Mit „Downton Abbey“ gelang Julian Fellowes ein Serien-Phänomen, das über sechs Staffeln hinweg Millionen von Fans in die prachtvolle Welt der Familie Crawley und ihrer Angestellten entführte. Das britische Anwesen Downton Abbey wurde zum Kultschauplatz für Intrigen, Romantik und gesellschaftliche Umbrüche.
Nachdem die Serie 2015 ihr vorläufiges Ende gefunden hatte, konnten sich Anhänger*innen des Historien-Hits 2019 über einen ersten großen „Downton Abbey“-Kinofilm freuen, der drei Jahre später mit „Downton Abbey II: Eine neue Ära“ eine Fortsetzung erhielt.
Aktuell geht es für alle Fans erneut zurück in die Grafschaft Yorkshire: Mit „Downton Abbey: Das große Finale“ findet die Historien-Saga nun ihren Abschluss. Doch ist er wirklich endgültig?
Kann es nach "Downton Abbey 3" doch noch weiter gehen?
Gegenüber TVLine stellte Julian Fellowes klar, dass „Das große Finale“ nicht unbedingt das Ende des gesamten Franchises sein müsse: „Ich sage nicht, dass wir Downton nie wieder besuchen werden. Ich weiß nicht, ob wir es tun werden, aber ich weiß auch nicht, ob wir es nicht tun werden.“
Gleichzeitig betonte er jedoch: „Ich sage nur, dass wir es nicht zur gleichen Zeit mit den gleichen Figuren und den gleichen Schauspielern wieder besuchen werden. Sie werden diese Besetzung nie wieder sehen.“ Damit hält sich der Autor also die Möglichkeit für Prequels oder Spin-offs offen – und auch einige der Stars der Serie haben bereits über potenzielle Ableger gesprochen.
Ideen für Spin-offs gibt es genug
So verriet Tom-Branson-Darsteller Allen Leech in einem Interview mit Virgin Radio (via Mirror), dass die Geschichte von Violet (Maggie Smith) in einem Prequel-Projekt beleuchtet werden könnte. Schon im vergangenen Jahr gab es Gerüchte über ein Spin-off, das sich mit Violets jüngeren Jahren beschäftigen soll.
Auch Robert James-Collier (Thomas Barrow) und Dominic West (Guy Dexter) deuteten in der Sendung Good Morning Britain (via Wales Online) an, dass sie sich ihre Figuren gut in einem Spin-off vorstellen könnten.
Darüber hinaus spekulieren Fans immer wieder über mögliche Crossover-Ideen – etwa eine Verbindung zwischen „Downton Abbey“ und Fellowes’ anderer Serie „The Gilded Age“, die im New York der 1880er Jahre spielt. Denkbar wäre etwa, dass wir eines Tages die junge Cora (Elizabeth McGovern) sehen, wie sie ihren späteren Ehemann Robert Crawley (Hugh Bonneville) kennenlernt. Schließlich ist Cora eine gebürtige Amerikanerin und wäre zur Zeit von „The Gilded Age“ ein Teenager.
Was die Zukunft letztlich für die „Downton Abbey“-Welt bereithält, bleibt abzuwarten. Jetzt können wir aber erst einmal die Crawleys und ihre Angestellten in ihrem letzten großen Kinoabenteuer genießen. Übrigens: Wir von FILMSTARTS haben mit den Stars von „Downton Abbey“ gesprochen – das gesamte Interview findet ihr hier:
"Die Emotionen waren wirklich echt": Wir sprechen mit den Stars von "Downton Abbey: Das große Finale"