Nur 767 Menschen waren zum Kino-Start in diesem 75 Millionen Dollar teuren Film – gut 5 Wochen später gibt's ihn jetzt bei Amazon Prime Video
Björn Becher
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

40 Millionen Dollar Produktionsbudget, weitere 35 Millionen Dollar für die Werbung und jetzt können wir bequem von der Couch herausfinden, was hinter einem der meistdiskutierten Filme des Jahres steckt.

Hoch und runter wurde „Melania“ zum Kinostart diskutiert – obwohl zumindest in Deutschland kaum jemand den Film gesehen hat. Gerade einmal 767 (!) Menschen gingen am ersten Wochenende in Deutschland für das Werk von Brett Ratner („Rush Hour“) über „First Lady“ Melania Trump in die Kinos. Rund 8.300 Euro brachte das Amazon ein. Weltweit war es mit 16,65 Millionen Dollar (über 98 % davon in den USA) schon eine größere Summe – doch im Vergleich zu den Kosten ist selbst das ziemlich wenig.

"Melania": Die Doku mit Rekord-Kosten jetzt im Stream

Dass sich Amazon den Film insgesamt 75 Millionen Dollar kosten ließ, haben wir ja schon eingangs verraten. Dazu soll „Melania“ mit seinem Produktionsbudget laut Ex-Amazon-Filmboss Ted Hope die teuerste Dokumentation ohne Musik-Lizenzen in der gesamten Kino-Geschichte sein.

Wie wichtig dem Konzern die finanzielle Seite überhaupt war (und wie weit es nicht vor allem darum ging, sich bei der Regierung Trump einzuschmeicheln), klammern wir hier mal aus. Öffentlich wurde schließlich beim Vergleich zwischen Kosten und Einnahmen ohnehin darauf verwiesen, das ja noch die Streaming-Auswertung kommt. Diese erfolgt jetzt. Ab sofort gibt es „Melania“ bei Amazon Prime Video:

Damit dürften aber sofort noch einmal deutlich mehr Leute auch hierzulande den Film sehen. Auch wenn wir massiv bezweifeln, dass „Melanie“ jetzt plötzlich zum Streaming-Hit wird, dürften allein aus Neugier einige Leute, die keinen Kinoeintritt dafür zahlen wollen, jetzt mal reinschauen. Wer bereits ein Amazon-Prime-Video-Abo hat, muss schließlich nichts mehr extra bezahlen, um sich einen Eindruck davon zu verschaffen.

Zu sehen bekommen sie dann einen Blick auf die 20 Tage vor der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump – aber aus der Perspektive seiner Frau Melania. Und gleichzeitig bekommt man ja auch noch das überraschende Comeback von Brett Ratner, der nach mehreren Vorwürfen der sexuellen Nötigung und Belästigung über ein Jahrzehnt nicht mehr in Hollywood tätig war. Ratner hofft mit dem Film als Sprungbrett sogar ein größeres Comeback hinzulegen und auch seine „Rush Hour“-Reihe fortzusetzen.

Wenn ihr bessere Filmempfehlungen bei Amazon Prime Video wollt, werdet ihr im folgenden Artikel fündig:

Die 3 besten Filme, die ihr diese Woche bei Amazon Prime Video schauen müsst – 9. bis 15. März 2026

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