„Spider-Man: Brand New Day“ ist an den Kinokassen noch immer das Maß der Dinge. Sowohl in Deutschland als auch weltweit schwang sich Tom Holland am vergangenen Wochenende bereits das fünfte Mal in Folge an die Spitze der Kinocharts – und baute so den gigantischen Erfolg noch weiter aus. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von nun insgesamt 2,332 Milliarden Dollar ist „Brand New Day“ jetzt auch an „Titanic“ und dem chinesischen Animationsphänomen „Ne Zha 2“ vorbei auf Platz 4 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten vorbeigehuscht.
Und das Siegertreppchen ist zum Greifen nah. Lediglich „Avatar 2: The Way Of Water“ trennt Spidey noch vom Bronzerang, und das nur mit zwei Millionen Dollar Vorsprung. Es ist also nicht zu gewagt zu sagen, dass „Spider-Man: Brand New Day“ in den kommenden Tagen sogar Platz 3 der All-Time-Bestenliste erklimmen wird. Noch weiter hinauf wird es dann aber wohl nicht gehen, dürften „Avatar“ (weltweites Einspiel: 2,924 Milliarden Dollar) und „Avengers: Endgame“ (2,799 Milliarden Dollar) auf den Rängen 1 und 2 doch für den Wandkrabbler unerreichbar bleiben.
Global gesehen hatte „Spider-Man: Brand New Day“ am Wochenende übrigens nur knapp die Nase vor dem anderen aktuellen Kino-Mega-Hit vorn. Während Tom Hollands viertes Marvel-Solo-Abenteuer hier noch einmal 66,2 Millionen Dollar in die Kassen spülte, folgte „Die Odyssee“ mit 62,9 Millionen Dollar auf dem Fuße. Insgesamt steht das Fantasy-Epos jetzt bei fast 1,553 Milliarden Dollar Einspiel (Platz 14 im All-Time-Ranking) und ist damit schon längst der erfolgreichste Film von „The Dark Knight“- und „Inception“-Macher Christopher Nolan.
Selbst die Neustarts haben keine Chance gegen Spider-Man und Odysseus
Beide Filme ließen damit auch hierzulande die weitere Konkurrenz und sogar alle Neustarts alt aussehen. Für „Spider-Man: Brand New Day“ strömten am Wochenende laut der Website The Spot noch einmal 240.000 Menschen in die Kinos (gesamt: 4,45 Millionen), bei „Die Odyssee“ waren es 165.000 (gesamt: 3,65 Millionen). Und auch auf den Plätzen 3 bis 5 der deutschen Kinocharts finden sich alte Vertraute: Der zehnte Eberhofer-Krimi „Steckerlfischfiasko“ kam auf 155.000 weitere Kinokarten und hat bereits die magische Millionen-Ticket-Hürde übersprungen. Platz 4 ging an „Paw Patrol - Der Dino Film“ mit 85.000 Zuschauer*innen und Platz 5 an das Sequel „Insidious 6: Out Of The Further“, in das sich 65.000 Horror-Fans trauten.
Erst auf dem sechsten Rang folgt mit dem neuen Jason-Statham-Actioner „Mutiny“ (50.000 Tickets, mit Previews: 57.500) der erste Neustart der Woche. „One Night Only“, die Sex-Antwort auf „The Purge“, reihte sich mit 35.000 verkauften Karten aus regulären Vorstellungen in der Top-10 dahinter ein (obgleich die Besucherzahl inklusive Previews fast doppelt so hoch ausfällt).
„Das Ende der Sterne“ ging derweil – wie auch im Rest der Welt – ziemlich baden. Weltweit kommt das 70 Millionen Dollar teure neue Sci-Fi-Werk von „Blade Runner“- und „Alien“-Regielegende Ridley Scott auf ein Starteinspiel von gerade mal 19,3 Millionen Dollar. In Deutschland reichte es mit 30.000 Besuchern und Besucherinnen nur für Platz 13 der Charts.
Warum das Endzeit-Drama das nicht verdient hat und sich ein Ticketkauf definitiv lohnt, könnt ihr im folgenden Artikel nachlesen:
"Das Ende der Sterne" bringt mir endlich fast verloren geglaubte Kino-Magie zurück