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    US-Charts: "Mission: Impossible 4" vor "Sherlock Holmes 2" an der Spitze
    Von Christopher Klausnitzer — 02.01.2012 um 10:53

    Das neue Jahr beginnt in den amerikanischen Kino-Charts so wie das alte aufhörte. Der vierte Teil der "Mission: Impossible"-Reihe führt die Liste vor zwei weiteren Sequels, "Sherlock Holmes 2" und "Alvin und die Chipmunks 3", an. Steven Spielbergs "Gefährten" und David Finchers "Verblendung" beschließen die Top 5.

    Neues Jahr, altes Glück für die Produzenten von "Mission: Impossible - Phantom Protokoll". Die Agenten-Action spielte am zwischen Freitag und Sonntag 32,3 Millionen US-Dollar ein. Der vierte halsbrecherische Einsatz von Tom Cruise als Spezialist für unmögliche Missionen steht nach 17 Tagen in den Charts insgesamt schon bei 134 Millionen Dollar und verteidigt die führende Position. Die 181 Millionen Dollar, die der erste Teil der "Mission: Impossible"-Reihe eingespielt hat, bleiben ein realistisches Ziel für Teil 4. Nicht nur in den Wochenend-Charts, sondern auch in der Gesamtabrechnung für Dezember 2011 setzt sich "Mission: Impossible 4" gegen den Blockbuster-Konkurrenten "Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten" durch. Der zweite actionreiche Fall des genialen Ermittlerduos Robert Downey Jr.wney Jr. und Jude Law hat nach ebenfalls 17 Tagen am Box Office bisher 132 Millionen Dollar eingespielt, davon 22,1 Millionen am vergangenen Wochenende. Der erste "Sherlock Holmes" hatte 2009 im gleichen Zeitraum allerdings rund 33 Millionen Dollar mehr eingespielt.

    Auch die dritte Fortsetzung in der Liste bleibt nach dem dritten Wochenende auf den vorderen Rängen. "Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch" kann mit einem Ergebnis von 18,3 Millionen einen Platz auf dem Podium zurückerobern. Insgesamt macht das ein Zwischenergebnis von 94,6 Millionen für die animierten Streifenhörnchen. Auf den Positionen 4 bis 7 folgen die prominenten Neustarts der vergangenen Woche. Einen Sprung um drei Plätze auf den vierten Rang macht dabei Steven Spielbergs episches Pferde-Drama "Gefährten". Weitere 16,9 Millionen schrauben das Gesamtergebnis auf 42,9 Millionen. Dagegen geht es für David Finchers "Verblendung", die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Stieg Larsson, vom dritten Platz zwei Ränge nach unten. 16,3 Millionen und nach zehn Tagen insgesamt 57,1 Millionen stehen für das US-Remake mit Daniel Craig und Rooney Mara zu Buche. Unverändert auf Position 6 landet Matt Damon mit "Wir kaufen einen Zoo" (14,3 Millionen Dollar). Der Familienfilm legt damit beeindruckende 53 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und steht nun bei 41,8 Millionen Dollar nach zehn Tagen.

    Für die "Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der "Einhorn"" reicht es diese Woche mit zwölf eingespielten Millionen zu Platz 7. Steven Spielberg ist damit weiterhin mit zwei Filmen in den Top Ten vertreten. Die animierte Comic-Adaption, die in Deutschland bereits seit Oktober in den Kinos läuft, fällt allerdings um zwei Positionen. Eindeutig vom Silvester-Bonus profitiert die Episoden-Liebeskomödie "Happy New Year - Neues Jahr, neues Glück". Die 6,7 eingespielten Millionen vom Wochenende sind mehr als das doppelte Ergebnis von vor Wochenfrist. Regisseur Garry Marshalls Vorgänger "Valentinstag" (Gesamt-Einspielergebnis: 110 Millionen Dollar") bleibt aber unerreichbar. Hinter der Alien-Invasion "Darkest Hour" auf Platz 9 (4,3 Millionen / Gesamt: 13,2) kehrt George Clooney in Alexander Paynes Tragikomödie "The Descendants" (3,7 / 39,7) in die Top Ten zurück und verdrängt "Die Muppets" und "Hugo Cabret" aus dem erlauchten Kreis. Insgesamt sorgten die ersten zwölf Filme am Wochenende für ein Einspielergebnis von 151 Millionen Dollar. Das bedeutet eine leichte Verbesserung gegenüber dem gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr sowie eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber 2005 (das bisher letzte Mal, als Neujahr auf einen Sonntag fiel).

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