Das „Harry Potter“-Universum hat die Kindheit mehrerer Generationen geprägt – und auch in Zukunft werden die Bücher aus der Feder von J.K. Rowling und die daraus entstandenen acht Kinofilme sicher noch unzählige neue Fans begeistern. Dabei hilft sicher auch, dass aktuell eine neue Serie um den Zauberer mit der Blitznarbe in Arbeit ist!
Die Leinwand-Umsetzung liegt vielen Fans auch deshalb so sehr am Herzen, weil sie gewissermaßen gemeinsam mit Schauspielern wie Daniel Radcliffe (Harry Potter) oder Rupert Grint (Ron Weasley) erwachsen geworden sind. Doch während die meisten Zuschauer*innen die „Harry Potter“-Reihe mit warmen Gefühlen verbinden, geht es einigen Stars aus der Fantasy-Saga völlig anders: Hermine-Granger-Darstellerin Emma Watson beispielsweise wollte eigentlich schon nach fünf Filmen hinschmeißen. Jason Isaacs wiederum hat gestanden, dass er keinen großen Spaß daran hatte, als Lucius Malfoy vor der Kamera zu stehen.
Warner Bros.
In einem Gespräch mit The Telegraph anlässlich der Serie „The White Lotus“ wiederum sprach der Schauspieler auch über unangenehme Fan-Begegnungen: „Ich erinnere mich, wie ich [in dem Themenpark ‚The Wizarding World of Harry Potter‘] in Orlando war. Die gesamte Besetzung war bereits gegangen, und ich stand allein in der brütenden Hitze, gab Autogramme und machte Selfies. Ganz zum Schluss sagte eine Frau plötzlich: ‚Können Sie meine Brüste signieren?‘ – und zog ihr Oberteil hoch. Ich sagte: ‚Madame, bitte hören Sie auf. Hier sind überall Kinder!‘ Sie erwiderte: ‚Ich habe acht Kinder.‘ Also fragte ich: ‚Und was würden sie dazu sagen?‘ Aber ihre Kinder standen neben ihr und riefen: ‚Unterschreib! Unterschreib!‘“
Dies sei laut Isaacs die „schlimmste lustige [Erfahrung]“ gewesen, die ihm je mit Fans widerfahren sei. Doch es gab auch andere Ereignisse, bei denen ihm weniger zum Lachen zumute war: „Das Schlimmste waren Stalker. Wirklich gefährliche Stalker. Gerichtliche Verfahren, Menschen, die von der Polizei und mit Hunden aus meinem Haus geholt wurden. Als ich ‚Rentierbaby‘ sah, dachte ich: ‚Das hätte ich zuerst schreiben sollen.‘"
Jacon Isaacs war sich lange nicht über die Bedeutung von Lucius Malfoy bewusst
Doch obwohl der heute 62-Jährige die Arbeit an den „Harry Potter“-Filmen nicht besonders genossen und auch die eine oder andere schwierige Erfahrung mit Anhänger*innen des Franchise gemacht hat, blickt er grundsätzlich positiv und dankbar auf seine Fangemeinde:
„Es war eine dieser Arbeiten, deren Bedeutung mir erst später bewusst wurde. Menschen erzählen mir oft, wie sie sich einsam oder verloren fühlten – und wie tief sie deshalb von dieser Geschichte über Zugehörigkeit berührt wurden. Ich wundere mich nur immer etwas, wenn mir jemand sagt, dass Lucius Malfoy ihm viel bedeutet. Dann denke ich immer: ‚Okay, du hast wohl nicht genug Therapie gemacht – oder es liegt an den Haaren, ich bin mir nicht sicher.‘
Übrigens wurde Jason Isaacs nach eigenen Angaben von einem absoluten Weltstar gemobbt. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Der schlimmste Tyrann überhaupt und eine weltweite Ikone": "Harry Potter"-Star Jason Isaacs wurde von berühmtem Kollegen schikaniertDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer brasilianischen Schwesternseite AdoroCinema erschienen.