Fast 100 Millionen Dollar für "Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit": Steven Spielberg dominiert die Kinocharts – aber nicht in Deutschland
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Kein Film hat am vergangenen Wochenende an den weltweiten Kinokassen mehr Geld eingespielt als Steven Spielbergs neuer Sci-Fi-Thriller „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“. In den deutschen Charts hatte jedoch ein anderer Film die Nase vorn...

Wenn Regie-Legende Steven Spielberg einen neuen Film ins Kino bringt, ist das auch ein halbes Jahrhundert nach seinem ersten Blockbuster „Der weiße Hai“ noch immer ein Ereignis. Folglich strömten am vergangenen Wochenende nun auch die Massen in den neuesten Film des Masterminds hinter ikonischen Meilensteinen wie „E.T.“, „Indiana Jones“, „Schindlers Liste“ und „Jurassic Park“ – und das sogar in größerer Zahl als im Vorfeld angenommen.

Beliefen sich die Prognosen für den Kinostart von „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ auf ein globales Einspiel von 65 Millionen Dollar, lag der tatsächliche Wert dann doch um einiges höher. So spülte „Disclosure Day“ an seinem ersten Wochenende weltweit 92,9 Millionen Dollar in die Kinokassen (44 Millionen davon in Nordamerika). Das liegt zwar ein ganzes Stück hinter Spielbergs vorherigem Sci-Fi-Kracher „Ready Player One“, der 2018 zum Start auf stolze 181 Millionen Dollar kam. Für die Spitze der globalen Kinocharts hat es aber klar gereicht.

Hier folgen erst mit einigem Abstand auf den weiteren Plätzen das (in Deutschland erst am 25. Juni 2026 startende) Horror-Phänomen „Obsession - Du sollst mich lieben“ (mit weiteren 34,1 Millionen Dollar, Gesamteinspiel: 286,4 Millionen), der jetzt zum erfolgreichsten Musiker-Biopic gewordene „Michael“ (21,6 Millionen Dollar, gesamt: 932,2 Millionen) und das „Star Wars“-Abenteuer „The Mandalorian And Grogu“ (11,8 Millionen Dollar, gesamt: 315,1 Millionen). Seine reinen Produktionskosten von 115 Millionen Dollar dürfte „Disclosure Day“ dann übrigens schon in dieser Woche wieder reingeholt haben.

"Scary Movie" in den deutschen Kinos vor "Disclosure Day"

So gut es für „Disclosure Day“ insgesamt gesehen auch lief, hat es dann doch nicht in allen Ländern für die Krone der Charts gereicht. Auch in Deutschland musste sich Spielbergs Rückkehr zum Alien-Sujet einem bereits in der Woche zuvor gestarteten Kult-Comeback geschlagen geben. In den hiesigen Kinos wurden so am vergangenen Wochenende laut der Website The Spot mehr Tickets für „Scary Movie 6“ als für „Disclosure Day“ gelöst (160.000 vs. 135.000 Tickets bzw. 1,85 Millionen Euro vs. 1,4 Millionen Euro Einspiel).

Weltweit steht „Scary Movie 6“ mit einem weltweiten Einspiel von 173 Millionen Dollar jetzt kurz davor, „Scary Movie 4“ als dritterfolgreichsten Teil der Horror-Parodien-Reihe abzulösen (Spitzenreiter sind indes Teil 1 und 3 mit 278 respektive 220 Millionen Dollar).

Auf den weiteren Rängen folgen in den aktuellen Charts hierzulande „The Mandalorian And Grogu“ (80.000 Tickets, 980.000 Euro), „Michael“ (65.000 Tickets, 750.000 Euro) und „Der Teufel trägt Prada 2“ (60.000 Tickets, 690.000 Euro).

Falls euch derweil interessiert, wie „Disclosure Day“ mit einem der größten Sci-Fi-Klassiker überhaupt zusammenhängt, schaut doch einfach noch in den folgenden Artikel. Aber Vorsicht, Spoiler!

So hängt "Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit" mit einem der größten Sci-Fi-Klassiker aller Zeiten zusammen

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