"Ich war schockiert": Marvel-Star Mark Ruffalo versteht bis heute nicht, warum dieser Film des "Knives Out"-Schöpfers so schlecht ankam
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 18 Jahren war Mark Ruffalo an der Seite eines zweifachen Oscar-Preisträgers im zweiten Spielfilm des heutigen „Star Wars“- und „Knives Out“-Regisseurs Rian Johnson zu sehen – der zu seinem Unverständnis gnadenlos floppte!

Spätestens seitdem er als Bruce Banner alias Hulk zum Teil des Marvel Cinematic Universe geworden ist, kennt Mark Ruffalo die ganze Welt. Doch natürlich umfasst die Karriere des 58-Jährigen weit mehr als das grüne Wutmonster, das er in sämtlichen „Avengers“-Blockbustern, aber etwa auch „Thor: Tag der Entscheidung“ verkörperte. Schließlich steht Ruffalo bereits seit mehr als 30 Jahren vor der Kamera!

Vier Mal wurde er bereits für einen Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert – für die Tragikomödie „The Kids Are Alright“, das Sportdrama „Foxcatcher“, den Medienthriller „Spotlight“ sowie Yorgos Lanthimos' Sci-Fi-Farce „Poor Things“. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen so unterschiedliche Titel wie „30 über Nacht“, „Zodiac – Die Spur des Killers“ oder „Die Unfassbaren – Now You See Me“.

Doch einer seiner Filme ist trotz Ruffalo und zahlreicher weiterer Stars gänzlich in Vergessenheit geraten: Die Rede ist von „Brothers Bloom“, mit dem der spätere „Looper“-, „Star Wars“- und „Knives Out“-Macher Rian Johnson im Jahr 2007 seine zweite Spielfilm-Regiearbeit vorlegte!

Brothers Bloom
Brothers Bloom
Starttermin 27. August 2009 | 1 Std. 49 Min.
Von Rian Johnson
Mit Adrien Brody, Rachel Weisz, Mark Ruffalo
Pressekritiken
3,0
User-Wertung
3,2
Filmstarts
3,0

In der Gaunerkomödie dreht sich alles um die Brüder Bloom Bloom (Adrien Brody) und Stephen Bloom (Mark Ruffalo), zwei hochbegabte Trickbetrüger, die seit ihrer Kindheit gemeinsam ausgeklügelte Täuschungsmanöver umsetzen. Als sie die exzentrische Millionenerbin Penelope (Rachel Weisz) ins Visier nehmen, gerät ihr perfekt geplanter Coup jedoch aus dem Ruder...

„Brothers Bloom“ wurde damals zur gewaltigen Enttäuschung – so konnte er weltweit gerade mal rund ein Viertel seines 20-Millionen-Dollar-Budgets einspielen. Die Kritiken fielen wohlwollend, aber durchwachsen aus. FILMSTARTS-Redakteur Björn Becher schrieb in seiner 3-Sterne-Kritik: „Die hohen Erwartungen, die an ‚Brothers Bloom‘ nach Rian Johnsons hervorragendem Debüt ‚Brick‘ […] gestellt wurden, kann das romantisch-tragische Betrüger-Lustspiel nicht ganz erfüllen. Dafür hängt die Komödie im Mittelteil viel zu sehr durch und offenbart unnötigen Leerlauf.“

Mark Ruffalo war über die negativen Reaktionen "schockiert"

Einer kann die negativen Reaktionen bis heute nicht nachvollziehen: Mark Ruffalo, der in einem Interview mit GQ zu Protokoll gab, regelrecht „schockiert“ gewesen zu sein von einigen Verrissen und dem Box-Office-Misserfolg des Films. Das Projekt habe ihm ganz besonders am Herzen gelegen.

Falls ihr euch euer eigenes Bild machen wollt, könnt ihr „Brothers Bloom“ als kostenpflichtiges VoD bei Amazon Prime Video leihen:

Seine allerbeste Rolle spielt Ruffalo in seinen Augen aber trotzdem in einem anderen Film – und zwar einem, der auch rein gar nichts mit dem MCU oder Superhelden zu tun hat. Wenn ihr wissen wollt, um welchen Film es geht (und welche Befürchtungen er damals im Hinblick auf seine Karriere hatte), dann lest direkt im folgenden Artikel weiter:

Es ist nicht Hulk: Laut Marvel-Star Mark Ruffalo spielte er seine wirklich bekannteste Rolle in diesem Kult-Hit

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