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    "Die Unglaublichen 2"-Regisseur verdammt Sequel-Wahn und lobt Christopher Nolan
    Von Carsten Baumgardt — 28.08.2018 um 17:00
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    Die Aussagen von Brad Bird klingen erstmal paradox: Der Filmemacher kritisiert die Obsession Hollywoods, bei hohen Budgets nur noch Fortsetzungen zu drehen ... und steuert selbst ein Sequel bei.

    Warner Bros. (Szenenbild aus Christopher Nolans "Dunkirk")

    Wer Brad Bird bei seiner Generalkritik am amerikanischen Filmgeschäft genauer zuhört, bekommt ein weit differenzierteres Bild, als es zunächst den Anschein macht. In den vergangenen Tagen hat sich der 60-Jährige, der für solch großartige Filme wie „Der Gigant aus dem All“, „Die Unglaublichen“ oder „Ratatouille“ verantwortlich zeichnet, in den sozialen Netzwerken ausgetobt und auf Twitter einen hochinteressanten Austausch mit normalen Nutzern und Filmemachern wie Christopher McQuarrie („Mission: Impossible - Fallout“) und Jon Spaihts (Drehbuchautor von „Passengers“ und „Prometheus“) geliefert.

    „Einige der besten Filme sind Fortsetzungen. Und ja, es ist schwer, sie richtig hinzubekommen, aber das sind mittlerweile die einzigen Filme mit großem Budget und Ambition, die Hollywood im Moment machen lässt. Das ist nicht nur traurig, sondern auch kurzsichtig und dumm“, twittert Bird. Doch selbst hat er es gerade sehr gut hinbekommen, denn seine zweite Fortsetzung überhaupt (nach „Mission: Impossible - Phantom Protokoll“), der Animationsspaß „Die Unglaublichen 2“, erntete nicht nur überragende Kritiken (auch FILMSTARTS vergibt 4,5 Sterne), sondern spielte weltweit bisher sensationelle 1,1 Milliarde Dollar ein.

    Christopher Nolan, der kühne Blockbuster-Regisseur

    Als positives Gegenbeispiel zur in seinen Augen Überhand nehmenden Sequel-Welle stellte Brad Bird seinen Kollegen Christopher Nolan und dessen innovativen Kriegsfilm „Dunkirk“ aus. Auf die Frage, welcher Blockbuster für ihn zuletzt der kühnste und originellste war, antwortete er: „Wahrscheinlich Chris Nolans ‚Dunkirk‘, nach einem Original-Drehbuch, das nicht nur groß war, sondern auch eine ambitionierte Struktur aufwies. Wie seine anderen Originale war der Film ein Kassenhit – was die Hoffnung für mehr große Originalfilme am Leben hält.“

    Desweiteren kündigte Bird selbst an, in Zukunft an Originalstoffen arbeiten zu wollen – obwohl das 2015 mit „A World Beyond“ gehörig schief ging. Sein 190 Millionen Dollar teures Mystery-Science-Fiction-Abenteuer spielte weltweit nur maue 209 Millionen Dollar ein und floppte. Davon will sich Bird aber nicht entmutigen lassen, zumal er mit dem Riesenerfolg seines jüngsten Films „Die Unglaublichen 2“ bei den Studios Rückenwind hat.

    Ähnlich handhabte es nämlich auch Christopher Nolan. Der fuhr für Warner Bros. mit „Batman Beginns“ (2005) einen überraschenden Superhit ein und drehte anschließend den originellen Zauberer-Mysteryfilm „The Prestige“ (2006). Als der Brite dann mit dem Sequel „The Dark Knight“ den Jackpot knackte, Publikum und Kritiker verzückte und nebenbei einen gigantischen Box-Office-Erfolg landete, spielte er bei Warner Bros. die erworbene Carte Blanche aus. Man ließ ihm freie Hand für den 160 Millionen Dollar teuren Originalfilm „Inception“. Der kompliziert strukturierte Science-Fiction-Thriller mit Leonardo DiCpario hätte ohne den „The Dark Knight“-Erfolg niemals mit einem solch hohen Budget grünes Licht bekommen. Doch Nolan machte auch daraus einen Welthit (Einspiel: 828 Millionen Dollar).

    Auch Lob für "Arrival" und "Edge Of Tomorrow"

    Im weiteren Verlauf der Diskussion lobte Bird noch einige Filme mehr, die ihm ausgesprochen gut gefallen haben, wie „Arrival“, „Get Out“, „La La Land“ oder „Edge Of Tomorrow“ (Bird: „Ein furchtbarer und langweiliger Filmtitel, der Heimkinotitel ‚Live, Die, Repeat‘ hätte von Anfang an besser gepasst“). Dazu diskutierte er mit Christopher McQuarrie über das veränderte Sehverhalten der Filmkonsumenten, auf das man sich einstellen müsse.

