"Lasst es bitte": Aus diesem Grund spielte Vin Diesel nicht in "Fast & Furious 2" mit
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Vin Diesel und „Fast & Furious“ – das gehört einfach zusammen. Dass er in Teil 2 gar nicht dabei war, blenden wir manchmal einfach aus. Doch warum war der Schauspieler in der ersten Fortsetzung nicht zu sehen?

Von der Faszination für schnelle Autos bis hin zu spektakulärer Action an den exotischsten Orten der Welt – das „Fast & Furious“-Franchise ist längst zu einem wahren Bombast-Spektakel mit Star-Power geworden. Was 2001 mit dem vergleichsweise kompakten „The Fast And The Furious“ begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem globalen Action-Phänomen.

Und eine Konstante war dabei immer mit an Bord: Vin Diesel als der wortkarge, charismatische Dominic Toretto. Immer? Moment mal – nicht ganz. Tatsächlich fehlt der Star in einem einzigen Film Reihe (das Spin-off „Hobbs & Shaw“ mal außen vor): Teil zwei, „2 Fast 2 Furious“ aus dem Jahr 2003. Aber warum eigentlich? War er terminlich verhindert? Stimmte die Gage nicht? Weit gefehlt!

Es mag angesichts des heutigen Ausmaßes des Franchise kaum zu glauben sein, doch Vin Diesel wollte es ursprünglich tatsächlich nur bei einem einzigen Film belassen. Der erste Teil, eine lose Neuinterpretation von Kathryn Bigelows „Gefährliche Brandung“, spielte damals bei einem Budget von 38 Millionen Dollar weltweit über 205 Millionen ein – ein durchschlagender Erfolg. Trotzdem lehnte Diesel eine Fortsetzung ab.

In einem Interview mit dem Magazin #Legend erklärte er vor einigen Jahren: „Nachdem ich den ersten Film gedreht hatte, saß ich mit den Studiobossen bei einem Abendessen in London. Sie sagten: ‚Wir müssen das noch einmal machen.‘ Und ich sagte: ‚Das könnt ihr nicht. Lasst es, bitte.‘“

Tiefgang und Vision haben gefehlt

Für den Schauspieler war klar: Wenn eine Fortsetzung nur darauf abziele, schnell Kapital aus dem Erfolg zu schlagen, würde sie dem Originalfilm seinen möglichen Kultstatus rauben. Und tatsächlich lehnte er das Angebot für „2 Fast 2 Furious“ ab – obwohl dafür eine Gage von 25 Millionen Dollar auf dem Tisch lag. Warum? Ganz einfach: „Ich war ein Idealist“, sagt Diesel. „Für mich führte das Drehbuch die Geschichte nicht weiter. Wenn man schon eine Fortsetzung macht, dann sollte man es wie Francis Ford Coppola tun – mit Tiefgang und Vision. Aber das war hier nicht der Fall.“

So kam es, dass „2 Fast 2 Furious“ ohne Dominic Toretto über die Leinwände raste. Doch Diesel kehrte – obwohl er das Kapitel eigentlich abgeschlossen hatte – zurück. Für „The Fast And The Furious: Tokyo Drift“ (2006) ließ er sich zu einem überraschenden Cameo-Auftritt überreden. Und dieser hatte einen ganz bestimmten Hintergedanken: Mit ihm wollte Diesel nämlich ein ganz anderes Franchise retten. Welches das war, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Der schrecklichste Moment meiner Karriere": Vin Diesel kehrte nur zu "Fast & Furious" zurück, um ein Sci-Fi-Franchise zu retten

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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