Neu im Netflix-Abo: Dieser Fantasy-Film mit Ryan Reynolds ist das Kontrastprogramm zu "Deadpool & Wolverine"
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Schon in der Grundschule las er Kino-Sachbücher und baute sich parallel dazu eine Film-Sammlung auf. Klar, dass er irgendwann hier landen musste.

Meistens erleben wir „Deadpool & Wolverine“-Star Ryan Reynolds als vorlauten, schnippischen und selbstironischen Helden voller Makel. Im Familienfilm „IF: Imaginäre Freunde“ zeigt er sich kürzlich aber von einer anderen Seite. Jetzt im Netflix-Abo.

Vergangenes Kinojahr ließ Ryan Reynolds mit „Deadpool & Wolverine“ ordentlich die Kinokassen glühen: Das Marvel-Superheldenspektakel brachte es weltweit auf Einnahmen von mehr als 1,3 Milliarden Dollar! Doch der Superstar lockte 2024 auch mit einem anderen, tonal ganz anders gelagerten Film ins Lichtspielhaus:

Wenige Monate vor dem Start des Marvel-Megahits kam mit „IF: Imaginäre Freunde“ eine Fantasy-Komödie ins Kino, in der Reynolds eine tragende Rolle verkörpert. Egal, ob ihr sie verpasst habt und nachholen möchtet, oder ob ihr Lust darauf verspürt, sie erneut zu schauen: Ab sofort könnt ihr „IF: Imaginäre Freunde“ bei Netflix streamen!

Das ist "IF: Imaginäre Freunde"

Die zwölfjährige Bea (Cailey Fleming) macht eine schwierige, betrübliche Lebensphase durch. Kurios, dass sie genau jetzt beginnt, die imaginären Freund*innen anderer Menschen zu sehen. Genauer gesagt: Sie sieht sogenannte IFs, die auf der Suche nach neuen Schützlingen sind. Ein schwieriges Unterfangen, bei dem die IFs bislang allein von Beas verspieltem Nachbarn (Ryan Reynolds) Hilfe erhalten – doch nach kurzem Zögern spielt Bea liebend gern Vermittlerin...

Mit Filmen wie dem klaustrophobischen Thriller „Buried – Lebend begraben“ oder der Romantikkomödie „Selbst ist die Braut“ bewies Reynolds wiederholt, dass er mehr sein kann als der zynische, vulgäre Kindskopf. Doch seit dem massiven Erfolg des ersten „Deadpool“-Films dominierte in Reynolds' filmischer Vita eindeutig diese Persona.

IF: Imaginäre Freunde
IF: Imaginäre Freunde
Starttermin 16. Mai 2024 | 1 Std. 44 Min.
Von John Krasinski
Mit Cailey Fleming, Ryan Reynolds, John Krasinski
User-Wertung
3,4
Filmstarts
2,0
Im Stream

Daher sorgt „IF: Imaginäre Freunde“ durchaus dafür, dass ein Lüftchen der Abwechslung durch Reynolds' Filmografie weht. Denn unter der Regie des hier auch als Autor tätigen Krasinski zeigt sich Reynolds als verständnisvoller, fürsorglicher und überraschend ruhiger Weggefährte für die IFs.

Die werden im Original unter anderem von Steve Carell, Phoebe Waller-Bridge, Awkwafina, Emily Blunt, George Clooney, Bradley Cooper, Matt Damon, Bill Hader, Sam Rockwell, Maya Rudolph und Amy Schumer gesprochen. In der deutschen Synchronfassung wiederum erklingen beispielsweise Rick Kavanian, Christiane Paul, Lina Larissa Strahl, der Kinderliedermacher herrH und die professionellen Synchronsprecher Simon Jäger, Dietmar Wunder und Kaspar Eichel.

In der FILMSTARTS-Kritik wird „IF: Imaginäre Freunde“ dafür gelobt, wie „im bunten, vielfältigen Design der zahlreichen, durchweg hübsch animierten IFs, oder in einer energetischen, fabulös-desorientierenden Musiksequenz“ überbordende, kindliche Kreativität zum Ausdruck kommt. Allerdings werden eine unentschlossene Erzählweise, einige angestrengt charakterisierte IFs und eine niedrige Gag-Trefferquote bemängelt.

Eine deutlich stilvollere und lustigere Erzählung über Freundschaft und Imagination hätten wir daher als Alternativ- oder Ergänzungsvorschlag in Form des folgenden Streaming-Tipps für euch parat:

In "IF" sehen wir nicht nur Ryan Reynolds und flauschige Wesen, sondern auch ein Meisterwerk: Ein Streaming-Tipp passend zum Kinofilm

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren