Die FILMSTARTS-Perle
Samstag, 2. Juli 2011 - 10:00

Mit der „FILMSTARTS-Perle“ gibt euch jeweils am Sonntag ein FILMSTARTS-Redakteur eine ganz persönliche Film-Empfehlung. Das können übersehene, unbekannte oder unterschätzte Werke genauso sein wie Lieblingsfilme und Guilty Pleasures. In jedem Fall sind es ganz besondere Filme, die das Ansehen und das Wiedersehen lohnen.

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"Scream - Schrei!"
(Wes Craven, USA 1996)

 

Von Christoph Petersen

 

Meine Leidenschaft fürs Kino entflammte Mitte der 90er Jahre nicht etwa ein Film von Rainer Werner Fassbinder oder Jean-Luc Godard, sondern Peter Hyams‘ mittelprächtiger, aber höchst unterhaltsamer Museumshorror „Das Relikt“. Mit einem guten Freund in einem Hamburger Vorortkino gesehen, beschlossen wir nach der Vorstellung, fortan mindestens einmal pro Woche ins Kino zu gehen, was wir dann auch tatsächlich über Jahre durchgezogen haben. Einer der nächsten Filme war „Scream – Schrei!“ von „Nightmare - Mörderische Träume“-Schöpfer Wes Craven. Im Anschluss musste ich mir von allen Seiten anhören, wie toll selbstironisch die Genreparodie doch gewesen sei. Obwohl ich selbst seit der Vorstellung aus Angst kein Auge mehr zugemacht hatte, nickte ich dann immer brav, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, was an diesem furchterregenden Film denn bitteschön lustig sein sollte.

 

Jetzt habe ich mir die Trilogie in Vorbereitung auf „Scream 4“ noch einmal angesehen – und es ist doch immer wieder überraschend, wie fundamental sich die Filmsicht eines 13-Jährigen von der eines 28-Jährigen unterscheidet. Wenn damals Ghostface durch eine Fensterscheibe krachte, bin ich unweigerlich zusammengezuckt. Heute erstaunt es mich vielmehr, mit welch traumwandlerischer Sicherheit der Killer auch noch über das letzte Sofa stolpert, bevor er sein Opfer endlich erwischt. Tatsächlich ist Autor Kevin Williamson (der mit „Dawson's Creek“ auch für die einflussreichste TV-Serie meiner Jugend verantwortlich zeichnet) eine köstliche Komödie gelungen, deren größte Leistung es ist, die Genremechanismen so geschickt einzusetzen, dass sie trotz all ihres selbstreferenziellen Humors auch als Horrorfilm hervorragend funktioniert.

 

 

Für mich ist „Scream“ der perfekte Slasher. Trotzdem gibt es innerhalb des Meisterwerks noch einmal ein besonderes Prunkstück: den ersten Mord. Wenn Drew Barrymore (die nach „E.T. - Der Außerirdische“ jetzt schon in der zweiten von bisher nur vier Perlen der Woche mitspielt) alias Casey mit dem Killer telefoniert, während sich auf dem Herd langsam das Popcorn aufbläht und auf der Veranda ihr Footballer-Freund ausgeweidet wird, ist das bis heute eine der intensivsten Szenen der Horrorgeschichte. Und das, obwohl sich das Telefongespräch zunehmend um Fanboy-Themen dreht. Auf die Frage nach dem Mörder in „Freitag der 13.“ hätte wohl fast jeder dieselbe falsche Antwort wie Casey gegeben. Ich allerdings nicht. Denn ich hatte damals weder von „Freitag der 13.“ noch von dem blutrünstigen Hockeymasken-Killer Jason Voorhees auch nur gehört.

 

Apropos falsche Antwort: Ich schäme mich auch heute noch dafür, dass ich es damals nicht sofort geschnallt habe, dass die Protagonisten in „Ich weiß noch immer, was Du letzten Sommer getan hast“ bei einem Radioquiz eine Reise gewinnen, obwohl sie auf die Frage nach der Hauptstadt Brasiliens mit Rio de Janeiro die falsche Antwort abliefern.

