Jahr für Jahr werden zahllose Geschichten von Stephen King adaptiert – ob nun als Serie, Kurzfilm oder Spielfilm. Sehenswert sind davon zwar längst nicht alle, doch spätestens seit dem gigantischen Erfolg von „ES“ (respektive „ES: Kapitel 2“) tätigen immer mehr Filmstudios immer größere Investitionen, um die Geschichten des Horrorpapstes im großen Stil zum Leben zu erwecken. Für Fans des legendären Autors ist 2025 so bislang auch ein ganz hervorragendes Jahr.
„The Life Of Chuck“ ist nicht nur für uns von FILMSTARTS eine der außergewöhnlichsten und besten King-Verfilmungen überhaupt, Ende Oktober ging – passend zur Einstimmung auf Halloween – dann auch die „ES“-Serie „Welcome To Derry“ bei WOW (ehemals Sky Ticket) an den Start. Und zudem dürfen sich King-Enthusiasten dieses Jahr auch noch über ein besonderes Weihnachtsgeschenk freuen. Denn „The Long Walk - Todesmarsch“ erscheint am 24. Dezember 2025 auf DVD und Blu-ray* sowie als limitierte 4K-Edition im Steelbook:
Wer sich selbst, Freunde oder Verwandte mit Stephen-King-Faible standesgemäß beschenken will, bekommt damit also quasi eine Last-Minute-Geschenkidee aufgebrummt – die aber natürlich mit einem gewissen Restrisiko verbunden ist. Schließlich sind gerade auf dem Postweg immer Verspätungen möglich. Vor allem vor den Feiertagen.
Wer ohnehin lieber streamt, wird bereits seit dem 11. Dezember bedient, unter anderem etwa bei Amazon Prime Video*.
"The Long Walk - Todesmarsch": Weniger Spektakel, mehr Schmerz
Irgendwann in der nahen Zukunft: Bei dem Todesmarsch gibt es kein Ziel, sondern nur eine Vorgabe: Werde nie langsamer als drei Meilen pro Stunde! Ansonsten folgt eine Warnung. Wer drei Warnungen kassiert, wird hingerichtet. Das geht so lange, bis nur noch einer übrig ist.
Warum die allesamt jugendlichen Teilnehmer (u.a. „Alien: Romulus“-Star David Jonsson und der aus „Licorice Pizza“ bekannte Cooper Hoffman) die Strapazen und den fast sicheren Tod aber überhaupt auf sich nehmen? Nun, weil es für den Gewinner ein Preisgeld gibt, das ihn für immer von finanziellen Nöten befreien würde…
„Francis Lawrence [...] verfilmt Stephen Kings verstörendes Quasi-Vorbild von ‚Die Tribute von Panem‘ ganz bewusst mit einem für Hollywood-Verhältnisse eher bescheidenen Budget – ohne jedes Blockbuster-Brimborium, aber dafür mit der vollen Konzentration auf das, was wirklich zählt“, fasst FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen in seiner 3,5-Sterne-Kritik zusammen – und verweist im selben Atemzug auch schon auf die inzwischen ebenfalls schon erschienene King-Adaption „The Running Man“.
Dass der „Todesmarsch-“Roman aus dem Jahr 1979* ausgerechnet dank Francis Lawrence den Weg auf die Leinwand fand, ist dabei nicht überraschend. Denn der Regisseur sammelte mit den „Tribute von Panem“-Filmen schließlich schon reichlich Erfahrung mit jungen Erwachsenen, die sich einen erbitterten Kampf um Leben und Tod liefern…
Die „Hunger Games“ sind übrigens noch längst nicht zu Ende gespielt. Als nächstes verschlägt es den erneut als Regisseur fungierenden Lawrence mit „Sunrise Of The Reaping“ ein knappes Vierteljahrhundert vor die Ereignisse rund um Katniss Everdeen. Überraschenderweise wieder mit von der Partie: Jennifer Lawrence!
"Tribute von Panem"-Hammer: Jennifer Lawrence kehrt im neuen Film zurück!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.