Bevor wir euch die beiden Kino-Highlights der Woche ausführlich vorstellen, möchten wir selbstverständlich auch einen Blick auf die weiteren Neustarts werfen – selbst wenn wir sie euch nicht uneingeschränkt ans Herz legen können:
Mit „Die Ältern“ startet eine neue Tragikomödie von Sönke Wortmann, die es in der FILMSTARTS-Kritik auf solide 3 von 5 Sternen bringt. „Once Upon A Time In Gaza“ wird in unserer Kritik zwar als „Gazas Antwort auf Quentin Tarantino“ beschrieben, bleibt mit 2,5 von 5 Sternen jedoch insgesamt eher im Durchschnitt. Außerdem läuft ab heute Nanni Morettis neue Komödie „Das Beste liegt noch vor uns“ in den Kinos, die mit 3,5 von 5 Sternen durchaus überzeugen kann.
Nun aber zu den wahren Krachern der Woche, die unterschiedlicher kaum sein könnten und gerade deshalb auf der großen Leinwand ihre volle Wirkung entfalten. Kurz gesagt: Holt euch ein Kinoticket – es lohnt sich!
Endlich wieder große Gefühle im Kino: "Wuthering Heights – Sturmhöhe"
Seit Monaten sorgt „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ von Emerald Fennell („Promising Young Woman“) für Gesprächsstoff. Kontroversen um die Besetzung von Jacob Elordi, Diskussionen über einen angeblich starken sexuellen Schwerpunkt sowie Vorwürfe der mangelnden Werktreue ließen die Wogen im Netz hochschlagen. Doch was steckt tatsächlich hinter der ganzen Aufregung? Ein mitreißendes, kraftvoll inszeniertes Melodrama!
In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik wurde „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ mit starken 4 von 5 möglichen Sternen ausgezeichnet. In seinem Fazit schreibt unser Autor Pascal Reis: „Auf Social Media könnte ‚Wuthering Heights – Sturmhöhe‘ allein durch das Mitwirken von Charli xcx und Jacob Elordi ähnliche Wellen schlagen wie ‚Saltburn‘. Wer hier aber auch bemühte Tabubrüche erwartet, wird enttäuscht: Emerald Fennell zeichnet hier für ein formalästhetisch wuchtiges, stark gespieltes und von großen Emotionen regelrecht überschäumendes Melodrama verantwortlich, das nicht zuletzt die Kraft des Kinos beschwört.“
In der Tradition von "Drive" & "Heat": "Crime 101"
Ganz andere, deutlich kühlere Töne schlägt hingegen „Crime 101“ mit Liam Hemsworth, Mark Ruffalo und Halle Berry an. Der knapp 150 Minuten lange Heist-Thriller stellt sich selbstbewusst in die Tradition prominenter Vorbilder wie „Drive“ und „Heat“. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger spektakuläre Schauwerte als vielmehr die Figuren und ihre inneren Konflikte – ein Ansatz, der sich auch hier als ungemein intensiv und packend erweist.
In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik kommt „Crime 101“ ebenfalls auf starke 4 von 5 Sternen. Das Fazit unseres Autors Pascal Reis lautet: „‚Crime 101‘ besticht durch seine ungemein stilsichere Inszenierung und ist trotz seiner Starbesetzung kein klassischer Heist-Blockbuster, sondern ein entschleunigter, charakterorientierter Thriller, der Los Angeles stimmungsträchtig zelebriert und die Lebensrealitäten seiner Figuren fesselnd ausleuchtet. Wenn es doch zu Action-Einschüben kommt, entfalten diese in bester Drive-Manier eine krachende Wucht.“