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    Body-Horror neu im Kino: Über die letzten 15 Minuten wird noch lange gesprochen werden – wir diskutieren "Men" im Podcast
    22.07.2022 um 13:30
    Annemarie Havran
    Annemarie Havran
    -Mitglied der Chefredaktion
    Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

    Wer auf ungewöhnliche Horrorfilme mit Tiefgang steht, sollte sich für diese Woche unbedingt Alex Garlands „Men“ vormerken, über den wir im Podcast Leinwandliebe sprechen. Außerdem stellen wir in diesem Artikel weitere Kino-Neustarts vor.

    Mit „Ex Machina“ und dem Netflix-Film „Auslöschung“ hat sich Regisseur Alex Garland als Meister ungewöhnlicher Thriller etabliert, in denen das Grauen nicht per Vorschlaghammer daherkommt, sondern im Detail steckt. So auch in seinem neuen Film „Men – Was dich sucht, wird dich finden“, den ihr seit dem 21. Juli 2022 im Kino sehen könnt – und der diesmal nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch eine deutliche Botschaft mitbringt: Es geht um toxische Männlichkeit und patriarchale Strukturen.

    Geschickt verbindet Garland seine Geschichte der Witwe Harper (ganz fantastisch: Jessie Buckley), die den Selbstmord (oder war es doch ein Unfall) ihres Mannes James (Paapa Essiedu) in der Abgeschiedenheit eines englischen Landhauses zu verarbeiten versucht, mit Horror-Elementen, die dem Film viele weitere Bedeutungsebenen hinzufügen. Wenn ihr mehr über die Symbolik und vor allem das ziemlich abgefuckte Ende von „Men“ erfahren wollt, könnt ihr in den Erklär-Artikel von Björn Becher reinschauen:

    Horrorfilm "Men" erklärt: Das Ende, die Äpfel, die Männer - was steckt dahinter?

    Darin lauern aber natürlich jede Menge Spoiler – deutlich weniger spoilerlastig sprechen wir im Podcast Leinwandliebe über „Men – Was dich sucht, wird dich finden“. FILMSTARTS-Redakteurin Annemarie Havran hat sich den Film dafür noch ein zweites Mal angeschaut, nachdem sie ihn schon bei seiner Premiere in Cannes gesehen hatte, und diskutiert mit Moderator Sebastian Gerdshikow und Kollege Stefan Geisler ausführlich über die Stärken (und auch die paar Schwächen – hier geht’s übrigens zu unserer offiziellen FILMSTARTS-Kritik) von „Men“ – und natürlich auch über das starke Body-Horror-Finale, das das Publikum spalten dürfte und auf jeden Fall nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

    Außerdem im Kino: "Bibi & Tina" und "Monsieur Claude"

    Komplettes Kontrastprogramm zu „Men“ bietet seit dem 21. Juli 2022 der Familienfilm „Bibi & Tina - Einfach Anders im Kino. Große und kleine Fans von Hexe Bibi (Katharina Hirschberg) und ihrer Freundin Tina (Harriet Herbig-Matten) kommen auch in deren neuestem Leinwand-Abenteuer voll auf ihre Kosten – müssen sich aber auf neue Gesichter einstellen. Denn nach „Bibi & Tina 4 - Tohuwabohu Total“ wurde die Reihe neu aufgelegt, die Rollen mit jüngeren Darsteller*innen neu besetzt.

    Unser Fazit zu „Bibi & Tina – Einfach anders“: Die rundherum positive Energie, gelungene Situationskomik und der spürbare Enthusiasmus aller Beteiligten vor und hinter der Kamera sorgen für reichlich Pluspunkte.“

    Und auch Fans von Monsieur Claude (Christian Clavier) werden diese Woche im Kino glücklich gemacht: Die beliebte französische Komödien-Reihe geht mit „Monsieur Claude und sein großes Fest“ bereits in die dritte Runde. Diesmal geht es um das 40. Ehejubiläum von Claude und Marie (Chantal Lauby), das groß gefeiert werden soll – Chaos ist natürlich vorprogrammiert. Mehr erfahrt ihr in unserer FILMSTARTS-Kritik.

    Das ist aber natürlich noch nicht alles, was ihr seit 21. Juli neu im Kino schauen könnt. Wer in diesen Tagen einen Kinobesuch plant, kann sich zum Beispiel auch noch das Komödien-Remake „Der Vater der Braut“ oder die romantische Komödie „Der Sommer mit Anaïs“ mit Valeria Bruni Tedeschi vormerken. Alle Kino-Neustarts findet ihr hier in unserer Wochen-Übersicht:

    Diese Woche neu im Kino
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