Da können selbst "Avengers: Endgame" und "Star Wars 7" nicht mithalten: Horror-Hype sorgt für Sensation an den Kinokassen
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

„Obsession - Du sollst mich lieben“ ist eine der größten Kino-Sensationen der jüngeren Vergangenheit. In Deutschland startet der Horror-Thriller Ende des Monats, an den US-Kinokassen lässt er aktuell hingegen sogar große Mega-Blockbuster hinter sich…

Nicht nur Steven Spielberg, der mit „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ gerade selbst seinen neuesten Film in die Kinos brachte, zeigte sich völlig begeistert von „Obsession - Du sollst mich lieben“. Auch FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen bezeichnet den Regisseur des Films, YouTuber Curry Barker, bereits als potentiellen Horror-Meister – und vergibt 4,5 von 5 möglichen Sternen in seiner Kritik. Und auch der Rest der Welt zeigt sich vollends begeistert von dem Low-Budget-Hype. Das legen jedenfalls die famosen Wertungen auf gängigen Plattformen wie Rotten Tomatoes, Metacritic und IMDb nahe.

Was daran jedoch besonders erfreulich ist: „Obsession - Du sollst mich lieben“ findet nicht nur die Anerkennung, die er verdient, sondern ist auch an den Kinokassen ein Erfolg, wie es ihn noch nie gab. „Obsession“ hat bereits Geschichte geschrieben – und mit einem weltweiten Einspielergebnis von aktuell 234,5 Millionen Dollar mehr Geld eingebracht als irgendein anderer Film, dessen Produktion weniger als eine Million Dollar verschlungen hat. Und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

In vielen Ländern – in Deutschland ist es am 25. Juni endlich so weit – startet der Schocker erst noch, in anderen gehen die Ticketverkäufe selbst fast einen Monat nach Start kaum zurück. So hat der Streifen nun einen weiteren beeindruckenden Meilenstein erreicht.

"Obsession - Du sollst mich lieben" ist nicht zu stoppen

In Nordamerika feierte der für gerade einmal 750.000 Dollar produzierte Film bereits am 15. Mai seine Premiere – und hält sich nach wie vor in den vordersten Plätzen der Charts. Und das zieht nun wahrlich unglaubliche Folgen nach sich:

Am 25. Tag nach Release konnte „Obsession - Du sollst mich lieben“ in Nordamerika unfassbare 4,2 Millionen Dollar generieren. Nur, um das mal in Relation zu setzen: Damit sticht die Indie-Sensation sogar weltweit gefeierte Mega-Blockbuster wie „Avengers: Endgame“ (3,2 Millionen Dollar), „Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ (3,1 Millionen Dollar) und „Spider-Man: No Way Home“ (2,4 Millionen Dollar) aus – deren Produktionskosten allerdings zum Teil ganz locker die 200-Millionen-Dollar-Marke sprengten!

Der Unterschied ist dabei: Während die Massen für die genannten Großproduktionen bereits direkt zum Start oder kurz danach in die Kinos strömten, entwickelt sich Curry Barkers „One Wish Willow“-Albtraum zu einem Kassenschlager mit Dauerbrenner-Qualitäten – und zu einem popkulturellen Horror-Phänomen, das demnächst auch in Deutschland um sich greifen dürfte.

Ab heute läuft übrigens ein Schocker anderer Natur in den deutschen Kinos, der schon 50 Jahre auf dem Buckel hat. Die wichtigsten Details dazu findet ihr hier:

Er wurde einst sogar verboten: Skandalträchtiger FSK-18-Film ab heute komplett ungekürzt im Kino

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