Mit „DOOM: The Dark Ages“* wird der beliebte Shooter-Klassiker mit neuen Ideen geschmückt und das kommt richtig gut an. Bislang haben Kritiker*innen auf der Reviewsammelseite Metacritics im Durchschnitt 85 von 100 Punkten vergeben. Freut euch auf brachiale Action, eine düstere Mittelalter-Atmosphäre und ein neu überarbeitetes Kampfsystem. Fans sollten sich auch die Collector’s Edition* mit der Statue des berüchtigten Slayers nicht entgehen lassen.
"DOOM: The Dark Ages" – Der Slayer im Mittelalter
Mit „DOOM: The Dark Ages“ wagt Entwickler id Software einen mutigen Schritt: Statt futuristischer Settings geht es diesmal in ein düsteres, mittelalterliches Szenario voller gotischer Architektur, blutiger Rituale und höllischer Kreaturen. Als mythische Waffe einer göttlichen Macht kämpft ihr als Doom Slayer gegen eine dämonische Invasion, die das Reich der Menschheit bedroht. Die Geschichte spielt vor den Ereignissen von „DOOM“ und „DOOM Eternal“ und beleuchtet die Herkunft des Slayers.
Spielerisch setzt „DOOM: The Dark Ages“ auf ein etwas langsameres, aber intensiveres Kampfsystem, wie der ausführliche Test von GameStar zeigt. Dabei sei das Schild mit Sägenrand die beste Neuerung, denn:
Was im ersten Moment nach Defensive und einem Tritt auf die Bremse klingt, entpuppt sich als ein echter Spaßturbo, um noch vielseitigere Hackfleisch-Akrobatik auf den Bildschirm zu zaubern als ohnehin schon.
Zusätzlich wird euer Arsenal durch den Pulverisierer erweitert, der Skelettschädel als Munition nutzt, diese dann schreddert und als Knochenprojektile ganze Armeen zerfetzt. Die ikonische Super Shotgun bleibt Gamer*innen aber erhalten. Ebenfalls neu ist, dass ihr durch die düstere Welt auf einem Drachen reiten oder einen riesigen Mech namens Atlan steuern könnt.
Die Story ist deutlich cineastischer inszeniert, als die vorherigen Teile, jedoch recht verwirrend erzählt. Da bei „DOOM“ die Handlung ohnehin hintergründig ist, könnt ihr die Zwischensequenzen auch überspringen. Die 15 bis 20 Stunden lange Kampagne umfasst 22 Level.
Das enthält die umfangreiche Collector’s Edition
Gerade eingefleischte Fans dürften sich über die 30 cm große Doom Slayer-Statue freuen, die mit abnehmbarer Super Shotgun, Morgenstern und Kunstfellumhang ausgestattet ist. Ansonsten erwartet euch in der Collector’s Edition* neben dem Spiel noch folgende physischen und digitalen Extras:
- Steelbook-Box
- Replika der roten Schlüsselkarte
- Digitales Artbook und Soundtrack
- Das Skinpaket „Göttlichkeit“
- Kampagnen-DLC
- Bis zu zwei Tage Early Access
Wer auf der Xbox zockt, kann sich jetzt noch den limitierten Controller im „DOOM: The Dark Ages“-Design* bei Amazon sichern.
„DOOM: The Dark Ages“ scheint ein gelungener Versuch, der Serie neue Impulse zu geben. Das mittelalterliche Setting, das veränderte Gameplay und die stärkere Story-Orientierung zeigen, dass id Software bereit ist neue Wege zugehen, dabei aber der Reihe treu bleibt. Damit dürfte „DOOM: The Dark Ages“ sowohl alte Fans als auch Neueinsteiger*innen begeistern.
Die Nacht wird zum Tag: Diese Taschenlampe ist so irrsinnig hell, dass es fast ein Flutlicht sein könnte*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.