    Bevor wir jedoch mit dem nächsten Originalstoff von Brad Bird rechnen können, habt ihr die Chance, ein tolles Sequel zu sehen: „Die Unglaublichen 2“ startet am 27. September 2018 in den deutschen Kinos.

     

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    Kommentare
    • sprees
      Einige der besten Filme sind Sequels aber nicht die besten Filme sind häufig Sequels. Bei der Bandbreite an Sequels ist die Trefferquote für unvergessliche Streifen im einstelligen Bereich. Man beachte die Masse. Außerdem werden Sequels mittlerweile zu wenig auserzählt denn man weiß das mittlerweile Sequel ein Synonym für Franchise bedeutet. Man möchte nicht etwas noch Schritt für Schritt weitererzählen sondern in der Entwicklung des Sequels spielen schon 2-3 weitere Fortsetzungen eine Rolle und somit werden die Sequels kompromissloser erzählt. Zuviel Türchen für Fortsetzungen werden in die geschichten eingebaut und zu wenig eigenständige Geschichte die an sich nicht episodenhaft anfühlt. Oftmals werden einfach TV Kniffe aus dem Seriengenre nun auf Filmfranchises übertragen. Das stört mich. Deswegen gebe ich dir recht. bitte mehr Balance zwischen neuen Ideen und Sequels. Denn viele Ideen werden nicht für eigenständige Marken genutzt sondern für andere Marken genutzt und rauben diesen dann manchmal auch das Merkmal. Warum wurden Storys z.B. der Mission Impossible Reihe nicht für neue Formate genutzt. Finde nicht, dass sie nur bei dieser Reihe funktionieren würden. Dazu ist die Reihe eigentlich zu schwammig und nur durch Tom Cruise verbunden. Somit hätte ich mir mehr Mut zu mehr Markenvielfalt gewünscht. Denn so werden die Abenteuer unter immer weniger Protagonisten erlebt und der Irgendwie hat er das doch in ähnlicherweise schonmal erlebt Effekt. Deswegen hoffe ich das du Recht hast und es wieder mehr Mut zum Risiko geben wird
    • Bruce Wayne
      Nolan ist ein Regisseur der alten Schule. Im Guten, wie im Schlechten. Er ging soweit ich weiß auch nie auf eine Filmschule, deshalb orientiert er sich wohl dermaßen an bewährten Regie-Methoden. Mir gefällt sein Hang zu practical effects und den semi-realistischen Kamerastil, und auch das Sounddesign in seinen Filmen ist oft sehr präzise ausgeführt. Seltsamerweise aber nicht in Dunkirk, aber das ist eine andere Geschichte. Fakt ist: Er mag ordentliche Jobs abliefern, aber dennoch nicht Fehlerfreie. Gerade sein Editing ist manchmal äußerst fragwürdig. Die Art wie er Statisten nutzt, ebenfalls. Als Writer ist er ein größeres Talent, imo. Und Dunkirk ist ein Film der von seiner Inszenierung getragen wird. Genau da liegt demnach also auch das Problem.
    • Felix Haberkorn
      Wie schon gesagt, es gab ja gar nicht die Möglichkeit, anderen menschen/Soldaten das Leben zu nehmen, weil eben der Fokus nur auf denen lag, die fliehen wollten. Das ist ja das Thema. Und das wurde hervorragend getroffen.By the Way. Nolan ist ein ausgezeichneter talentierter Regisseur, mit einem ganz eigenen Stil. Für mich seit Jahren einer der besten in Hollywood.
    • Bruce Wayne
      Der Schrecken des Krieges und das darausfolgende Trauma, kommt u.A. auch davon, dass man Menschen im Ernstfall das Leben nehmen muss. Es ist genau so ein Teil vom Szenario, wie alles Andere. Und außerdem hätte es interessante Ideen mit in den Film gebracht. Oder noch besser: Wie wäre es mit einem Drama, in denen überhaupt kein Feindkontakt geschlossen wird? 5 verlorene Soldaten wandern in der verlassenen Stadt herum, und müssen emotional mit der Möglichkeit abschließen, evtll. nicht mehr lebend von diesem Ort wegzukommen. Wäre auch ein interessantes Konzept. Stattdessen haben wir einen Mix aus beidem bekommen, der nicht ansatzweise aufgeht. Der Twist ist nebenbei, dass ALLE Soldaten als egoistische Arschlöcher dargestellt werden, da sie alle nur ums Überleben kämpfen. Für mich definitiv eine verpasse Möglichkeit für Nolan, sich als Regisseur zu beweisen. Leider fehlt ihm dazu das Talent oder die Übung. Evtll. hätte er auch einfach den Fokus auf eine simple Prämisse mit möglichst großem Spielraum in der Inszenierung legen sollen. Gerade mit seinen anderen Werken verglichen, kommen da kaum Emotionen auf.
