Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Daniel Craig in „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben“ seine Karriere als britischer Kultspion an den Nagel gehängt hat. Seitdem wird wild spekuliert, wer in der Fortführung der Reihe in seine Fußstapfen treten wird. Viel näher ist man der Antwort noch nicht gekommen, doch eine Richtung zeichnet sich mittlerweile ab: Im noch titellosen und von „Peaky Blinders“-Macher Steven Knight geschriebenen „James Bond 26“ soll ein junger Schauspieler um die 30 das 007-Zepter übernehmen, um dann in möglichst vielen weiteren Agenten-Abenteuern bösen Buben den Kampf anzusagen.
Und womöglich hat man beim Studio Amazon MGM, das mittlerweile die kreative Kontrolle über das Franchise hat, sogar schon einen Favoriten für die Rolle: Demnach setze man sich von Amazon-Seite für Shooting-Star Jacob Elordi als Bond-Kandidaten ein. Das will der gut vernetzte Jordan Ruimy von World of Reel von einer nicht näher benannten Quelle erfahren haben.
Marcos Cruz / Netflix
Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass der 28-Jährige unter den heißen Anwärtern auf den Part erwähnt wird, machte sein Name in diesem Zusammenhang doch schon vor einigen Monaten die Runde, gemeinsam mit „Spider-Man“ Tom Holland und Harris Dickinson aus „The King’s Man: The Beginning“. Nun aber könnte er von den drei Genannten die größte Chance haben – auch wenn sich das mit vorherigen Meldungen über die Vorstellungen von Regisseur Denis Villeneuve für die Rolle ein wenig beißt.
Passt Jacob Elordi zu Denis Villeneuves Bond-Plänen?
So hieß es erst kürzlich, dass sich der „Dune“-Macher ein frisches, unbekanntes Gesicht aus Großbritannien für Bond wünsche, was angeblich 99,9 Prozent der bisher gehandelten Namen ausschließen würde. Auch Elordi würde darauf nicht so wirklich passen. Zwar steht er noch vergleichsweise am Anfang seiner Karriere, ist dank der „The Kissing Booth“-Trilogie, der Hype-Serie „Euphoria“, des Skandal-Thrillers „Saltburn“ und des Biopics „Priscilla“ aber schon jetzt alles andere als unbekannt.
Hinzu kommt, dass er kein Brite, sondern Australier ist – was jedoch für Bond kein Novum wäre, stammte doch auch schon der für einen Einsatz zum Martini schlürfenden Agenten gewordene George Lazenby („James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät“) aus Down Under.
Und auch wenn Denis Villeneuve viele Freiheiten bei der Gestaltung des 26. offiziellen Bond-Abenteuers bekommen soll, wird Amazon schließlich das letzte Wort haben. Dennoch ist die von World of Reel verbreitete Info rund um Jacob Elordi noch klar als Gerücht einzustufen. Bis zu einer Entscheidung wird es ohnehin noch eine Weile dauern, wird sich Villeneuve doch erst einmal voll und ganz auf sein Sci-Fi-Epos „Dune 3“ (Kinostart: 17. Dezember 2026) konzentrieren, bevor dann der eigentliche Casting-Prozess für den neuen Bond losgehen soll.
Auch ohne Bond: Jacob Elordi startet weiter durch
Mit einem Kinostart von „James Bond 26“ wird daher nicht vor 2028 gerechnet, womit schließlich mindestens sieben Jahre nach „Keine Zeit zu sterben“ vergangen sein werden, die größte Bond-Durststrecke, die es im Kino je gab. Egal, ob Jacob Elordi dann die Lizenz zum Töten bekommt oder nicht, an Nachschub mit dem Shooting-Star wird es in nächster Zeit definitiv nicht mangeln.
So ist er bald unter anderem in der langersehnten dritten „Euphoria“-Staffel, der Emily-Brontë-Verfilmung „Wuthering Heights - Sturmhöhe“ von „Saltburn“-Regisseurin Emerald Fennell (Kinostart: 12. Februar 2026) und Ridley Scotts neuem Film „The Dog Stars“ (Kinostart: 26. März 2026) mit von der Partie. Noch diesen Monat bekommen wir ihn außerdem als ikonisches Monster in Guillermo del Toros „Frankenstein“ zu sehen, zu dem gerade ein schauriger neuer Trailer erschienen ist: