachwuchsregisseure zu feiern, die seit einigen Wochen ohnehin in aller Munde sind.

So wurde Spielberg gefragt, was er dazu sagt, dass „Backrooms“ und „Obsession“ am Box Office aktuell alle Erwartungen übertreffen: „Ich freue mich so für sie. Ich finde es einfach fantastisch. Ich finde es großartig, dass sie im Grunde kaum Geld zur Verfügung hatten – besonders ‚Obsession‘ hatte unter eine Million Dollar und der andere Film vielleicht zehn oder neun – und sie sich jetzt so gut schlagen. Ich kann ihnen nur applaudieren. ‚Backrooms‘ habe ich noch nicht gesehen; den werde ich mir anschauen, wenn das alles hier vorbei ist. Aber ich habe ‚Obsession‘ gesehen und ich liebe ihn.“

Das ist "Obsession"!

„Obsession - Du sollst mich lieben“ stammt vom gerade mal 26 Jahre alten YouTuber Curry Barker und hat den Rekord für das stärkste vierte Wochenende eines Horrorfilms am US-Box-Office aller Zeiten gebrochen. Obwohl er nur 750.000 Dollar gekostet hat, stehen für „Obsession“ jetzt schon mehr als 200 Millionen Dollar weltweite Einnahmen zu Buche – am Ende wird die Indie-Produktion in den USA mehr Umsatz machen als der circa 220 Mal so teure „Star Wars“-Blockbuster „The Mandalorian And Grogu“.

Der deutsche Kinostart von „Obsession“ ist der 26. Juni 2026 – und auch wir lieben den Film, immerhin haben wir in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik 4,5 von 5 Sternen vergeben und kommen dort zu folgendem Fazit: „Curry Barker ist als Sketch-Komiker auf YouTube berühmt geworden – und startet im Alter von nur 26 Jahren nebenbei auch noch eine Karriere als herausragende neue Stimme des Horrorkinos! ‚Obsession - Du sollst mich lieben‘ ist einer der doppelbödigsten, cleversten, garstigsten, dichtesten und heftigsten Schocker seit langem – und neben Curry Barker ist auch die Hauptdarstellerin Inde Navarrette eine absolute Entdeckung!“

Das ist "Backrooms"!

Basierend auf seinem eigenen YouTube-Phänomen hat der sogar erst 20 Jahre alte Kane Parsons mit „Backrooms“ ebenfalls einen Box-Office-Rekord aufgestellt: Er ist der jüngste Regisseur, der jemals einen Platz-1-Hit an den US-Kinokassen gelandet hat. Obwohl „Backrooms“ mit nur circa zehn Millionen Dollar ebenfalls sehr bescheiden budgetiert war, hat er schon mehr als 200 Millionen Dollar wieder eingespielt – und ist damit schon jetzt der erfolgreichste Film in der Geschichte des „Marty Supreme“- und „Das Drama“-Studios A24.

Der deutsche Kinostart von „Backrooms“ ist der 18. Juni 2026 – und im Gegensatz zu Steven Spielberg haben wir den Film bereits gesehen und lieben ihn ebenfalls. Auch hier haben wir in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik 4,5 von 5 Sternen verteilt. Dort heißt es: „Dem gerade mal 20 Jahre alten Kane Parsons gelingt das Kunststück, einen eigentlich zutiefst internetbasierten urbanen Horrormythos in großes Kino zu übersetzen, ohne dabei dessen eigentlichen Reiz zu verlieren. Parsons macht genau jenes diffuse Gefühl greifbar, das schon seine Webserie so einzigartig erscheinen ließ: die verstörende Ahnung, in einer Realität gelandet zu sein, die unserer eigenen fast vollkommen gleicht – und gerade deshalb falsch wirkt. Das Ergebnis ist einer der intensivsten und einzigartigsten Horrorfilme der letzten Jahre.“

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