„Pack die Badehose ein – wir fliegen in den Urlaub!“ Eigentlich dürften diese Worte nur positive Assoziationen auslösen. Doch wer Anfang der 2000er in den Urlaubsflieger gestiegen ist, dürfte wohl mit wackligen Knien und einem flauen Gefühl im Magen die aerodynamische Blechbüchse bestiegen haben. Schuld daran ist „Final Destination“. Der Schocker von Regisseur James Wong über eine Gruppe von Jugendlichen, die aufgrund einer Vision noch im letzten Moment aus einem zum Absturz verdammten Flugzeug steigen, zelebrierte den Crash der Urlaubsmaschine mit so einer Freude, dass sich diese Katastrophen-Szene bei vielen Zuschauer*innen fest ins Gehirn gebrannt hat.
Bis heute sind die ausufernden Vorahnungen einer schrecklichen Tragödie fester Bestandteil eines jeden „Final Destination“-Teils. Und in gewisser Weise ein wichtiger Qualitäts-Gradmesser für die Fans. Auch wenn der Autobahn-Crash in „Final Destination 2“ oder der einstürzende Aussichtsturm in „Final Destination 6: Bloodlines“ inszenatorisch noch einmal eine Schippe draufgelegt haben, ist der Flugzeug-Absturz in „Final Destination“ dennoch ein echter Klassiker.
Wer sich jetzt mal wieder – oder zum ersten Mal – das Original zu Gemüte führen möchte, hat bei Amazon Prime Video die ideale Gelegenheit dazu. Seit dem 15. Oktober 2025 könnt ihr den Horror-Schocker im Portfolio des Streaming-Giganten ohne Aufpreis für Prime-Kund*innen finden:
Alternativ findet ihr die ersten fünf Teile aktuell im Abo von WOW (ehemals Sky Ticket), wo ihr ab dem 31. Oktober 2025 auch „Final Destination 6: Bloodlines“ streamen könnt:
Und darum geht es in "Final Destination"
Alex (Devon Sawa) will eigentlich mit seiner Schulklasse von New York nach Paris aufbrechen. Doch noch vor dem Start des Flugzeugs hat er eine beunruhigende Vision: Die Maschine wird abstürzen! In Panik verlässt er das Flugzeug – und mit ihm fünf Mitschüler*innen sowie die Lehrerin der Klasse. Dann tritt das Undenkbare ein: Die Maschine explodiert tatsächlich kurz nach dem Start.
Während die Überlebenden noch unter Schock stehen, folgt bald das nächste Unheil. Nach der Beerdigung der Opfer erleiden die Geretteten tödliche und ziemlich bizarre Unfälle. Alex, der die Katastrophe vorhergesehen hat, gerät zunehmend unter Verdacht. Auch das FBI hat ihn bereits im Visier. Doch als er erkennt, dass der Tod offenbar einem bestimmten Muster folgt, versucht er verzweifelt, ihm zuvorzukommen...
Wie eine richtig gute "Akte X"-Folge
„Final Destination“ ist seine Produktionszeit um die Jahrtausendwende deutlich anzumerken. Die Frisuren, Klamotten und Schul-Stereotype sind dermaßen Y2K, dass es eine helle Freude ist. Gepaart mit dem Mystery-Einschlag des Films erinnert das Endergebnis direkt an eine Folge „Akte X“ im High-School-Setting – und so weit hergeholt ist dieser Gedanke gar nicht. In einem Interview mit Bloody Disgusting hat Drehbuchautor Jeffrey Reddick enthüllt, dass seine erste Version des „Final Destination“-Skripts aus einer ungenutzten „Akte X“-Folge namens „Flight 180“ hervorgegangen ist.
Natürlich merkt man, dass beim Urvater der Reihe noch Luft nach oben ist. Spätere Franchise-Einträge sind beispielsweise deutlich kreativer in der Gestaltung und Verkettung der Rube-Goldberg-Todesmaschinen. Und dennoch macht der erste „Final Destination“-Schocker noch immer richtig Laune – weil es sich eben auch ein bisschen wie eine nostalgische Horror-Zeitreise anfühlt. Und für einen launigen Grusel-Abend eignet sich der Film nach wie vor perfekt.
Nach dem Kino-Erfolg von „Final Destination 6: Bloodlines“ ist ein weiterer Teil übrigens bereits beschlossene Sache. Wer mehr darüber erfahren will, klickt einfach hier:
Hollywoods fieseste Horror-Splatter-Reihe wird noch einmal fortgesetzt: Der Regisseur für "Final Destination 7" ist gefunden!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.