Dieser "Harry Potter"-Star war kurz davor, der nächste James Bond zu werden – musste sich aber mit einer Nebenrolle begnügen!
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Die Rolle des James Bond ist eine der begehrtesten überhaupt. Doch es kann immer nur einen geben. Bevor man sich 2005 für Daniel Craig entschied, stand auch ein „Harry Potter“-Star in der engeren Auswahl.

Amazon MGM Studios

Wer wird der nächste James Bond? Diese Frage beschäftigt das Publikum jedes Mal aufs Neue, wenn sich ein Schauspieler von der ikonischen Rolle des Geheimagenten 007 verabschiedet und der Weg frei wird für einen Nachfolger. So auch im Jahr 2002, als Pierce Brosnan langsam seinen Abschied vorbereitete und die Produzent:innen begannen, nach einem neuen Bond zu suchen.

Auf der Liste der potenziellen Nachfolger standen damals Namen wie Henry Cavill („Man Of Steel“), Sam Worthington („Avatar“) oder Rupert Friend („Jurassic World: Die Wiedergeburt“). Allerdings hätte die Rolle auch an einen „Harry Potter“-Star gehen können, den das Publikum später in einer ganz anderen Rolle kennenlernte.

Ralph Fiennes war fast James Bond!

Tatsächlich stand Ralph Fiennes, der Mann, der Voldemort zum Leben erweckte, einst kurz davor, in die Rolle von James Bond zu schlüpfen. Der Schauspieler verriet in einem Interview beim Podcast Happy Sad Confused von Josh Horowitz, dass die für das Franchise verantwortliche Produzentin ihn einst persönlich für die Rolle von James Bond angefragt hatte.

„Vor einiger Zeit sprach Barbara Broccoli mit mir über eine mögliche Rolle als Bond, die dann nicht zustande kam“, so Fiennes. Wie wir heute wissen, ging der Part schließlich an Daniel Craig, der mit seinem kompromisslosen Auftritt in „Casino Royale“ im Jahr 2006 dem Franchise neues Leben einhauchte.

Doch das Bond-Schicksal war für Ralph Fiennes noch nicht vorbei. Als Judi Denchs M in „Skyfall“ das Zeitliche segnete, wurde ein würdiger Nachfolger gesucht – jemand, der ein Auge auf 007 werfen kann. Fiennes nahm das Angebot an: „Sam Mendes führte bei ‚Skyfall‘ Regie, und das Angebot war damals sehr attraktiv.“

Ralph Fiennes statt als Bond als M MGM
Ralph Fiennes statt als Bond als M

Obwohl Fiennes letztlich nie als Bond selbst vor der Kamera stand, wurde er Teil des Franchise – und das in einer zentralen Rolle. Nach dem Erfolg von „Skyfall“ kehrte er in „Spectre“ zurück. Doch wie Fiennes schildert, musste er in den frühen Konzeptphasen energisch eingreifen: „Ich glaube, ich kann jetzt sagen, dass ich in ‚Spectre‘ einen Versuch von Sam abwehren musste, M zu etwas anderem zu machen – ich sagte: ‚Ich will nicht M spielen und dann drehst du dich um und machst ihn zum Bösewicht. M ist niemals der Bösewicht.‘“ Für Fiennes war klar: Eine solche Wendung hätte der Figur geschadet. „Es war, als wäre er Blofeld oder so, aber das war eine rote Linie.“

Auch wenn er nie der Mann mit der Lizenz zum Töten wurde – Ralph Fiennes ist längst ein fester Bestandteil der Bond-Welt. Jetzt steht uns eine neue Ära bevor. Und wieder einmal die Frage: Wer wird der nächste James Bond?

Übrigens: Ein „Succession“-Star dachte einst, er würde für das Franchise angefragt werden. Als er feststellte, dass es sich um eine Serie handelte, war es aber schon zu spät – der Vertrag war bereits unterschrieben. Mehr dazu hier:

"Ich dachte, es sei ein James-Bond-Film": "Succession"-Star unterschrieb versehentlich für Serie, weil er sie für den nächsten 007-Blockbuster hielt
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