 

 

Ähnlich wie der Hype um Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ hatte auch der „Scream“-Boom eine negative Seite. Bei einem Budget von gerade einmal 15 Millionen Dollar spielte „Scream“ allein in den USA mehr als 100 Millionen Dollar ein, was in Hollywood eine regelrechte Goldgräberstimmung auslöste. In den folgenden Jahren überschwemmten „Scream“-Epigonen den Kinomarkt regelrecht. Es ist müßig zu erwähnen, dass keiner dieser Strickmuster-Slasher dem Original das Wasser reichen konnte. Zwar sind einige für sich noch sehenswert (mein Highlight: die Rattenfänger-von-Hameln-Variante „Dich kriegen wir auch noch“), aber die meisten sind einfach nur zum Vergessen (der Abgrund: „Schrei, wenn du kannst“ mit „Bones“-Star David Boreanaz und Ex-Bond-Girl Denise Richards).

 

 

Weil die Kinos damals gerade den Jugendschutz für sich entdeckten, war es für mich deutlich schwieriger, in „Scream 2“ reinzukommen, als es noch beim ersten Teil der Fall war. Im Film gibt es die legendäre Studentendebatte, ob es Sequels gibt, die das Original übertreffen (ja, gibt es: „Der Pate II“). „Scream 2“ ist natürlich nicht besser als der Vorgänger, weil die Fortsetzung das Erfolgsrezept zwar konsequent weiterführt, aber keinesfalls revolutioniert. Trotzdem war das Niveau – gerade im Vergleich zu den reichlich eintrudelnden „Scream“-Nachahmern – immer noch sehr beachtlich. Ganz im Gegenteil zu „Scream 3“, der nach dem Ausstieg von Kevin Williamson von Ehren Kruger geschrieben wurde und der an einer einzigen Drehbuchidee scheiterte: Statt eines Stimmenverfremders wie in den ersten beiden Teilen hatte Ghostface plötzlich ein Gerät, mit dem er die Stimme jeder beliebigen Person nachahmen kann. Bei solch hinterfotzigen Gimmicks macht das Mitraten einfach keinen Spaß mehr.

 

 

Ja, ich weiß, es gibt nur wenige vierte Teile, die wirklich überzeugen (mir fällt jetzt auf die Schnelle zumindest keiner ein). Außerdem waren die ersten Stimmen aus den USA eher verhalten. Für mich als Fan der ersten Stunde zählt „Scream 4“ in diesem Jahr trotzdem zum absoluten Pflichtprogramm. Leider wird der Film der Berliner Presse ausgerechnet am kommenden Mittwoch vorgestellt, an dem ich für „Fast & Furious Five“-Interviews mit Vin Diesel, Paul Walker und Dwayne Johnson in Köln unterwegs bin. Also muss auch ich wie die meisten bis zum offiziellen Kinostart ausharren. Das ist dann in etwa so wie Samstags die Zeit zwischen den Bundesliga-Partien um 15.30 Uhr und der Sportschau: Man muss aufpassen wie ein Schießhund, damit einem bloß niemand vorher schon den Ausgang verrät.

 

 

Zum Abschluss noch eine Frage für alle Hardcore-„Scream“-Kenner unter euch (bitte in den Kommentaren beantworten): Wer hat denn nun eigentlich Sidneys Mutter Maureen Prescott umgebracht?

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Kommentare

  • Tobi-Wan

    Schöne Idee, dieser persönliche Blick auf einen Film.

  • Loconut

    ach, dann hab ich das falsch verstanden, dass der film in der darauf folgenden woche im tv läuft?

  • MaxPowers

    kann mich nur an Tobi Wan anschliessen....

    meiner Meinung nach die beste Rezension vom Filmstarts Team!

  • wes4su

    defintiv die berührenste Rezension in der FS- Geschichte

  • C4rter

    Mit 11 Jahren Hard to Kill und mit 8 Jahren Terminator? Respekt :-D

  • ParanoidAndroid

    [quote]Mit 11 Jahren Hard to Kill und mit 8 Jahren Terminator? Respekt :-D[/quote]
    PÖH!! Ich sah mit 8 Jahren Predator (und bemerkte bereits in jenem Alter, daß in der "Extremitäten-Abschieß-Szene" eindeutig der Arm des Protagonisten in der Hose verborgen war).

