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    Die besten Filme des Jahres 2018 (von Björn Becher)
    Von Björn Becher — 16.12.2018 um 16:00

    Zum Ende des Jahres präsentieren wir euch täglich die Top-10-Liste eines FILMSTARTS-Mitarbeiters mit den besten Filmen, die 2018 regulär in den Kinos angelaufen sind. Heute erfahrt ihr, wovon Redakteur Björn Becher besonders begeistert war.

    PROKINO Filmverleih GmbH

    Das deutsche Kino bewies für mich auch 2018 einmal mehr, dass es besser ist als sein Ruf. Gleich die Hälfte der Filme in meiner Top-10 stammt aus Deutschland. Ich glaube nicht, dass das schon einmal so war. Obwohl ich bei uns in der Redaktion hauptsächlich für das Thema Marvel zuständig bin, verpassten übrigens die beiden größten MCU-Produktionen des Jahres meine Bestenliste denkbar knapp. Erst auf den Plätzen 11 und 12 folgen „Avengers: Infinity War“ und „Black Panther“.

    Dagegen überraschte mich eine andere Marvel-Adaption zum Jahresende: „Spider-Man: A New Universe“ haute mich (siehe auch meine Kritik) richtig aus den Socken und landete so direkt auf einem fünften Platz – weitere Steigerung nicht ausgeschlossen, da ich das Animationsspektakel bislang nur einmal schauen konnte und mich schon auf eine Zweitsichtung freue. Das zeigt auch: Die Liste ist immer im Fluss.

    Obwohl wir bei FILMSTARTS nun schon Mitte Dezember die Chance hatten, alle Werke des Jahres zu sehen, ich im Schnitt mehr als einmal pro Woche im Kino war, hat man ganz viele Filme dann doch aus irgendwelchen Gründen nicht geschafft oder eben nur einmal sehen können. Aber davon darf sich niemand aufhalten lassen, denn dann würde ich immer noch an meiner Bestenliste für das Jahr 2008 sitzen. Hier ist sie für 2018:

    Platz 1: "The Florida Project"

    Nachdem ich „The Florida Project“ direkt zum Jahresanfang das erste Mal sah, auf dem Festival Unknown Pleasures im Januar 2018, war mir schon klar: Das ist einer der besten Filme meines Kinojahres. Sean Bakers poetisches Drama über eine Kindheit in einer herausgeputzten, aber schäbigen Motelanlage vor den Toren Disneylands brachte mich zum Lachen und zum Weinen – und das auch noch bei der zweiten Sichtung zum regulären Kinostart im Frühjahr und beim dritten Mal im Heimkino. „The Florida Project“ ist ein wundervolles, unglaublich humanes und herausragend gespieltes (Willem Dafoe!) Meisterwerk.

    Platz 2: "In den Gängen"

    Thomas Stuber, dessen „Kruso“ trotz aller Nuschelproblematik auch ein TV-Highlight des Jahres war, erzählt mit „In den Gängen“ eine einfühlsame, unglaublich vielschichtige, von drei sensationellen Schauspielern getragene Romanze. „Ruhig, poetisch, humorvoll, berührend, niederschmetternd… und vor allem herausragend“, heißt es am Ende meiner FILMSTARTS-Kritik. Mehr möchte ich hier gar nicht ergänzen.

    Platz 3: "Your Name."

    Selten hat ein Anime mich so umgehauen wie „Your Name.“ Mit großartigen Bildern, die ich mir teilweise am liebsten an die Wand hängen würde, wird eine berührende und wendungsreiche Geschichte erzählt. Wunderbare Einfälle sorgen für viel Humor (teilweise subtil, teilweise expressiv) und noch mehr Dramatik.

    Die weiteren Platzierungen:

    3 weitere Highlights ohne deutschen Kinostart:

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