Die Oscar-Nominierungen 2026: Action-Meisterwerk vs. Horror-Highlight – mit einem sensationellen Rekord!
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Auch wenn die Show drumherum mittlerweile zu wünschen übrig lässt, verfolgt Markus die Oscars jedes Jahr live – und bringt sich schon vorher mit Prognosen, Tippspielen und dem Schauen aller Filme in Stimmung.

Fast zwei Monate bevor einmal mehr die Academy Awards vergeben werden, stehen nun die diesjährigen Nominierten für den wohl wichtigsten Filmpreis der Welt fest. Ganz vorne dabei: „One Battle After Another“ und „Blood & Sinners“.

Am 15. März 2026 werden zum nunmehr 98. Mal die Oscars verleihen. Zum zweiten Mal in Folge führt dabei Talkshow-Legende Conan O‘Brien als Moderator durch die Zeremonie. Und wie immer im Vorfeld wurde nun bekannt gegeben, welche Filme und Filmschaffenden sich diesmal Chancen auf eine der umkämpften Auszeichnungen ausrechnen können.

Als große Favoriten gehen dabei das fantastische Vampir-Drama „Blood & Sinners mit 16 und das Action-Meisterwerk „One Battle After Another“ mit 13 Nominierungen ins Rennen um die Academy Awards. Dahinter folgen das Tischtennis-Spektakel „Marty Supreme“ und die Vater-Tochter-Tragikomödie „Sentimental Value“ (je 9 Nominierungen) sowie die fiktive „Hamlet“-Entstehungsgeschichte „Hamnet“ (8 Nominierungen).

Die 16 Nominierungen für „Blood & Sinners“ sind dabei ein Rekord. So viele Nennungen für einen einzelnen Film gab es in der Geschichte des bedeutendsten Filmpreises der Welt noch nie. Bislang hielten drei Filme mit jeweils 14 Nominierungen die Bestmarke: „Alles über Eva“ (1950), „Titanic“ (1997) und „La La Land“ (2016). 

Da „Blood & Sinners“ die alte Bestmarke um gleich zwei Nominierungen übertraf, lässt es sich auch nicht einfach mit der Ergänzung einer neuen Kategorie und damit einer Nennungsmöglichkeit mehr erklären. Erstmals in der Oscar-Geschichte wird in diesem Jahr ein Preis für das Beste Casting verliehen.

Nachfolgend findet ihr die komplette Liste der Nominierten in allen 24 Kategorien:

Bester Film

Beste Regie

Beste Hauptdarstellerin

Bester Hauptdarsteller

Beste Nebendarstellerin

Bester Nebendarsteller

Bestes Original-Drehbuch

  • „Blood & Sinners“
  • „Marty Supreme“
  • „Sentimental Value“
  • Ein einfacher Unfall
  • „Blue Moon“

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • „Hamnet“
  • „One Battle After Another“
  • „Train Dreams“
  • „Bugonia“
  • „Frankenstein“

Bester Animationsfilm

Bester Dokumentarfilm

Bester internationaler Film

  • „Sentimental Value“ (Norwegen)
  • Sirāt“ (Spanien)
  • „The Secret Agent“ (Brasilien)
  • Die Stimme von Hind Rajab“ (Tunesien)
  • „Ein einfacher Unfall“ (Frankreich)

Bestes Casting

  • „Blood & Sinners“
  • „One Battle After Another“
  • „Marty Supreme“
  • „Hamnet“
  • „The Secret Agent“

Beste Kamera

  • „Train Dreams“
  • „Blood & Sinners“
  • „One Battle After Another“
  • „Frankenstein“
  • „Marty Supreme“

Bester Schnitt

  • „One Battle After Another“
  • „Blood & Sinners“
  • „Marty Supreme“
  • „F1 - Der Film“
  • „Sentimental Value“

Beste Musik

  • „Blood & Sinners“
  • „One Battle After Another“
  • „Frankenstein“
  • „Hamnet“
  • „Bugonia“

Bester Original-Song

  • „Golden“ aus „KPop Demon Hunters“
  • „I Lied To You“ aus „Blood & Sinners“
  • „Dear Me“ aus „Diane Warren: Relentless
  • „Train Dreams“ aus „Train Dreams“
  • „Sweet Dreams Of Joy“ aus „Viva Verdi!“

Bester Sound

  • „F1 - Der Film“
  • „Blood & Sinners“
  • „Frankenstein“
  • „One Battle After Another“
  • „Sirāt“

Beste visuelle Effekte

Beste Kostüme

  • „Frankenstein“
  • „Blood & Sinners“
  • „Hamnet“
  • „Marty Supreme“
  • „Avatar: Fire And Ash“

Bestes Make-Up und Haarstyling

Bestes Produktionsdesign

  • „Frankenstein“
  • „Blood & Sinners“
  • „Hamnet“
  • „Marty Supreme“
  • „One Battle After Another“

Bester Kurzfilm

  • „Butcher's Stain“
  • „Two People Exchanging Saliva“
  • A Friend Of Dorothy
  • „The Singers“
  • „Jane Austen‘s Period Drama“

Bester animierter Kurzfilm

  • „Retirement Plan“
  • „Butterfly“
  • „Forevergreen“
  • „The Girl Who Cried Pearls“
  • „The Three Sisters“

Bester Dokumentar-Kurzfilm

  • „Armed Only With A Camera: The Life And Death Of Brent Renaud“
  • All die leeren Zimmer
  • „Children No More: ,Were And Are Gone‘“
  • „The Devil Is Busy“
  • „Perfectly A Strangeness“

Wer von all den Genannten am Ende tatsächlich den begehrten Filmpreis einheimsen und welcher Titel zum Nachfolger des Vorjahres-Sieger „Anora“ als Bester Film wird, erfahren wir hierzulande dann in der Nacht vom 15. auf den 16. März 2026. Ein gutes Indiz für die jeweiligen Oscar-Chancen sind derweil auch jedes Jahr die Golden Globes. Wer 2026 eine der Trophäen mit nach Hause nehmen durfte, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Alle Gewinner der Golden Globes 2026: Der beste Film 2025 räumt ab, Netflix-Mega-Hit schlägt Disney und Co.

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