Das hätte so im Vorfeld keiner erwartet: "Scream 7" stellt beeindrucken Kino-Rekord auf
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
"Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.

Nach den ganzen Produktions-Problemen im Vorfeld hätte wohl kaum jemand erwartet, dass „Scream 7“ an den Kinokassen dermaßen abräumt. Bereits jetzt ist der Slasher der erfolgreichste Teil der Reihe.

Scream 7“ stand unter keinem guten Stern. Erst kehrten mit Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett die Regisseure der beiden Vorgängerteile aufgrund von Terminproblemen dem Projekt den Rücken, dann auch der neu angeheuerte Filmemacher Christopher Landon („Happy Deathday“). Zudem wurde die eingeplante Hauptdarstellerin Melissa Barrera vom Studio aufgrund einer Reihe von Social-Media-Beiträgen zum Israel-Hamas-Konflikt, die das Unternehmen als „Hassrede“ einstufte, gefeuert. Und ihre Filmschwester Jenna Ortega („Wednesday“) schmiss schlussendlich ebenfalls das Handtuch.

Dass Kevin Williamson, der als Autor schon für „Scream - Schrei!“ verantwortlich zeichnete, nun mit „Scream 7“ das erste Mal einen Teil der Reihe selbst inszenieren durfte, war eine absolute Notlösung. Ebenso war die Rückkehr von Neve Campbell als Sidney Prescott nicht in dieser Form geplant. Doch manchmal erweisen sich solche Hindernisse auch als neue Chancen – und tatsächlich scheint der neuste Teil der kultigen Horror-Reihe bei den Zuschauer*innen extrem gut anzukommen, denn schon jetzt hat „Scream 7“ einen beeindruckenden Rekord aufgestellt.

"Scream 7": Der erfolgreichste Teil der Reihe

Bereits jetzt steht der neuste Franchise-Eintrag bei einem weltweiten Einspielergebnis von fast 177 Millionen US-Dollar. Damit hat „Scream 7“ die Gesamteinnahmen des bisherigen Spitzenreiters „Scream“ aus dem Jahr 1996 überholt. Der Startschuss der ikonischen Slasher-Reihe konnte seinerzeit gute 173 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen. Fairerweise muss hier angefügt werden, dass „Scream“ inflationsbereinigt die Nase noch immer deutlich vorn hat – schließlich sind seit Mitte der 90er-Jahre die Kinoticketpreise deutlich in die Höhe geschossen.

Dennoch sind die 177 Millionen US-Dollar ein beeindruckendes Ergebnis, das zeigt, dass das Publikum weiterhin großes Interesse am Franchise besitzt – zumal in den nächsten Wochen noch die ein oder andere zusätzliche Millionen dazukommen dürfte.

Scream 8“ ist übrigens bereits beschlossene Sache. Doch obwohl der aktuelle Teil gerade Einspiel-Rekorde knackt, stehen wohl erneut große Veränderungen an:

Überraschende Wendung: Für "Scream 8" gibt es erneut eine große Veränderung beim Personal!
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