Sylvester Stallone enthüllt die Story für sein "Rambo"-Prequel – mit einer KI-Version (!) der legendären Action-Figur
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

Demnächst soll ein Prequel über John Rambo entstehen – allerdings komplett ohne die Beteiligung von Sylvester Stallone. Der hat jetzt in einem Interview verraten, wie seine gescheiterten Pläne für eine Vorgeschichte der Figur aussahen.

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Der aus so unterschiedlichen Titeln wie „To All The Boys I‛ve Loved Before“, „Black Adam“ und der Serie „The Recruit“ bekannte Noah Centineo wird demnächst zu John Rambo. Nach dem Abschluss seines aktuellen Drehs zur Videospielverfilmung „Street Fighter“ soll er in einem Prequel eine junge Version des ikonischen Action-Helden verkörpern. In dem vor den Ereignissen von „Rambo: First Blood“ spielenden Film sehen wir den Elitesoldaten im Vietnamkrieg.

Sylvester Stallone wird mit diesem Film nichts zu tun haben. Der Star versuchte vorher vergeblich, sein eigenes Prequel auf den Weg zu bringen. Warum das scheiterte, wird einem aber vielleicht klar, wenn man Stallones Idee für die Vorgeschichte hört.

Stallones Prequel-Rambo "war der netteste Kerl in der Schule"

Wie Stallone jetzt in einem Interview ScreenRant verriet, wollte er noch weiter in der Vergangenheit ansetzen. Auch er wollte zwar John Rambos Zeit im Vietnamkrieg behandeln, ihn aber noch davor als Schüler porträtieren – und damit auch die Figur in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

„Ich wollte die Geschichte des frühen Rambo neu schreiben, weil ich wollte, dass Rambo der netteste Kerl in der Schule ist, der Klassenbeste, der Ballkönig und all das. Als er dann nach Vietnam geht, denkt er, es wird ein dreiwöchiger Hit-and-Run-Einsatz, und man sieht, wie er gefoltert und gefangen genommen wird, seine Freunde ermordet werden, ein Ding nach dem anderen, und das Leben in Saigon. Und so wurde ich zu dem, was ich geworden bin, aber ursprünglich war ich ein Bonvivant – so etwas in der Art.“

So wollte Stallone den jungen Rambo zum Leben erwecken

Doch die Story dürfte nicht der Grund sein, warum Stallone seine Idee nicht umsetzen konnte. Das Problem war wahrscheinlich mehr, wie er das machen wollte – nämlich mit KI. In seinem Film hätte man John Rambo wohl in verschiedenen Altersstufen gesehen – und statt dafür einen oder mehrere jüngere Schauspieler zu casten und eine Neubesetzung „seiner“ Rolle vorzunehmen, wollte er KI nutzen, um sich selbst zu verjüngen: „Ich wollte den ersten KI-Film machen“, erklärt Stallone dazu ScreenRant.

Stallone sieht als wahren Grund für das Scheitern aber nicht den KI-Einsatz. Man habe „zu lange gezögert“, sodass jetzt das andere Projekt übernommen haben. Bei dem jetzigen Prequel-Ansatz ist zwar nicht involviert, wünscht den Beteiligten aber „viel Glück“.

Das „Rambo“-Prequel wird aktuell vorbereitet. Der mit der Umsetzung betraute Regisseur Jalmari Helmander hat vorher noch eine Fortsetzung der Abenteuer seines ganz eigenen Rambo-Wiedergängers Sisu gemacht. „Sisu 2: Road To Revenge“ kommt am 20. November 2025 in die Kinos. Hier ist der Trailer:

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