    • Felix Haberkorn
      Das bisschen Pathos am Ende ist ja ok. Mit den Hintergrundgeschichten wäre es im Rahmen der Thematik aber zu viel gewesen.Warum man niemanden gezeigt hat, wie er einem Soldaten das Leben nimmt. Weil eben das genau keine ROlle spielt. Es geht heir um die Darstellung einer FLucht und den Angriff aus dem Nichts durch die feindliche Soldaten. Die Möglichkeit gab es in dem Sinne also nicht. Der ganze Schrecken des Krieges wird hier durch die Unvorhersehbarkeit, durch den Feind aus dem Nichts, den aus der Zuschauer nicht sieht, durch das dadurch entstehende Chaos ästhetisch verarbeitet. Dazu braucht es nicht noch nen Nazi.Im Übrigen wurden einige SOldaten als Arschlöcher dargestellt, nämlich diejeinigen, die in diesem Boot warten auf den Seegang und den Franzosen rausshcmeißen wollen. Oder auch Cillian Murphys Figur war quais so ne egoistische Figur.Wie gesagt für mich ein großartiger Film, eine intensive Erfahrung, sehr emotional, nur eben auf einer anderen Ebene.
    • Bruce Wayne
      Ernsthaft? Du willst auch noch Pathos in diese Diskussion mit einbringen? Denn das Ende zu Dunkirk ist die wahre Definition von pathetisch. Klar, am Ende wird den Soldaten zugejubelt, obwohl sie wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens unter einem Trauma leiden werden, und ihre Freunde und Kameraden brutal ums Leben gekommen sind. Aber ein bisschen Jubel, damit der Zuschauer nicht deprimiert nach Hause geht, muss ja sein ;P Gerade da hätte ich Nolan mehr zugetraut. Nach dem Schlag in die Magenkuhle, welchen Memento bsp. zum Schluss kreiert. Nein, dass die Soldaten unpersönlich und blass bleiben ist billig und gelinde gesagt dumm. Klar, Nolan wollte eine Art Identifikationsfigur für den Zuschauer bilden, und demnach die Figuren so wenig wie möglich vorprägen. Aber das funktioniert nicht, wenn du praktisch als einziges Charaktermerkmal erfährst, dass sie den Krieg überleben wollen. Das reicht mir einfach nicht, und da es mich nicht zum Mitfiebern gebracht hat, stellt der Versuch einen Fehlschlag für mich dar. Und nebenbei: Wenn man wirklich den gesamten Schrecken des Krieges zeigen will, dann gehört es evtll. auch dazu, unsere Figuren bei Lebens verändernden Entscheidungen zu zeigen. Beispielsweise: Jemanden (in dem Fall wohl einen feindlichen Soldaten) das Leben zu nehmen. Warum hat man diesen Moment nicht im Film verarbeitet? Warum hat man die Figuren nicht als komplett egoistische Arschl*cher dargestellt, dann hätten sie erstens: Charakter und zweitens eine interessante moralische Ambivalenz porträtiert. Seien wir mal ehrlich, im Krieg verhält man sich nun mal so. Ich habe nie gesagt, dass überhaupt keine Emotion vorhanden ist, sondern nur dass die Tom Hardy & Cillian Murphy-Plots wesentlich interessanter waren und man kaum mit den Soldaten am Strand mitfühlen konnte. Die einzige Emotion die sie jemals gezeigt haben, war Angst. Ziemlich einseitig, meiner Meinung nach.
    • Felix Haberkorn
