Wohl kaum ein anderes Genre hat schon so viel Schrott und gleichzeitig auch so viele Perlen hergegeben, wie das des Zombiefilms - und kaum ein anderes wurde so verbogen und immer wieder neu interpretiert. Von der Romanze („Bones and All”) bis hin zur Trash-Satire („Pride And Prejudice And Zombies”) gab es schon so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.
Einen Schritt weiter geht Christopher Hatton mit „Battle of the Damned”. In seinem wenige Jahre zuvor erschienen „Robotropolis” hatte er bereits Killer-Roboter auf Menschen losgehen lassen – und genau diese schlachten nun Zombies ab. Klingt trashy? Ist es auch. Und anschauen könnt ihr euch das Ganze heute Abend um 22.30 Uhr auf Tele5.
Alternativ bekommt ihr „Battle of the Damned” im Stream auf Amazon Prime Video. Im Bloody-Movies-Channel zum Beispiel – dieser ist für sieben Tage kostenlos, danach zahlt ihr 3,99 Euro im Monat.
Darum geht es in "Battle of the Damned":
In einer nicht näher benannten Metropole wütet ein tödlicher Virus, der die Bevölkerung in aggressive, zombieartige Kreaturen verwandelt. Söldner Max Gatling (Dolph Lundgren) wird beauftragt, die Tochter eines reichen Geschäftsmanns aus der abgeriegelten Stadt zu retten.
Dabei trifft er zunächst auf eine Gruppe Überlebender – und anschließend auf herumstreifende Kampfroboter. Diese reaktiviert er kurzerhand und nutzt sie, um den Zombies ordentlich einzuheizen, während der Countdown für die Zerstörung der Stadt bereits gnadenlos läuft.
Zwischen Trash und Testosteron
Wer oscarwürdige Performances oder allzu viel Logik erwartet, ist hier definitiv fehl am Platz. Die Dialoge sind oft so hölzern und generisch, dass man sich fast ein wenig fremdschämen muss… Und Dolph Lundgren tut halt, was er am besten kann und kämpft sich stoisch durch.
Dennoch verleihen das Lagerhallen-Setting, das Zombie-Geballer und die billig animierten Roboter dem Film einen gewissen B-Movie-Charme, dem man sich am Ende nicht ganz entziehen kann. Und wenn dann beim größten Roboter-Seite-an-Seite-kämpfen-Pathos plötzlich dieser Hauch von „Terminator“-Feeling aufkommt, weiß man: Genau dafür schaut man so etwas. „Battle of the Damned” ist kein guter Film, das will er auch gar nicht sein. Aber gerade deswegen kann er auch Spaß machen.
Bock auf noch mehr Zombies? Der nachfolgende Streaming-Tipp hilft euch weiter:
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