Zugegeben: Es hängt sowohl vom jeweiligen Film als auch von dessen Restauration ab, ob sich ein Upgrade – etwa von Blu-ray auf 4K-Blu-ray – lohnt oder nicht. Im Falle von zahlreichen großen Blockbustern vergangener Tage zeigt sich allerdings immer wieder, dass aus dem Originalmaterial noch einiges herauszuholen ist – und dieses in 4K noch einmal brachialer und spektakulärer daherkommt als ohnehin schon. Vor allem, wenn sich ein auf höchste Qualität Wert legender Verleih wie Turbine Medien an eine Auswertung macht.
Seit Dezember präsentiert euch dieser etwa den Katastrophenfilm-Kult „Daylight“ mit Sylvester Stallone auf 4K-Blu-ray* – brandneu restauriert sowie ausgestattet mit umfangreichem Bonusmaterial. Kurz darauf Turbine aber auch schon das nächste, in dieselbe Kerbe schlagende Highlight enthüllt: Auch „Dante's Peak“ erscheint in 4K – am 15. Januar 2026 als Special Edition:
Nicht nur in Sachen Bildqualität dürfte die Edition neue Maßstäbe für „Dante's Peak“ setzen, vor allem dürfte der Film auch von seinem Audio-Upgrade profitieren. Denn die Dolby-Atmos-Tonspur sowohl auf Englisch als auch in der deutschen Synchronfassung dürfte vor allem da punkten, wo Katastrophen-Blockbuster eben auch punkten sollten. Jeder, der die ebenfalls von Turbine veröffentlichte 4K-Version von „Twister“ zu Hause stehen hat, weiß, was wir meinen – und darf sich wohl auf ein krachendes Feuerwerk freuen, das euer Heimkino zum Beben bringen wird.
Darüber hinaus kommt das 2-Disc-Set auch inklusive Blu-ray und zahlreichen Extras daher. Neben einem Audiokommentar mit Produktionsdesigner Dennis Washington und Regisseur Roger Donaldson, der die 4K-Version übrigens persönlich abgesegnet hat, erwartet euch so etwa auch ein einstündiges Making-of, mit dem ihr einen Blick hinter den sündhaft teuren 90er-Kult werfen könnt.
"Dante's Peak": Ultimatives Blockbuster-Kino
„Dante's Peak“ war einer der größten Filme, die 1997 in die Kinos kamen – und ist mit „Terminator 2“-Heldin Linda Hamilton und dem damaligen James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan nicht nur unfassbar hochkarätig besetzt, sondern kostete in der Produktion auch Unsummen. Stolze 116 Millionen Dollar soll das Budget des Films betragen haben – und damit eine ganze Ecke mehr als bei der Konkurrenz aus demselben Jahr (wie etwa „Face/Off“, „Con Air“ oder „Volcano“).
An den Kinokassen machte sich das gigantische Investment letztlich allerdings nicht so richtig bezahlt, und auch die Fachpresse zeigte sich nur bedingt begeistert: Mit 3 von 5 Sternen schneidet der Film so etwa schlechter als der erwähnte „Twister“ ab (der mit 3,5 Sternen in der FILMSTARTS-Kritik aber auch schrecklich unterbewertet ist, wenn es nach dem Autor dieses Artikels geht). Dass der Film mittlerweile aber Kultstatus genießt und ungemein beliebt ist, ist dennoch unbestritten – und zeigt sich unter anderem an hervorragenden 4,7 von 5 Sternen, die die Amazon-User durchschnittlich für das Star-Vehikel vergeben.
Und darum geht's in „Dante's Peak“: Der Seismologe Harry Dalton (Pierce Brosnan) macht sich auf den Weg nach Dante's Peak, denn er ist felsenfest davon überzeugt, dass dem Örtchen eine Katastrophe droht – ausgelöst von einem nahegelegenen Vulkan. Als es tatsächlich zum Ausbruch kommt, überschlagen sich die Ereignisse. Lava, Asche und Gestein brechen über die kleine Stadt herein – und inmitten des Chaos muss Dalton gemeinsam mit Bürgermeisterin Rachel Wando (Linda Hamilton) einen Ausweg aus dem verheerenden Inferno finden…
Ihr habt eine Schwäche für das Genre? Dann ist vielleicht auch „Greenland 2“ etwas für euch, der gerade erst in den deutschen Kinos gestartet ist:
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Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.