Fans des True-Crime-Bestsellers „Whoever Fights Monsters“ aufgepasst: Das Buch von Robert K. Ressler, das Anfang der 90er Jahre erschienen ist, wird verfilmt. Darin beschreibt Ressler, wie er als FBI-Agent und Profiler einige der brutalsten Serienmörder Amerikas aufspüren konnte. Ressler diente schon einmal als Inspiration für Hollywood: Nach seinem Vorbild wurde die Figur von Special Agent Bill Tench (Holt McCallany) in David Finchers Netflix-Serie „Mindhunter“ geschaffen, aus der übrigens das obige Newsbild stammt.
Wie der Hollywood-Journalist Jeff Sneider in seinem Newsletter TheInSneider berichtet, soll Jake Scott bei „Whoever Fights Monsters“ Regie führen. Bekannt ist Jake Scott vor allem als Musikvideoregisseur, doch auch im Spielfilmgeschäft hat der Brite bereits Erfahrung gesammelt. Sein Debüt gab er Ende der 90er Jahre mit „Plunkett & Macleane“, seinen zweiten Spielfilm „Willkommen bei den Rileys“ inszenierte er 2010.
Mit an Bord der Buchverfilmung ist Jakes Scotts berühmter Vater Sir Ridley Scott. Der renommierte Filmregisseur und -produzent führte zuletzt Regie bei Blockbustern wie „Gladiator II“, „Napoleon“ und „House of Gucci“. Bei der Verfilmung des Serienkiller-Stoffes wird er als Produzent fungieren.
Darum geht es im Bestseller
„Whoever Fights Monsters“ blickt auf die wahre Geschichte von Robert K. Ressler, dem FBI-Profiler, der den Begriff „Serienmörder“ prägte. Ressler tauchte für seine Arbeit immer wieder tief in die Gedankenwelt der brutalsten Mörder Amerikas ein. Er entwickelte psychologische Profile basierend auf Tatortbeweisen und verstand die gemeinsamen Verhaltensweisen dieser Täter. Um sie besser zu begreifen, traf er sich persönlich mit verurteilten Mördern wie Ted Bundy und John Wayne Gacy. Das Buch zeigt, wie Resslers Arbeit dem FBI half, flüchtige Psychopathen zu fassen.
Laut Sneiders Informationen soll die Verfilmung in einer übergeordneten Handlung erzählen, wie ein FBI-Profiler im Ruhestand nach Südfrankreich reist, um sich dort um das Anwesen seines verstorben Vaters zu kümmern, nur um dort mit einem grauenhaften Kriminalfall konfrontiert zu werden, der seine geistige Gesundheit zu zerstören droht.
Als Einstimmung zur Verfilmung und zur Überbrückung der Wartezeit könnt ihr in die Romanvorlage reinlesen:
Jude Law oder Michael Fassbender in der Hauptrolle?
Besonders spannend ist natürlich die Frage, wer in die Hauptrolle schlüpfen könnte. Sneider will von seinen Quellen erfahren haben, dass die Produzenten von „Whoever Fights Monsters“ Kontakt mit Michael Fassbender und Jude Law aufgenommen haben, um etwaiges Interesse an der Rolle anzufragen. Ein offizielles Casting gibt es aber noch nicht.
Während „Gladiator“ (2000) als einer von Sir Ridley Scotts bekanntesten Filmen gilt, gibt es jetzt eine andere, optisch ähnlich beeindruckende Reise in die Vergangenheit für euer Wohnzimmer: „Königreich der Himmel“ (2005) mit Orlando Bloom – jetzt in atemberaubendem 4K für das ultimative Heimkino-Erlebnis:
Heimkino-Highlight: 3-Stunden-Epos von "Gladiator"-Macher Ridley Scott feiert Comeback – und erscheint erstmals in 4K*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.