Als Weltklasse-Wasserspringer war Jason Statham der große Durchbruch nicht vergönnt. Die Filmfans eroberte er hingegen direkt mit seinem Leinwanddebüt in Guy Ritchies Gangster-Klassiker „Bube, Dame, König, grAs“ im Sturm. Über 20 Jahre später kehrte er für den kurzweilig-launigen Action-Spaß „Operation Fortune“ für den britischen Kult-Regisseur vor die Kamera zurück. Einen Statham-Reißer der härteren Gangart, der obendrein auch zu den weniger bekannten Arbeiten des Briten zählt, gibt es hingegen ab sofort im Streaming-Abo: „Blitz - Cop-Killer Vs. Killer-Cop“.
Der Action-Thriller schlug verglichen zu Franchises wie „The Transporter“, „The Expendables“ oder „Fast & Furious“ zwar nicht ganz so hohe Wellen. Gerade deswegen dürfte dies nun aber die perfekte Gelegenheit für viele Statham-Fans sein, den Film nachzuholen: „Blitz“ steht ab sofort bei Amazon Prime Video zur Verfügung – natürlich in der ungekürzten FSK-18-Fassung:
Das ist "Blitz" mit Jason Statham
Darum geht's: Brant (Jason Statham) bekommt einen ganz besonderen Fall zugewiesen, der selbst einem erfahrenen, abgebrühten Cop wie ihm zu schaffen macht. Denn er begibt sich auf die Jagd nach einem Serienkiller (Aidan Gillen, „Game Of Thrones“) und stürzt sich damit kopfüber in ein durchaus persönliches Duell. Denn bei den Zielen des Mörders handelt es sich um Gesetzeshüter.
Dass ihm für seine Ermittlungen ausgerechnet der schüchterne Kollege Nash (Paddy Considine, „House Of The Dragon“) zur Seite gestellt wird, macht Brants Job auch nicht unbedingt einfacher. Seit seinem Coming-Out hat Nash nämlich so seine Probleme auf dem Revier. Und auch Brant hält nicht viel von seinem neuen Partner – doch all das wird zur Nebensache, als der Cop-Killer erneut zuschlägt…
„Jason-Statham-Filme sind ein Fall für sich – man bekommt, was man erwartet“, heißt es unter anderem in der FILMSTARTS-Kritik zu „Blitz“, in der letztlich durchschnittliche 2,5 von 5 möglichen Sternen vergeben wurden. Bedeutet zusammengefasst: Der Film von Regisseur Elliott Lester, der in „Vendetta - Alles was ihm blieb war Rache“ auch schon Arnold Schwarzenegger inszenierte, erfindet das Rad nicht neu und bietet genau das, was man sich von ihm erwarten würde. Und wer gerade darauf mal Bock hat, kommt hier durchaus auf seine Kosten.
Am Ende kamen dabei durchaus kurzweilige 97 Minuten heraus, die zwar ein Stück weit unter ihrer Vorhersehbarkeit leiden, aber dennoch solide inszenierte, ruppige Action-Thriller-Unterhaltung bieten – mit einem Jason Statham in einer der vielen ihm auf den Leib geschneiderten Rollen.
Der Action-Star ist übrigens nach wie vor unglaublich beschäftigt und wird 2026 gleich in mehreren Filmen zu sehen sein. Darunter auch in „Shelter“, zu dem kürzlich der erste Trailer veröffentlicht wurde:
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Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.