Cillian Murphy („Peaky Blinders“) zählt seit jeher zu den gefragtesten Schauspielern, doch seit seinem Oscar-Gewinn für „Oppenheimer“ gehört der Ire zweifellos endgültig zur absoluten A-Liga Hollywoods. Mit dem Drama „Steve“, das nun auf Netflix verfügbar ist, scheint Murphy diesen Status einmal mehr eindrucksvoll zu untermauern.
Darum geht es in "Steve":
Im Mittelpunkt steht der titelgebende Schulleiter (Murphy) einer Reformschule in den 1990er-Jahren. Die Einrichtung befindet sich an einem entscheidenden Wendepunkt, und Steve muss alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um die drohende Schließung zu verhindern.
Doch nicht nur der Kampf um die Zukunft der Schule setzt ihm zu – auch seine eigene psychische Verfassung wird zunehmend zur Belastung. Gleichzeitig bemüht er sich, seinen Schülern bestmöglich zur Seite zu stehen, allen voran Shy (Jay Lycurgo), der aufgrund traumatischer Erfahrungen immer wieder zu Aggressionen neigt.
Bestseller-Adaption mit Perspektivwechsel
„Steve“ basiert auf dem Bestsellerroman „Shy“ von Max Porter. Wie der Titel bereits deutlich macht, nimmt die Verfilmung jedoch einen markanten Perspektivwechsel vor: Während im gefeierten Buch der jugendliche Shy im Zentrum der Handlung steht, rückt der Film vor allem Steve in den Fokus.
Neben Cillian Murphy und Jay Lycurgo, bekannt aus „The Batman“, sind auch Tracey Ullman („Into The Woods“), Simbi Ajikawo („Venom: Let There Be Carnage“) und Emily Watson („Breaking The Waves“) in weiteren Rollen zu sehen. Regie führte Tim Mielants, der bereits bei „Peaky Blinders“ sowie beim Berlinale-Eröffnungsfilm „Small Things Like These“ mit Murphy zusammenarbeitete.
Nachfolgend könnt ihr euch den Trailer in der englischsprachigen Originalversion anschauen: