Es ist schon eine ganze Weile her, dass sich Chris Pratt mit Nebenrollen begnügen musste – etwa im Comic-Actioner „Wanted“ oder dem preisgekrönten Sci-Fi-Drama „Her“. Denn seit seinem TV-Durchbruch mit „Parks And Recreation“ brachte es der 46-jährige Amerikaner auch im Kino ganz schön weit. Als Star-Lord lenkte er die Guardians Of The Galaxy zu MCU-Ruhm, zudem führte er die „Jurassic Park“-Fortsetzung „Jurassic World“ drei Filme lange an – beim aktuell in den Kinos laufenden vierten Teil „Die Wiedergeburt“ ist er allerdings nicht mehr mit von der Partie.
Wer Pratt dennoch gerne in altbekannten Rollen erleben will, wird ihn in solchen aber dennoch bald wieder sehen können – und hören. Nicht nur wird er in der zweiten Staffel „The Terminal List“ als Navy SEAL James Reece zurückkehren. Wie nun bekannt wurde, wird Chris Pratt schon bald ein Comeback als Garfield feiern!
Wie unter anderem der Hollywood Reporter berichtet, arbeitet Sony Pictures an einer Fortsetzung von „Garfield - Eine Extra Portion Abenteuer“ – in der der Marvel-Star dem Lasagne liebenden, Montage verabscheuenden Kult-Kater erneut seine Stimme leihen soll.
"Garfield": Chris Pratt kehrt für noch eine Extra Portion Abenteuer zurück
Basierend auf der 1978 von Jim Davis geschaffenen Vierbeiner-Legende, ist dem faulen Garfield (in der deutschen Version übrigens gesprochen von Hape Kerkeling) auch in „Eine Extra Portion Abenteuer“ – wie der Titel bereits ziemlich deutlich macht – einfach keine Ruhe gegönnt. Denn sein verschollen geglaubter Vater, der verschrobene Straßenkater Vic (Samuel L. Jackson), steht plötzlich auf der Matte – und hat reichlich Chaos im Gepäck.
Wie die Geschichte in der Animationsfilm-Fortsetzung weitergehen wird, bleibt abzuwarten. Nähere Details zum Plot sind noch nicht bekannt. Unklar ist zudem auch, ob Regisseur Mark Dindal erneut auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird – nach dem Erfolg des Vorgängers wäre dies auf jeden Fall denkbar.
„Garfield - Eine Extra Portion Abenteuer“ spülte im vergangenen Jahr mehr als 250 Millionen Dollar in die Kinokassen. Während große Disney-Produktionen damit ganz klar als Flop verbucht würden, ist das für die legendäre Fellnase ein bemerkenswerter Achtungserfolg. Der Grund: Mit Produktionskosten von vergleichsweise schlanken 60 Millionen Dollar war der jüngste Garfield-Film um ein Vielfaches günstiger als die potenziellen Kassenschlager aus dem Maushaus und so am Ende auch richtig profitabel. In Deutschland wurden für „Eine Extra Portion Abenteuer“ stolze 1,212 Millionen Tickets gelöst. Damit belegte der Film Rang 14 der Jahrescharts 2014 – und verwies unter anderem „Gladiator II“ und „Bad Boys 4“ sowie auch die animierte Konkurrenz in Form des gefeierten „Der wilder Roboter“ auf die Plätze.
Und was „Jurassic World“ angeht: Teil 4 bescherte seiner Hauptdarstellerin Scarlett Johansson mit einem Rekordstart eine ganz besondere Bestmarke – und dürfte wohl auch nicht der letzte Teil der Reihe bleiben. Inwiefern „Die Wiedergeburt“ bereits die Weichen für ein weiteres Dino-Abenteuer stellt, könnt ihr hier nachlesen:
Kommt "Jurassic World 5"? So bereitet das Ende von "Jurassic World: Die Wiedergeburt" einen weiteren Teil vor