      Du drehst einem auch egrn das Wort im Mund um. Es war eben die Absicht den Foku nur auf diese SOldaten, also die Briten bzw. den Franzosen zu legen. Daran ist nichts verwerfliches. Gerade, dass die Soldaten eher unpersönlich bleiben ist ambitioniert. Natürlich hätte man ein Foto von der Familie einbauen können oder sogar bei einem der Soldaten mit Rückblenden zu seiner Familienvorgeschichte arbeiten können (was Nolan in vielen Filmen ja gerne macht). Hier hat er sich aber bewusst dagegen entschieden, weil man es zum einen aus genug Kriegsfilmen kennt und eben es den Foku vom eigentlichen Thema zu sehr wegnimmt. Das wäre zu viel Pathos. Dadurch würde die Allgemeingültigkeit gleich wieder verloren gehen. Mitfühlen kann man dennoch mit den Soldaten, gerade weil sie zum einen gut gespielt sind, und zum anderen eben wegen jener Allgemeingültigkeit. Sie stehen für das Leid vieler. Sie erleben hautnah (und man als Zuschauer auch) den Schrecken, die Unvorhersehbarkeit des Krieges. Das macht das Mitfühlen in diesem Film aus, das erzeugt eine hohe Emotionalität. Emotionalität ist also vorhanden, nur auf einer ganz anderen, unegwohnten Ebene. Und genau das fasziniert mich an dem Film und sorgt bei mir für viele Gänsehautmomente.Zu sagen, man kann nicht mitfühlen oder es ist keine Emotion vorhanden, ist also streng genommen falsch. Das kann ich so also auch nicht stehen lassen. Ob man sich dann mit dieser Emotion bzw. diesem Stil anfreunden kann oder nicht, ist dann jedem das seine.
    • Bruce Wayne
      ...um nicht irgendwelche klischeehaften nazis zu zeigen. - Herr Nolan schafft es also nicht einen deutschen Soldaten ohne Klischees zu inszenieren? Seltsam. Nein, die haben gar nicht an die Idee gedacht. Weil das tatsächlich mal ambitioniert und evtll. sogar etwas skandalös wäre. Ich weiß für wen die Soldaten stehen. Allerdings kann man nicht mit ihnen mitfühlen. Ich zumindest nicht, da sie kaum Persönlichkeit besitzen. Und sie haben auch während des Filmes keine Chance genutzt, um diesen Personen interessante Charakteristiken zu verleihen. Dabei wäre es so einfach! Zeigt einfach mal in einem Frame (evtll. sogar out of focus) wie einer der Soldaten sich ein Foto seiner Familie anschaut. Oder evtll. wie einer von ihnen einen Nervenzusammenbruch kriegt. Dafür wäre in einem 2 Stunden Film ja wirklich Zeit gewesen. Show don't tell. Am Besten gar keine Dialoge. Die einzigen Figuren, die halbwegs interessant waren, sind Cillian Murphy und Tom Hardy, um genau zu sein. Den Rest kann man vergessen. Ich habe den Film in 70 mm gesehen. Toller Platz, ruhiges Publikum. Hatte trotzdem keinen Effekt auf mich.
    • Felix Haberkorn
      Dass mit der anderen Sprache wurde im Prinzip durch den einen französischen Soldaten umgesetzt. Die Allgemeingültigkeit wird, dass der Krieg jedem schadet, wird ja gezeigt. Das ist ja genau das, worum es im Film geht. Dass keine Deutschen gezeigt werden, wurde ja bewusst so entschieden, zum einen um den Film nicht zu überladen, zum anderen um nicht irgendwelche klischeehaften nazis zu zeigen. DIese ausgewählten Soldaten am Strand stehen stellvertretend für alle, egal auf welcher Seite. Das ist die Intention, die ich darin sehe. Ich habe den Film damals in einem ziemlich vollen IMAX gesehen. Die Reaktion der Zuschauer war beeindruckend. Man richtig diese Anspannung am Ende des FIlms bemerkt, eine positive Anspannung.
    • Bruce Wayne
      Die Konkurenz war auch nicht allzu stark ;D Aber ja, mir gefiel Thor Ragnarok auch.
    • Bruce Wayne
      Bin ganz deiner Meinung. Eines von Nolans schwächsten Werken.
    • Bruce Wayne
      Mich hat Dunkirk evtll. noch eine halbe Stunde nach Sichtung beschäftigt. Weiter nicht. Und wenn man wirklich die Allgemeingültigkeit hätte zeigen wollen, wie wäre es dann mit einem Charakter von der anderen Seite (sprich. die Deutschen) als einen der Hauptcharaktere? Dann beleuchtet man beide Seiten, und zeigt dass der Krieg jedem geschadet hat - allein schon, weil viele nicht wirklich die Ideale verteidigen wollten, für die sie in den Krieg geschickt wurden. Nebenbei kann man Figuren auch indirekt durch ihre Taten charakterisieren. Ist aber bei Dunkirk nicht wirklich so gut eingesetzt worden. Oder wie wäre es damit: Überhaupt keine Dialoge zwischen dem Soldaten-Team am Ufer, da keiner die selbe Sprache spricht? Das wäre mal eine interessante Konzeption.
