Renée Zellweger startete ihre Karriere mit einem legendären Horror-Flop – und einem Chaos-Dreh voller Gefahren: "Davon war sicher nichts legal"
Jaroslav Sebov
Jaroslav Sebov
-Freier Autor
Erholt sich immer noch von der 8. Staffel "Game Of Thrones" und vertreibt sich die Zeit mit allerhand Fandoms wie "Star Wars", "The Witcher" und "Der Herr der Ringe". Findet, kein anderer Film verdient einen zweiten Teil mehr als "Master And Commander".

Bevor sie als Bridget Jones Weltruhm erlangte, stand Renée Zellweger für einen Horrorfilm vor der Kamera, der sie fast das Leben gekostet hätte. Heute spricht sie offen über das „verrückteste“ Set, das sie in ihrer Karriere je erlebt hat.

Bevor Renée Zellweger mit „Jerry Maguire“, „Chicago“ oder „Bridget Jones“ zur Ikone wurde, landete sie im dritten Teil einer legendären Horror-Reihe: Mitte der 1990er-Jahre stand sie für „Texas Chainsaw: Die Rückkehr“ vor der Kamera. Neben ihr war auch ein junger Matthew McConaughey in dem Film zu sehen.

Texas Chainsaw Massacre: Die Rückkehr
Texas Chainsaw Massacre: Die Rückkehr
Starttermin 1. Januar 1994 | 1 Std. 27 Min.
Von Kim Henkel
Mit Matthew McConaughey, Renée Zellweger, Robert Jacks
User-Wertung
1,7
Filmstarts
1,0

Das filmische Endergebnis erwies sich allerdings als Reinfall, und auch die Dreharbeiten hatten es in sich. Zellweger erinnert sich in einem Gespräch mit Morning Honey: „Wir waren einfach nur froh, dass wir überhaupt Arbeit hatten. Wie wir das geschafft haben, weiß ich bis heute nicht. Ich bin sicher, dass nichts davon legal war.“

Zwischen improvisierten Stunts, wackeligen Kulissen und gefährlich realistischen Effekten entstand ein Film, der später fast in Vergessenheit geriet – und dessen Entstehungsgeschichte selbst zum Mythos wurde.

Vom Albtraum am Set zum Kultstatus

„Texas Chainsaw: Die Rückkehr“, später auch als „The Next Generation“ bekannt, wurde 1994 unter der Regie von Kim Henkel, dem ursprünglichen Drehbuchautor des 70er-Jahre-Originals, gedreht. Die Mischung aus Horror, schwarzem Humor und grotesker Überzeichnung machte den Film zu einem merkwürdigen Zwitter zwischen Parodie und Schocker. Das Publikum blieb fern, die Kritiker verrissen ihn, und das Einspielergebnis – etwa 5,8 Millionen US-Dollar – blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Erst Jahre später entdeckten Fans das Werk neu. In Foren und auf Conventions gilt es inzwischen als skurrile Kultperle, als Zeitdokument der 90er, in dem zwei spätere Oscar-Gewinner um ihr Leben schreien. Zellweger selbst blickt ohne Bitterkeit zurück: „Es war gefährlich, verrückt – aber eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“ So wurde aus einem gescheiterten Horrorfilm ein kurioses Kapitel Filmgeschichte – und der vielleicht gefährlichste Schritt auf Renée Zellwegers Weg zum Weltruhm.

Warum Renée Zellweger aber lange Zeit komplett von der Bildfläche und der großen Leinwand verschwand, erfahrt ihr hier:

"Ich hatte den Klang meiner eigenen Stimme satt": Hollywood-Star erklärt, warum sie für ganze 6 Jahre von der Bildfläche verschwand
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