  • iicv

    Pah! Meine Mutter hat bei der Geburt Alien geguckt...

  • Fain5

    Das da bei Alien war MEINE Geburt!

  • Philbo

    Und ich gebe 'ne Geheimvorstellung von "A Serbian Film" im Kindergarten hier um die Ecke!

  • ParanoidAndroid

    Ich aß während ich den Blut-und-Gedärme-Schmodderfilm "Man-Eater" (aka "Antropophagus") mit Kumpels auf VHS anschaute einen Hamburger - und der blieb trotz des unappetitlichen Geschehens der sich auf der Mattscheibe abspielte drin!

    Mal schauen, wie Ihr das toppen wollt, Ihr Fummeltrinen...

  • Zombiegulasch

    Ich hatte mit 11 bereits die ersten 6 freitag der 13. und die ersten 4 Halloween gesehen muhahaha

  • HappyTiger

    ich bin ja eher der van damme - fan gewesen, aber die frühen seagals sind wirklich ziemlich gut.

  • Jimmy Conway

    Pfff....als ich 6 war, habe ich, während ich in meiner linken Hand gerade meine tägliche Portion Hammelkeulen hielt und aß, mit meiner rechten Faust einen nervenden Schulkollegen die Fresse poliert, bis sein Gesicht so aussah, als wäre man mit einer Dampfwalze drüber gefahren. Ihr Luschen!

  • ChiliPalmer

    hahahaha @ Jimmy...

  • ChiliPalmer

    ich hab mit 7 bloodsport gesehen... das beste was es gab... allerdings bekam ich alpträume wegen dem chinesischen muskelpaket... und ich hatte auch alpträume wegen dem beißer in den bondfilmen... wenn ich mich recht erinnere hab ich mir damals das bett vollgepisst... nichtsdestotrotz waren das fette zeiten... yeah

  • Gueri1la

    mein bescheuerter Vater hat mir mit 5 Jahren Poltergeist gezeigt, dann hab ich mir erstmal in die Hose geschissen und konnt netmehr schlafen.
    Meine Mutter hat ihn auch erstmal ausgehaun, aber geschadet hats mir net...

  • sunx

    mein bruder hat mir mit 6 jahren alien 2 gezeigt...seitdem konnte ich nie wieder in ruhe schlafen xd

  • GonzoFist

    Erinnert mich, auch wenn ich Fluchtpunkt San Francisco nicht gesehen, habe an The Wild Angels, einen weiteren kultigen Roadmovie noch vor Easy Rider, der meiner Ansicht nach auch sehr unterschätzt wird. Ein klasse Film!

  • Koyaanisqatsi

    Der Link zu Peta Wilson kann irgendwie nicht stimmen.

  • Tobi-Wan

    "[...] den aber von der jüngeren Generation weit weniger Menschen gesehen haben als allgemein behauptet wird.[...]"
    So ist es. Ich habe diese Wissenslücke erst kürzlich geschlossen und war ziemlich angetan von "Fluchtpunkt San Francisco". Dieser unbändige Freiheitsdrang, den der Film geradezu zelebriert, dem konnte ich mich einfach nicht entziehen.

  • Lieutenant-Dan-Taylor

    Ich liebe das Siebzigerjahre-Kino auch. Der Streifen wurde hier vor Monaten schon eimnal empfohlen. Lietenant Dan kaufte ihn und hat es nicht bereut. Wird hier zurecht gewürdigt als "die Perle der Woche" und ist für mich neben Spielbergs "Duell" ein absolutes Highlight dieser Dekade!

  • lukimalle

    kommt der film denn jetzt im fernsehen oder ist die perle der woche davon unabhängig?
    Zum Film: Kenne ihn nicht, scheint mir aber so ein Film für Antis wie etwa "der unbeugsame" zu sein, den fand ich echt super, der hier würde mir bestimmt auch gefallen.

  • Truman

    @ lukimalle: Die "Perle der Woche" ist unabhängig von TV-Ausstrahlungen. Das ist jeweils Filme, die die Redakteure - in ausführlicher, perönlicher Form - empfehlen möchten.

