In den 1980ern schuf Steven Spielberg nicht nur als Regisseur ein Sci-Fi-Familienvergnügen, das seither unzählige Male imitiert wurde: Neben seinem Megaerfolg „E.T.“ produzierte er weitere Filme, die mehr als eine Generation an Filmfans prägten. Dazu gehört selbstredend der Zeitreisespaß „Zurück in die Zukunft“, aber auch „Das Wunder in der 8. Straße“ steht stellvertretend für die Art Film, die Spielbergs Produktionsfirma Amblin Entertainment wie im Schlaf beherrschte und an die viele Kinobegeisterte nostalgisch schwärmend zurückdenken.
2017 erschien der Science-Fiction-Kult zur Feier seines 30-jährigen Jubiläums erstmals in Deutschland auf Blu-ray, allerdings ist diese Auflage schon lange praktisch nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Nun kommt aber eine Alternative in den Handel. Endlich! Am 11. Dezember 2025 erhält „Das Wunder in der 8. Straße“ eine Blu-ray-Neuauflage in Form eines limitierten Mediabooks!
Darum geht es in "Das Wunder in der 8. Straße"
Ein Immobilienhai will eine Gruppe von Menschen aus einem Appartementhaus drängeln, um dann das Gebäude zugunsten eines profitablen Neubaus abzureißen. Weil sich die Mietgemeinschaft allerdings weigert, das Haus zu verlassen, heuert der raffgierige Grundstücksspekulant Mr. Lacey (Michael Greene) eine lokale Gang an, um „Argumente“ für einen „freiwilligen“ Auszug zu finden.
Welch glücklicher Zufall, dass genau jetzt mechanische Außerirdische vorbeischauen und sich mit den drangsalierten Leuten anfreunden: Mit ihren besonderen Kräften machen sie sich für den Ex-Boxer Harry Noble (Frank McRae), die schwangere Marisa Esteval (Elizabeth Peña), den Künstler Mason Baylor (Dennis Boutsikaris) und das Ehepaar Frank (Hume Cronyn) & Faye Riley (Jessica Tandy) stark!
Spielberg, ein Pixar-Regisseur und der Kopf hinter einem Halloween-Kultfilm
Während Spielberg als Produzent agierte, wirkte am Drehbuch unter anderem „Die Unglaublichen“-Macher Brad Bird mit. Die Story malte sich indes Mick Garris auf Basis eines verworfenen TV-Episoden-Konzepts von Steven Spielberg aus. Später verantwortete Garris das Drehbuch zum Disney-Halloweenkultklassiker „Hocus Pocus“ und verwirklichte als Regisseur die „The Shining“-Miniserie von 1997.
Ebenfalls am „Das Wunder in der 8. Straße“-Skript war Matthew Robbins beteiligt, der den familienfreundlichen und warmherzigen Science-Fiction-Film darüber hinaus inszenierte. Vor dieser Spielberg-Produktion stemmte er als Regisseur und Autor auch den düsteren Disney-Fantasyfilm „Der Drachentöter“, in jüngerer Vergangenheit arbeitete er primär als Drehbuchautor – so verfasste er „Crimson Peak“ sowie „Guillermo del Toros Pinocchio“.
Spielberg dachte sich die grundlegende Prämisse hinter der im Original „*batteries not included“ betitelten Alien-Dramödie übrigens für eine kurzlebige, doch von Fans noch immer innig geliebte Anthologieserie aus. Mehr über die Serie, in deren Rahmen „Das Wunder in der 8. Straße“ beinahe in kürzerer Form umgesetzt worden wäre, erfahrt ihr im folgenden Heimkino-Tipp:
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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.