Heute gibt's endlich mal wieder richtig brachiale Marvel-Action: MCU-Highlight neu auf Disney+
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Ausgerechnet die Action stand im Marvel Cinematic Universe in der jüngeren Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Mit „Thunderbolts*“ geht es dahingehend nun wieder merklich bergauf – davon könnt ihr euch ab sofort auf Disney Plus überzeugen.

Ganz egal, was mit dem Marvel Cinematic Universe in Zukunft noch geschieht: Was Disney damit auf die Beine gestellt hat, ist wahrlich beeindruckend – auch wenn sich im Laufe der Zeit eine gewisse Superhelden-Müdigkeit entwickelt hat, an dem das MCU sicherlich auch großen Anteil hat. Zuletzt konnte man nicht mehr an die Glanzzeiten der Saga anschließen: Man habe Quantität über Qualität gestellt, wurde den Machern rund um Kevin Feige etwa vorgeworfen. Dessen wolle man sich in Zukunft jedoch annehmen, hieß es. Was das bedeutet, sehen wir schon jetzt.

Standen ausgerechnet in dem Bombast-Franchise zuletzt auch immer wieder die Action sowie die visuellen Effekte in der Kritik, macht es Regisseur Jake Schreier nun besser: Thunderbolts*“ ist nur zuletzt deswegen ein richtiger guter Marvel-Film, weil es hier endlich mal wieder ans Eingemachte geht. Davon könnt ihr euch ab sofort auf Disney+ überzeugen. Keine vier Monate nach dem Kinostart am 1. Mai bekommt ihr den letzten Film der fünften MCU-Phase jetzt auch schon mit eurem Abo auf der Maushaus-Streamingplattform serviert:

In Anbetracht des für Marvel-Verhältnisse bescheidenen Box Office von weltweit nur 382,4 Millionen Dollar (dem ein Produktionsbudget von 180 Millionen Dollar gegenübersteht), sind wir uns sicher, dass auch viele unsere Leserinnen und Leser auf einen Kinobesuch verzichteten, um den Streifen eben jetzt bequem vom Sofa aus nachzuholen.

Wenn es nach uns geht, hätte der Antihelden-Reißer zwar auch schon eine Erfolgsgeschichte an den Kinokassen verdient, spätestens jetzt aber solltet ihr „Thunderbolts*“ nachholen – vorausgesetzt natürlich, ihr habt auch nur ansatzweise etwas für Superhelden, Antihelden oder einfach nur kurzweilige Action-Sausen übrig.

Alternativ bekommt ihr den Film seit einigen Wochen übrigens auch schon als Video-on-Demand*, auf DVD und Blu-ray* sowie als limitierte Steelbook-Edition inklusive 4K-Blu-ray:

"Thunderbolts*": Marvel-Nachschub neu auf Disney+

Das Leben von Yelena Belova (Florence Pugh) besteht lediglich aus immergleichen, mörderischen Missionen, die sie für die skrupellose Ex-CIA-Chefin Valentina Allegra de Fontaine (Julia Louis-Dreyfus) ausführt – während sie sich abends dem Alkohol hingibt. Sie hat die Schnauze langsam voll und will ein für alle mal aussteigen. Blöd nur, dass de Fontaine sie ausgerechnet jetzt in eine Falle lockt.

Gemeinsam mit einigen anderen, die für ihre sinistre Auftraggeberin stets die Drecksarbeit erledigten – darunter John Walker alias US Agent (Wyatt Russell), Ava Starr alias Ghost (Hannah John-Kamen) und Antonia Dreykov alias Taskmaster (Olga Kurylenko) – findet sie sich plötzlich in einer Einrichtung wieder, wo sie sich gegenseitig ausschalten sollen. Stattdessen aber tun sich die ungleiche Truppe zusammen – und stellt de Fontaine vor ungeahnte Schwierigkeiten...

Thunderbolts*
Thunderbolts*
Starttermin 30. April 2025 | 2 Std. 06 Min.
Von Jake Schreier
Mit Florence Pugh, Sebastian Stan, David Harbour
User-Wertung
3,8
Filmstarts
4,0
Auf Disney+ streamen

Regisseur Schreier gibt von der ersten Szene weg die Tonart seines Films vor, wenn er Marvels triumphale Intro-Fanfare ins Düstere abdriften lässt – und eine fast schon apathische Yelena zeigt, die selbst im Zuge einer gewaltigen Zerstörungsorgie nur halbherzig bei der Sache zu sein scheint.

Noch bevor uns die überwiegend handgemachten Actionsequenzen anstelle von austauschbarem CGI-Morast um die Ohren gehauen werden, wird so bereits mit der Eröffnung deutlich, dass „Thunderbolts*“ zuallererst von seinen Figuren lebt. Die vermeintlich unkaputtbaren Helden und Antihelden haben allesamt nämlich auch ihre ganz eigenen Dämonen zu bekämpfen – denen hier ausnahmsweise mal auch Raum gegeben wird, um die gebeutelten Außenseiter zu tatsächlich greifbaren Menschen zu machen.

Am Ende ist „Thunderbolts*“ damit nicht nur ein außergewöhnlicher, sondern auch richtig guter MCU-Beitrag – der aber auch so manche Fragen aufwirft. Einer davon gingen wir bereits an anderer Stelle nach:

Warum hat "Thunderbolts*" ein Sternchen im Titel? Das steckt dahinter – und das bedeutet es für "Thunderbolts 2"!

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