  • Bunbary

    Wenn ich hier in der Redaktion säße wäre ich jetzt sauer, denn diesen Film hätte ich auch als Perle der Woche vorstellen wollen - mein absoluter Lieblingsfilm, ich freue mich auch schon wahnsinnig auf Teil 4. Zur Frage: War das nicht Billy Loomis? Oder kann ich mich da an irgendetwas aus den Sequels nicht erinnern?

  • PokerFace

    Gut, dass man mit 13 in Scream gelassen wird ;D

  • P14INVI3VV

    Stu und Billy haben Sidney's Mutter getötet, da sie eine Affäre mit Billy's Vater hatte

  • P14INVI3VV

    -SPOILER- (nächster post)

  • Trip-

    Da hört man dann eben die ARD-Bundesliga-Konferenz und muss nicht auf die Sportschau warten :)

  • Jimmy Conway

    Mal was anderes....danke Herr Staben, dass sie auch mal so einen Film ausgegraben haben.

  • GonzoFist

    Interessanter Beitrag. Wird gemerkt.

  • Roy-Batty

    Wie gut das ich mir den Streifen vor 4-5 Jahren im GB Urlaub geholt hab. Toller Film, wirklich!

  • Felix Schmidt

    Ich wollte nur mal sagen das es den Film in deutsch bei amazon.de gibt. Für ca. 11,00 Euro !!

  • Truman

    "Reality Bites" gibt es übrigens für 6,97 Euro bei Amazon.

  • kokki67

    also die ultimativen "generation x"-filme sind doch neben dem hier erwähnten singles vor allem "swingers" und von linklater eher "slackers" denn "before sunrise". "office space" ist auch noch ganz toll. "reality bites" ist natürlich auch gut, mochte ich aber früher mehr als heute...

  • kokki67

    steiner endlich ungekürzt. wird gekauft.

  • GonzoFist

    Kann es sein, dass es so ein Film auch über Zidane gibt?

  • Chief Thunder

    Endlich eine Kritik nach meinem Geschmack!
    Großartige wunderschöne Romanze und auch auf meiner Liste eine Perle der Filmgeschichte!

  • Danielo

    Ich weiß auch nicht weshalb Rendezvous mit Joe Black teills so schwache Kritiken erhielt. Den Film würde ich immer einem Titanic o.ä vorziehen. Nur die Länge ist teilweise schon extremst.
    Aber das der selbe Kamermann wie bei Tree of Life tätig war hät ich mir glatt denken können.

  • peter1967

    Für mich ist dieser Film bestimmt keine Perle.
    Brad Pitt und Anthony Hopkins wirken dekadent, lächerlich und schwul.

  • JanKonge

    gottchen, für mich auch keine Perle, den Film musste ich mir mal mit meiner Tante anschauen, die längsten 3 Stunden meines Lebens ^^ aber offensichtlich kann man ihn gut finden ;)

  • johndoe86

    braindead ist die beste komödie aller zeiten!

  • dr.strangelove

    Braindead, zu Recht eine Perle :D

  • P-Saimon

    "Braindead" als Perle, klasse ist das! :D Überragender Film, mir kommt schon das Kotzen wenn ich nur an die Pudding-Szene denke ^^

  • Schnafffan

    "Braindead" ist einfach göttlich :D Jacksons sichere Hand liegt im imponierend souveränen Erzählen von Geschichten und unwiderstehlicher Unterhaltung. Moral oder intellektueller Unterbau seiner Filme ist dabei zwar nie sonderlich subtil,aber durchaus vorhanden. Damit ist er in seiner Art wie auch in der Qualität ein Regisseur-Typ wie Spielberg oder Cameron.

  • C4rter

    "Helpful Bus" ist meine Lieblingsfolge. Super Serie, schön das hier jemand die Masse nochmal drauf hinweist.

  • Ducem

    Roadside ASSistance ist auch meine absolute Lieblingsfolge.
    James Gunn kommt so herrlich geil psycho rüber und Sasha Grey ist imo die heißeste Pornodarstellerin, die es gibt.

  • Jimmy Conway

    Schon gut, aber Jenna Haze und Aria Giovanni sehe ich auf einer Stufe. Tori Black ist imo noch heißer :-D

  • Saeglopur

    Ich hab mich halb tot gelacht bei Squeal Happy Whores und Helpful Bus! Absolut genial! HAHAHA

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