Mit „King Richard“ ist Reinaldo Marcus Green etwas gelungen, woran sich zuvor bereits große Regisseure wie Robert Redford („Die Legende von Bagger Vance“), Michael Mann („Ali“), Gabriele Muccino („Das Streben nach Glück“) oder Peter Landesman („Erschütternde Wahrheit“) versucht hatten: Er verhalf Will Smith endlich zum Oscar – und katapultierte sich damit selbst eine Liga höher in Hollywood.
Nach dem Erfolg von „King Richard“ inszenierte Green zunächst die Mini-Serie „We Own This City“ mit Jon Bernthal, bevor er sich einem weiteren ambitionierten Projekt widmete, das durchaus das Potenzial gehabt hätte, in der Award-Season eine Rolle zu spielen: „Bob Marley: One Love“. Zwar blieb das Biopic mit „Secret Invasion“-Star Kingsley Ben-Adir in der Hauptrolle am Ende ohne Oscar-Nominierung, sehenswert ist es jedoch allemal.
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Darum geht's in "Bob Marley: One Love"
Jamaika, 1976: Das Land steckt in bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Bob Marley (Ben-Adir), Symbolfigur für Frieden und Verständigung, kündigt ein großes Gratis-Konzert in der Hauptstadt Kingston an. Doch kurz vor dem Auftritt dringen bewaffnete Männer in sein Haus ein und schießen wild um sich. Marley wird zwar verletzt, überlebt das Attentat jedoch.
Um seine Familie und seine Band zu schützen, entschließt er sich, vorübergehend nach London zu gehen. Dort entsteht mit „Exodus“ das wohl wichtigste Album seiner Karriere – und Marley wird endgültig zum internationalen Superstar. Doch die angespannte Lage in seiner Heimat lässt ihn nicht los ... ebenso wenig wie eine immer hartnäckiger werdende Krankheit.
Darum lohnt sich "Bob Marley: One Love"
In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik erhielt „Bob Marley: One Love“ gute 3,5 von 5 möglichen Sternen. Ein Meisterwerk sollte man also nicht erwarten – dennoch berührt der Film mit seiner Botschaft vom unermüdlichen Kampf für das Gute.
Unser Autor Oliver Kube fasst es im Fazit so zusammen: „‚Bob Marley: One Love‘ ist längst nicht so turbulent und spaßig, wie es andere Biopics großer Musikhelden über weite Strecken sind. Lohnenswert ist das Ganze aber allemal – nicht zuletzt dank der stimmig in die Handlung eingebauten Songs sowie der authentisch emotionalen Performance von Kingsley Ben-Adir.“
Der nächste potenzielle Biopic-Hit, in dem ebenfalls eine Musik-Legende im Mittelpunkt steht, lässt übrigens nicht mehr lange auf sich warten: Am 23. Oktober 2025 startet „Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ mit „The Bear“-Star Jeremy Allen White in den deutschen Kinos. Den Trailer könnt ihr euch nachfolgend anschauen:
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