Blumhouse Productions, das auf Horror spezialisierte Studio von Erfolgsproduzent Jason Blum, bringt jedes Jahr eine ganze Reihe neuer Filme in die Kinos. 2024 waren es fünf an der Zahl – darunter „Night Swim“ und „Speak No Evil“.
Trotz dieser Fülle (manche nennen es „Übersättigung“) horchen Genre-Liebhaber jedes Mal auf, wenn Blum ein neues Projekt veröffentlicht. Schließlich ist der clevere Herr für Genre-Hits wie die „The Purge“-, „Paranormal Activity“- und „Insidious“-Reihen sowie Einzelkracher vom Schlage „Get Out“ und „Der Unsichtbare“ mitverantwortlich.
Große Hoffnungen setzten die Fans auch in „Imaginary“, der im März 2024 auf die Leinwände kam. Das war schon deshalb so, weil es auf den ersten Blick einige Parallelen zum 2023er-Überraschungshit „M3GAN“ gab und ein bekannter Regisseur die Inszenierung übernahm. Wer den Film damals verpasst hat, kann ihn nun bequem daheim nachholen: Ab sofort ist „Imaginary“ im Rahmen des Abos bei Amazon Prime Video abrufbar:
Falls ihr kein Abo haben solltet, besteht die Möglichkeit, den Film unter dem obigen Link für ein paar Euros als Video-on-Demand* zu leihen. Wahlweise gibt es ihn auch auf Blu-ray und DVD*.
Lohnt sich der Film?
Das Skript sowie die Regiearbeit steuerte Jeff Wadlow bei, der sich mit Blum auch den Job als Produzent teilte. Zuletzt machte er in größerem Stil mit dem Supernatural-Horror „Fantasy Island“ auf sich aufmerksam. Der erntete zwar katastrophale Kritiken, spielte am globalen Box Office dennoch gutes Geld ein. Ähnlich erging es Wadlow auch mit „Imaginary“, der trotz größtenteils schlechter Besprechungen allein in den USA knapp das Dreifache seines Budgets von zehn Millionen Dollar generieren konnte.
Empfehlen können aber auch wir euch den Film nicht. In unserer FILMSTARTS-Kritik gab es sogar nur 1 von 5 möglichen Sternen. In der Begründung heißt es: „Im Trailer sieht es aus, als würde ‚Imaginary‘ uns ein Amok laufendes Spielzeug im Stile von ‚M3GAN‘ oder ‚Chucky - Die Mörderpuppe‘ bieten – eine Art Killer-‚Ted‘ also. Was wir letztlich vorgesetzt bekommen, ist ein nachlässig inszenierter, in allen Belangen halbgar wirkender und schnell langweilender Mix aus [ … ] schwach ausgeführten Schockeffekten plus naiver Küchenpsychologie über kindliche Ängste. Das braucht kein Mensch.“
In den Hauptrollen erwarten euch zwar keine Superstars, aber doch ein paar durchaus bekannte Akteur*innen wie DeWanda Wise aus „Jurassic World 3: Ein neues Zeitalter“ und „The Walking Dead“-Jesus Tom Payne. Außerdem noch dabei: Taegen Burns („Mighty Ducks: Game Changer“), Pyper Braun („Country Comfort“), Betty Buckley („Split“), Veronica Falcon („Ozark“) und Matt Sato aus „Dr. Doogie Kamealoha“.
Das passiert in "Imaginary"
Die frischvermählte Jessica (DeWanda Wise) hat beschlossen, in das Haus ihrer Kindheit zurückzukehren. Mit dabei sind ihr Musiker-Ehemann Max (Tom Payne) und dessen Töchter aus erster Ehe: die verträumte Alice (Pyper Braun) und die dauergenervte Teenagerin Taylor (Taegen Burns). Doch aus der erhofften Familienidylle in der Vorstadt wird nichts.
Schon am ersten Tag findet Alice im Keller nämlich einen alten Plüschbären, den sie Chauncey nennt. Bald ist das Mädchen so auf das Stofftier fixiert, dass sie fast nur noch mit ihm spricht. Schließlich behauptet sie sogar, der Teddy würde im Rahmen einer von ihm erdachten Schnitzeljagd von ihr verlangen, gefährliche Dinge zu tun. Als Belohnung dafür plane Chauncey dann mit ihr eine große Reise anzutreten...
Ihr wollt lieber einen anderen Horrorfilm streamen? Dann schaut in den folgenden Artikel rein:
Neu auf Netflix UND Amazon Prime Video: Einer der größten Horror-Hits 2023Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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