"Ich will den besten Film aller Zeiten machen": Christopher Nolan enthüllt die Motivation hinter "Die Odyssee" und seinen anderen Projekten
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Er hat Blockbuster wie „The Dark Knight“, „Inception“ oder zuletzt „Oppenheimer“ gedreht – und als nächstes Projekt steht „Die Odyssee“ an. Bei all dem hat Christopher Nolan immer ein Ziel vor Augen: den besten Film aller Zeiten zu drehen!

Universal Pictures

Um die Jahrtausendwende machte Christopher Nolan mit verschachtelten Thrillern wie „Following“ oder „Memento“ auf sich aufmerksam. 2005 wurde er dann mit der Regie von „Batman Begins“ betraut und verpasste nicht nur der Saga um den dunklen Rächer einen ganz neuen, vergleichsweise realistischen Anstrich, sondern wurde auch zu einem der profiliertesten Blockbuster-Regisseure Hollywoods, dem bis heute der Spagat zwischen Spektakel und Anspruch gelingt.

Doch was treibt den Schöpfer von Werken wie „The Dark Knight“, „Inception“ oder zuletzt „Oppenheimer“ an, der seine Ambitionen von Film zu Film in neue Höhen zu schrauben scheint (sein bislang teuerster Film, „Die Odyssee“, kommt am 16. Juli 2026 in die Kinos)? Das konnten Fans im Buch „The Nolan Variations“ erfahren, in dem der Brite einen umfassenden Einblick in seine Motivation und seinen Schaffensprozess gewährt.

Unsere Schwesternseite AdoroCinema zitiert Nolan mit folgenden Worten: „Ich widme mich dem Film mit Leib und Seele. Ich habe vor einigen Jahren mit einem sehr erfolgreichen Produzenten zu Mittag gegessen, mit dem ich noch nie zusammengearbeitet hatte, und er war neugierig auf meinen Prozess. An einem bestimmten Punkt sagte ich zu ihm: ‚Bei jedem Film, den ich mache, muss ich denken, dass ich den besten Film aller Zeiten drehe.‘ Das hat ihn völlig verblüfft. Es war ihm nie in den Sinn gekommen, dass jemand so denken könnte. Und das war für mich wirklich schockierend, weil Filme zu machen sehr schwierig ist.“

Wenn er also schon den enormen Aufwand auf sich nimmt, einen immens teuren Kinofilm zu stemmen, dann muss er sich auch sicher sein, dass es das Ergebnis wert ist – und glaubt man sowohl den Zuschauerzahlen als auch den meisten Kritiken, dann fährt Nolan mit dieser Philosophie ziemlich gut.

"Du musst glauben, dass es der beste Film aller Zeiten sein könnte"

„Ich werde nicht behaupten, dass es der härteste Job der Welt ist (ich habe nie im Kohlebergbau gearbeitet), aber er ist erschöpfend“, schreibt der „Dunkirk“-Macher weiter. „Mir ist nie in den Sinn gekommen, dass es Menschen gibt, die das tun, ohne zu versuchen, den besten Film aller Zeiten zu machen. Warum sonst würdest du das auf dich nehmen? Selbst wenn es nicht der beste Film aller Zeiten wird, musst du glauben, dass er es sein könnte. Man stürzt sich einfach kopfüber hinein, und wenn das Ergebnis jemanden berührt, ist das für mich ein wirklich großartiges Gefühl. Dann habe ich das Gefühl, dass es mir gelungen ist, [das Publikum] auf die gleiche Weise hineinzuziehen, wie ich versucht habe, mich selbst hineinzuziehen.“

Die Chancen stehen gut, dass Nolan die Zuschauer*innen im kommenden Jahr auch mit „Die Odyssee“ in seinen Bann zieht. Welchen entscheidenden Schritt die Produktion zuletzt gemacht hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Christopher Nolans "Die Odyssee" macht enorm wichtigen Schritt nach vorn – und die Fans dürfen jubeln

Ein ähnlicher Artikel ist bereits auf unserer brasilianischen Schwesternseite AdoroCinema erschienen.

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