"Ich hätte mich wie ein Anhängsel gefühlt": Matthew McConaughey schlug Marvel-Rolle aus – und landete stattdessen in einem Fantasy-Flop!
Jaroslav Sebov
Jaroslav Sebov
-Freier Autor
Erholt sich immer noch von der 8. Staffel "Game Of Thrones" und vertreibt sich die Zeit mit allerhand Fandoms wie "Star Wars", "The Witcher" und "Der Herr der Ringe". Findet, kein anderer Film verdient einen zweiten Teil mehr als "Master And Commander".

Matthew McConaughey lehnte eine Rolle in einem Marvel-Blockbuster ab, um in einer Stephen-King-Verfilmung zu glänzen. Doch sein Plan ging spektakulär schief.

Matthew McConaughey hat in seiner Karriere viele ungewöhnliche Entscheidungen getroffen. Vom charmanten RomCom-Star wandelte er sich zum gefeierten Oscar-Gewinner („Dallas Buyers Club“) und spielte Rollen, die kaum jemand ihm zugetraut hätte. Doch eine Entscheidung aus dem Jahr 2016 sorgt bis heute für Gesprächsstoff: McConaughey lehnte eine Rolle im Marvel-Hit „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ ab.

"Ich wäre nur eine Ergänzung gewesen" – McConaugheys Absage an Marvel

In einem Interview mit The Independent erklärte der „The Lost Bus“-Star seine Beweggründe offen: „Ich mag ‚Guardians of the Galaxy‘, aber was ich gesehen habe, war: ‚Es ist erfolgreich, und jetzt haben wir Platz für eine bunte Figur, gespielt von einem großen Namen.‘ Ich hätte mich wie ein Anhängsel gefühlt.“ Stattdessen reizte ihn ein anderes Projekt, das vermeintlich größere kreative Freiheit versprach.

Statt das mächtige Wesen „Ego“ zu verkörpern – eine Rolle, die später Kurt Russell übernahm – entschied sich McConaughey für den „Man in Black“ in der Stephen-King-Adaption „Der dunkle Turm“. Hier, so glaubte er, könne er die Figur auf seine Weise erschaffen. „Ich kann der Schöpfer sein, der Autor des Teufels – in meiner Version dieses Romans“, schwärmte er damals.

Vom Traum zur Bruchlandung – als "Der dunkle Turm" alles zerstörte

Die Erwartungen waren riesig: „Der dunkle Turm“ sollte den Auftakt zu einer großen Filmreihe bilden, basierend auf einer achtbändigen Romanreihe, die Stephen King über 30 Jahre hinweg geschrieben hatte. Mit Idris Elba als mysteriösem Revolvermann und McConaughey als sinistrem Gegenspieler schien die Grundlage für ein episches Fantasy-Franchise gelegt. Doch schon kurz nach dem Kinostart kam die Ernüchterung: Das Werk floppte an den Kinokassen und wurde von Kritikern regelrecht zerlegt.

Selbst Stephen King zeigte sich enttäuscht und gab zu, dass der Film das Potenzial der Vorlage nicht ausgeschöpft habe. Damit war auch der Traum einer großen Reihe gestorben. Heute wirkt McConaugheys Entscheidung fast tragikomisch: Er schlug eine extrem lukrative Rolle aus, um bei einem Projekt mitzuwirken, das krachend scheiterte. Und doch zeigt die Episode, wie sehr er auf künstlerische Freiheit setzte – auch wenn er diese am Ende teuer bezahlen musste. Man kann ihm zumindest eines nicht absprechen: den Mut, auf sein Bauchgefühl zu hören, selbst wenn es ihn direkt in ein Hollywood-Debakel gefüht hat.

Welche Rolle McConaughey dagegen unbedingt wollte, aber nicht bekommen hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ich wollte die Rolle": Matthew McConaughey weint bis heute einem der größten Blockbuster der Filmgeschichte hinterher
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