    • Felix Haberkorn
      Es war ja auch nicht, die Absicht, mit den Figuren individuell mitzufiebern, sondern eben sie als allgemeingültig zu betrachten, nach dem Motto, unzählige Menschen befinden sich im Krieg, leiden, egal auf welcher Seite. Auf diese Weise wird mit den Figuren mitgefiebert. Das ist Emotionalität auf einer anderen Ebene. Nicht jeder Manns Geschmack, mir gefällt es sehr. Ist einfach ne Stilfrage.Für mich ein, wenn auch Nolan untypischer Film, so doch ein großartiger Film, den ich aber nach der ersten Sichtung auch erstmal sacken lassen musste, um ihn einzuordnen. Doch gerade das liebe ich ja an solchen Filmen. Nolans Filme beschäftigen einen nachhaltig.
    • Bruce Wayne
      Ich bin ein riesiger Fan von Adrenalin-Kino bzw. von neuen Erfahrungen, die mir ein Film liefern kann. Ich referenziere in diesen Fällen dann gerne Werke wie Enter the Void oder Fear and Loathing in Las Vegas. Oder auch komplette Musik-Filme wie Pink Floyd's the Wall. Wirklich, ich bin ganz und gar nicht gegen diese Herangehensweise an das Medium Film. Aber Dunkirk hat mich nicht im Geringsten beeindruckt. Das Pacing war imo total entrückt (und das meine ich nicht im positiven Sinne), so dass die versch. Zeitlinien überhaupt keinen Effekt auf meine Kinoerfahrung hatten. Die Charaktere waren ja bewusst simpel und unterentwickelt, aber dass hat mir persönlich nicht wirklich gefallen, da ich so keineswegs bei ihrer Geschichte mitfiebern konnte. Und die Regie war Nolan-typisch. Damit meine ich nicht, dass er nichts drauf hat (die ersten 20 Minuten des Filmes sind super), aber er besitzt nicht die Kinetik eines George Miller oder Gaspar Noes. Davon abgesehen hat mich auch die visuelle Präsentation in Bezug aufs Colourgrading und Production Design enttäuscht. Aber gut, nun mal 2 Weltkrieg-typisch. Meiner Meinung nach ein gescheiterter Versuch, da Nolans Werke meist von einem komplexen Plot profitieren.
    • Citizenpete
      Terminator 3 war kein klassischer Flop, sondern ist bis heute der mit Abstand teuerste Independent-Film aller Zeiten. Die Entstehungsgeschichte mit Arnies cleverem Deal (von dem nur Arnie profitiert hat) ist eine interessante Geschichte für sich, hatten aber zur Folge, dass es erst einmal keinen weiteren Terminator gab.
    • Piet
      naja, dick minus gemacht haben sie nach der budget x 2 = zumindest kein finanzieller flop formel aber auch nicht:https://www.boxofficemojo.c...
    • Tobias D.
      Es ist nicht der Beste im MCU. Aber für mich der beste Thor-Film.
    • Arrhenius
      Stimme dir in allen Filmen zu, außer Thor: Ragnarok. Ernsthaft? In meinen Augen der schlechteste Film des gesamten MCU.
    • Howard Philips
      Alle Beispiele, die Du aufzählst, sind eben Reboots, Remakes oder haben zumindest den Ansatz eines Neuanfangs. Neu interpretieren für eine neue Zielgruppe, mit der Hoffnung, ein neues Franchise zu schaffen. Da winkt viel Geld. :)
    • disneyfan5000
      Es gibt aber viele Fortsetzungen die gefloppt sind. Nehmen wir doch nur Terminator. Teil 3 bis 5 waren alles finanzielle Flops und trotzdem wird weitergedreht. Verstehen muss man das alles nicht. Oder Feigs Wobusterfilm, ein Finanzieller Flop. Genügend Anlässe wieder mehr in neue Filmstoffe im Blockbusterbereich zu investieren hätte es eigentlich genügend gegeben. Ich habe ja noch die Hoffnung das der Serientrend, sich irgendwann auch im Kino wiederfindet. In den neunzigern gab es kaum Fantasy oder gar Comicverfilmungen im Kino, wohl aber im Serienbereich. Und ein paar Jahre später gabs diesen Trend auch im Kino. Eine Wiederholung wäre wünschenswert.
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