1998 brachten Regisseur Gérard Pirès und Drehbuchautor sowie Produzent Luc Besson mit „Taxi“ einen Film in die Kinos, der sofort Kultstatus erlangte. Kein Wunder: Die Action-Komödie war adrenalingeladen, cool inszeniert und schaffte es in weniger als 90 Minuten, richtig gute Laune zu verbreiten. Allein in Frankreich strömten dafür 6,5 Millionen Menschen in die Kinos.
Angesichts dieses Erfolgs ließ man nicht lange auf eine Fortsetzung warten. Diese erschien bereits 2000 unter dem Titel „Taxi Taxi“ – und sollte den Vorgänger in nahezu jeder Hinsicht übertreffen: Mit über 10 Millionen Besucher*innen in Frankreich avancierte die „Taxi“-Fortsetzung in Frankreich zum erfolgreichsten Film des Jahres. Weltweit spielte der Film 60 Millionen US-Dollar ein – bei einem vergleichsweise bescheidenen Budget von 10,5 Millionen US-Dollar. Und auch in Sachen Action legte „Taxi Taxi“ noch einmal eine gehörige Schippe drauf.
Wer „Taxi Taxi“ von Gérard Krawczyk („Wasabi“) bisher noch nicht gesehen hat, kann den Film – genau wie Teil 1 – gegen einen kleinen Aufpreis bei Amazon Prime Video streamen. Alternativ lässt sich der Film auf Blu-ray oder DVD erwerben – am besten gleich in der Legacy Box*, in der alle fünf Teile enthalten sind:
Darum geht's in "Taxi Taxi":
Ein japanischer Minister (Haruhiko Hirata) ist zu einem Staatsbesuch in Marseille, um sich von der Arbeit der Polizei ein Bild zu machen. Doch sein Besuch verläuft anders als geplant, als Mitglieder der japanischen Yakuza den Politiker entführen – und die Behörden dabei alles andere als glänzen.
Polizist Emilien (Frédéric Diefenthal) ist fest entschlossen, den Ruf seiner Abteilung wiederherzustellen. Dafür wendet er sich an seinen alten Bekannten Daniel (Samy Naceri), den wohl besten Fahrer Frankreichs. Mit Daniels rasantem Fahrstil soll es gelingen, die Entführer zu fassen, bevor sie endgültig entkommen.
Jetzt darf das Taxi sogar abheben!
Quietschende Reifen, röhrende Motoren und halsbrecherische Überholmanöver prägten bereits die Actionszenen im ersten „Taxi“. Zwar waren diese schon damals übertrieben, doch im Vergleich zum Nachfolger noch etwas bodenständiger. In „Taxi Taxi“ wird dieser Boden – buchstäblich – verlassen: Daniels Taxi (nun nicht mehr im Marseille-Trikot, sondern im Weltmeistertrikot von Frankreich mit Zidane auf dem Rücken unterwegs) darf jetzt sogar die Flügel ausfahren, um noch spektakulärere Hochgeschwindigkeits-Kapriolen hinzulegen.
Doch damit nicht genug: Auch die Stunt-Arbeit geht einen Schritt weiter. Neben den waghalsigen Fahrmanövern liefert die Yakuza-Handlung beeindruckende Kampfchoreographien im Martial-Arts-Stil. Dabei kann auch Petra (Emma Wiklund) zeigen, dass sie ordentlich austeilen kann. Das alles sorgt dafür, dass die 85 Minuten von „Taxi Taxi“ mindestens genauso viel Spaß machen wie der erste Teil – auch wenn dieser in puncto Charakterzeichnung etwas greifbarer bleibt.
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