Vor den Oscars kommen die Goldenen Himbeeren: Sci-Fi-Gurke von Amazon zum schlechtesten Film des Jahres gekürt
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Am Vorabend der Oscarverleihung werden traditionell die Razzie Awards aka die Goldenen Himbeeren vergeben. Und auch 2026 war es nun wieder so weit. Größter Abräumer der „Anti-Oscars“ ist eine Sci-Fi-Katastrophe mit Ice Cube.

Am morgigen 15. März 2026 werden bei der 98. Oscarverleihung einmal mehr die besten Filme und filmischen Leistungen des Jahres gekürt. Einen Tag vorher geht man jedes Jahr aufs Neue bei den Goldenen Himbeeren jedoch den entgegengesetzten Weg. Hier werden mittlerweile seit 1981 mit viel Augenzwinkern die – aus Sicht der Jury – schwächsten Filme und schauspielerischen Leistungen „ausgezeichnet“. Und nun steht fest, wer in diesem Jahr am meisten auf den Deckel bekommen hat.

Großer Abräumer der 46. Razzie Awards ist das miserable Sci-Fi-Machwerk „Krieg der Welten, das im Sommer 2025 exklusiv bei Amazon Prime Video erschienen ist. Die komplett auf Bildschirmen stattfindende Adaption von H.G. Wells‘ wegweisendem Alien-Invasions-Roman strotzt nur so vor Inkohärenz und Logiklöchern und wurde daher nun verdient mit ganzen fünf Goldenden Himbeeren bedacht – für den Schlechtesten Film, den Schlechtesten Hauptdarsteller (Ice Cube), den Schlechtesten Regisseur (Rich Lee), das Schlechteste Drehbuch und das Schlechteste Remake/Rip-Off.

Die zweitmeisten Himbeeren des Events gingen derweil an die vielgescholtene Disney-Realverfilmung „Schneewittchen“, und zwar gleich zwei Mal für die aus dem Computer stammenden sieben Zwerge, einmal in der Kategorie Schlechtester Nebendarsteller und einmal in der Kategorie Schlechteste Film-Combo.

Nachfolgend haben wir euch die „Gewinner“ und die Nominierten für die Goldene Himbeere 2026 in allen neun Kategorien aufgelistet:

Schlechtester Film

„GEWINNER“: Krieg der Welten

Schlechtester Schauspieler

„GEWINNER“: Ice Cube, „Krieg der Welten“

Schlechteste Schauspielerin

„GEWINNERIN“: Rebel Wilson, „Bride Hard

Schlechtestes Remake, Rip-off oder Sequel

„GEWINNER“: „Krieg der Welten“

Schlechteste Nebendarstellerin

„GEWINNERIN“: Scarlet Rose Stallone, „Gunslingers

Schlechtester Nebendarsteller

„GEWINNER“: Alle sieben künstlichen Zwerge, „Schneewittchen“

Schlechteste Film-Combo

„GEWINNER“: Alle sieben Zwerge, „Schneewittchen“

  • James Corden & Rihanna, „Die Schlümpfe: Der große Kinofilm“
  • Ice Cube & seine Zoom-Kamera, „Krieg der Welten“
  • Robert De Niro & Robert De Niro (als Frank & Vito), „The Alto Knights
  • The Weeknd & sein kolossales Ego, „Hurry Up Tomorrow“

Schlechtester Regisseur

„GEWINNER“: Rich Lee, „Krieg der Welten“

Schlechtestes Drehbuch

„GEWINNER“: „Krieg der Welten“

  • „The Electric State“
  • „Hurry Up Tomorrow“
  • „Schneewittchen“
  • „Star Trek: Sektion 31“

Aber es ist nicht alles schlecht bei den Himbeeren. Seit einiger Zeit wird im Zuge der Veranstaltung nämlich auch der sogenannte Redeemer Award verliehen – in der Regel für Filmschaffende, die in der Vergangenheit mehrfach beim Schmähpreis vertreten waren, sich durch ihre jüngeren Leistungen aber wieder rehabilitieren konnten. 2026 kam diese Ehre nun Kate Hudson zuteil, die zuletzt in „Song Sung Blue“ an der Seite von Hugh Jackman begeisterte.

Tatsächlich konnte Hudson für ihre Leistung in dem starken Musik-Drama in diesem Jahr sogar eine Oscarnominierung als Beste Hauptdarstellerin einfahren. Wer sich neben ihr morgen Nacht noch Chancen auf die begehrten Trophäen ausrechnen kann, erfahrt ihr in unserer großen Übersicht:

Die Oscar-Nominierungen 2026: Action-Meisterwerk vs. Horror-Highlight – mit einem sensationellen Rekord!

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