New York wird von einer brutalen Bestie heimgesucht: "Predator"-Vorreiter kehrt endlich ins Heimkino zurück
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.

Die DVD hat mittlerweile nicht nur ordentlich Staub angesetzt, sondern ist auch kaum noch zu bekommen. Dementsprechend überfällig ist es, dass sich dahingehend endlich mal was tut. „Wolfen“ bekommt eine Neuauflage und erscheint erstmals auf Blu-ray.

Wolfen“ (1981) ist einer dieser Filme, deren Produktion allen Beteiligten einiges abverlangten. Doch auch wenn wir die ursprüngliche Vision von Regisseur Michael Wadleigh wahrscheinlich nie zu Gesicht kriegen werden, erlangte das, was am Ende herausgekommen ist, Kultstatus. Und zwar nicht ohne Grund.

Nachdem der Horror-Thriller Mitte der 2000er seine DVD-Premiere feierte, geriet er zuletzt ein wenig in Vergessenheit. Nun kehrt er zurück – und hat ein Upgrade im Gepäck: „Wolfen“ feiert am 25. September 2025 sein Heimkino-Comeback und erscheint dann zum ersten Mal überhaupt in Deutschland auf Blu-ray!

PLAION PICTURES hat sich der Rückkehr angenommen und spendiert dem stilprägenden, beinahe fast mega prominent besetzten Tierhorror-Reißer eine Sammleredition im Mediabook inklusive DVD und Blu-ray, die ihr euch unter anderem bei Amazon sichern könnt. Darüber hinaus erscheint der Film auch noch in einer zweiten Mediabook-Edition* mit alternativem Artwork. Als Bonus gibt es unter anderem das Mediabook-obligatorische Booklet sowie das brandneue Featurette „Tales From The City - Making Wolfen“ oben drauf.

Vor "Predator" war "Wolfen"

Im Central Park kommt es zu einer Reihe von bestialischen Morden, die der New Yorker Polizei Rätsel aufgibt. Denn die Opfer wurden nicht nur getötet, sondern regelrecht zerfetzt. Unter der Leitung von Captain Dewey Wilson (Albert Finney) führen die Ermittlungen schließlich zu einem alten Indianerstamm. Denn deren Mitglieder besitzen angeblich die Macht, sich mittels spiritueller Zeremonien in Tiere zu verwandeln und so ihr Land von Bedrohungen von außen zu beschützen. Aber sind hier wirklich übernatürliche Kräfte am Werk – oder ist des Rätsels Lösung weit rationaler?

Wolfen
Wolfen
Starttermin 9. September 1982 | 1 Std. 55 Min.
Von Michael Wadleigh
Mit Albert Finney, Diane Venora, Edward James Olmos
User-Wertung
3,3

Wadleigh und Orion Pictures gerieten während der Arbeit an dem Film immer wieder aneinander. Das begann bereits lange vor der Fertigstellung der ursprünglichen Version, die rund vier Stunden (!) betragen haben soll und gipfelte schließlich in der Entlassung des Regisseurs. Andere sprangen kurzfristig ein, um sein Werk zu vollenden.

An den Kinokassen war der mit 17 Millionen Dollar durchaus stolz budgetierte Schocker zwar kein Erfolg, in Genrekreisen genießt der mit übernatürlichem Horror angereicherte Film noir allerdings bis heute Kultstatus – wie unter anderem durchschnittlich 4,4/5 Sterne bei Amazon zeigen.

„Wolfen“ gilt übrigens nicht nur als einziger Film, bei dem sich Schauspiellegende Dustin Hoffman eine Absage holte – sondern auch als Vorreiter für „Predator“ (1987) sowie auch einige andere Filme, die zumindest in einem Punkt in die Fußstapfen des Wolf-Reißers traten. Denn dieser weckte seinerzeit unter anderem Aufmerksamkeit mit der Darstellung seines Monsters – oder besser gesagt: mit dessen Perspektive! Für diese wurde nämlich auf die damals neuartige Wärmebildoptik gesetzt, mit der man heute vor allem den Sci-Fi-Actioner mit Arnold Schwarzenegger in Verbindung bringen dürfte.

Nach dem kürzlich erschienenen „Predator: Killer Of Killers“ erwartet uns mit „Predator: Badlands“ am 6. November 2025 übrigens bereits das nächste Abenteuer des legendären Aliens, in dem einiges anders sein wird. Zudem zeichnet sich (einmal mehr) ein besonderes Treffen mit einer anderen ikonischen Bestie ab. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Erwartet uns bald ein neues Sci-Fi-Crossover? Regisseur erklärt "Alien"-Easter-Egg in "Predator: Badlands"

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.

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