Nach Charlize Theron und Dwayne Johnson: "Fast & Furious"-Macher wollten diesen Oscarpreisträger als neuen Bösewicht der Reihe
Sebastian Daniels
Sebastian Daniels
-Freier Autor
Sebastians perfekte Welt: Tarantino geht niemals in Rente, die dramatische Filmtrailer-Stimme aus den 90ern feiert ein Comeback, Einbrecher Marv aus "Home Alone" erhält sein eigenes Spin-off und Bill Murray kriegt endlich einen Oscar für seine bloße Existenz.

Die „Fast & Furious“-Reihe ist eines der erfolgreichsten Kino-Franchises, das sich schon so einige namhafte Stars ins Boot geholt hat. Ursprünglich sollte sich ein weiterer dazugesellen und als Schurke eingeführt werden, doch daraus wurde nichts.

Über sieben Milliarden US-Dollar spielten die elf Filme des „Fast & Furious“-Franchises insgesamt ein. Da ist es natürlich klar, dass die Macher*innen der Action-Reihe ihrer riesigen Fangemeinde auch ordentlich etwas bieten wollen. Jedoch nicht nur in Form von spektakulären Stunts und anderen Schauwerten, sondern ebenso mit hochkarätigen Stars, die neben der Stammbesetzung (u. a. Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Ludacris) immer wieder vor die Kamera geholt werden.

Vor allem für die Bösewicht-Rollen der Reihe wurden bereits häufiger große Namen wie Charlize Theron, Dwayne Johnson, Idris Elba, Jason Statham oder John Cena verpflichtet. In diese Riege sollte sich zunächst auch ein bekannter Oscarpreisträger einreihen, für den sogar schon eine Szene geschrieben wurde. Zu dem Engagement kam es allerdings nicht.

Jamie Foxx sollte "Fast & Furious"-Schurken spielen

Bei dem Schauspieler handelte es sich um Jamie Foxx („Django Unchained“). Wie Drehbuchautor Daniel Casey in dem Behind-the-Scenes-Buch „Welcome To The Family“ von Barry Hertz verrät, sollte der Hollywood-Star in „Fast & Furious 9“ als großer Antagonist angeteasert werden und dann in der Fortsetzung „Fast X“ eine der Hauptrollen übernehmen:

„Wir haben Post-Credit-Szenen für mehrere verschiedene Charaktere geschrieben, darunter auch für Schauspieler, von denen wir hofften, dass sie die Bösewichte in ‘Fast 10’ spielen würden – Leute, die nicht einmal in diesen Filmen vorkamen, die man sich aber wünschen würde. Ich glaube, wir haben acht verschiedene Szenen für ‘F9’ geschrieben, bevor wir uns für die mit Jason Statham entschieden haben.

Nähere Informationen dazu werden in dem Buch leider nicht geteilt, weshalb auch nicht wirklich klar ist, wie nah ein Casting von Foxx bevorstand bzw. ob der 57-Jährige überhaupt selbst von den Gedankenspielen der Verantwortlichen wusste. Zweifellos wäre der 2005 für seine Darstellung im Biopic „Ray“ mit dem Oscar ausgezeichnete Texaner eine interessante Wahl gewesen. Schließlich überzeugte Foxx in der Vergangenheit sowohl schon in Action-Filmen („Baby Driver“) als auch als Bösewicht („The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“).

Statt Jamie Foxx übernahm Jason Momoa in "Fast X"

Letztendlich kam es jedoch anders: So ging die Cameo-Szene in „Fast & Furious 9“ wie gesagt an Statham. Der große Schurke im Nachfolger „Fast X“ wurde allerdings dann von Jason Momoa („Dune“) gespielt, der als rachsüchtiger Dante Reyes durchaus Eindruck hinterlassen konnte.

Fast & Furious 10
Fast & Furious 10
Starttermin 17. Mai 2023 | 2 Std. 21 Min.
Von Louis Leterrier
Mit Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Jason Momoa
User-Wertung
3,2
Filmstarts
2,5

Das weltweite Einspielergebnis des Films erreichte dennoch nicht die erhofften Sphären, was wohl auch einer der Gründe für die wiederholte Aufschiebung des elften Teils ist. Dieser hat nach wie vor keinen offiziellen Kinostart, soll nach etlichen Rückschlägen aber noch dieses Jahr endlich in Produktion gehen. Mehr zu dem aktuellen Stand des Sequels erfahrt ihr in folgendem Artikel:

"Fast & Furious 11" ist gerettet – und jetzt soll es wohl ganz schnell gehen

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