Jetzt ohne Netflix: Hollywood-Legende darf nun doch noch "die teuerste RomCom aller Zeiten" drehen!
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Gerade in den 2000ern hat Nancy Meyers die RomCom-Wohlfühl-Formel perfektioniert. Über zehn Jahre nach ihrem bis dato letzten Film will sie nun ein Comeback feiern – und darf dabei offenbar aus den Vollen schöpfen.

Sony Pictures

Wenn es um die Kunst der romantischen Komödie geht, gab es in den vergangenen Jahrzehnten kein Vorbeikommen an Nancy Meyers. Mit Filmen wie „Was Frauen wollen“, „Was das Herz begehrt“ (aus dem das Artikelbild oben stammt) und „Liebe braucht keine Ferien“ lieferte sie in den 2000er Jahren einen Hit nach dem anderen. Und auch ihr bislang letzter Langfilm „Man lernt nie aus“ mit Robert De Niro und Anne Hathaway war ein voller Erfolg – liegt mittlerweile allerdings schon zehn Jahre zurück.

Seit einiger Zeit plant Meyers jetzt aber ihr großes Comeback. Dafür tat sie sich eigentlich mit Netflix zusammen und hatte schon Stars wie Scarlett Johansson, Penélope Cruz, Michael Fassbender und Owen Wilson an der Hand. Doch dem Streamer war das von Meyers angeblich für das Projekt veranschlagte Rekordbudget von 150 Millionen Dollar zu hoch, sodass das Ganze dann doch im Sande verlief.

Nun aber gibt es gute Neuigkeiten für alle Fans von Meyers‘ Wohlfühlkino-Schaffen: Laut der oftmals verlässlichen Website World of Reel bekommt die 75-Jährige nun doch noch die Möglichkeit, ihren Comeback-Film zu drehen – und ihn sogar ins Kino zu bringen. So hat sich wohl das Traditionsstudio Warner Bros. bereit erklärt, Meyers’ neuen Film zu finanzieren.

Eine RomCom für 100 statt 150 Millionen Dollar

Die Produktionskosten sollen sich dabei nun aber nicht auf 150, sondern „nur“ auf 100 Millionen Dollar belaufen. Das könnte auch damit zusammenhängen, dass Netflix generell oft mehr Geld als Kinostudios hinblättern muss, weil den Beteiligten ihrer Filme lukrative Nebeneinnahmen flöten gehen. Auf der anderen Seite berichten die Quellen von World of Reel, dass das Preisschild von 150 Millionen Dollar nie ganz zutreffend gewesen sein soll.

So oder so dürfte der zuletzt unter dem Titel „Paris Paramount“ firmierende Film noch immer die „teuerste RomCom aller Zeiten“ werden, als die er schon zuvor in Hollywood bezeichnet wurde. Damit überflügelt sich Meyers primär vor allem selbst, kosteten ihre oben genannten Filme (mit Ausnahme des 40 Millionen Dollar teuren „Man lernt nie aus“) doch allesamt bereits zwischen 70 und 85 Millionen Dollar – und das vor teilweise über 20 Jahren! Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass Meyers ihre Hochglanz-Werke in der Regel mit großen Stars an nicht ganz billigen Orten dreht.

„Paris Paramount“ dürfte hier keine Ausnahme bilden, auch wenn es World of Reel zufolge derzeit fraglich ist, ob die ursprünglich vorgesehenen Stars tatsächlich (alle) an Bord sind. Die Dreharbeiten sollen jedoch Anfang 2026 in Los Angeles beginnen – und der kostspielige Drehort ist angesichts der Prämisse nur allzu naheliegend.

Darum geht's in "Paris Paramount"

Im Zentrum der von Meyers’ eigenen Erfahrungen inspirierten Handlung steht eine junge Autorin und Regisseurin, die sich in ihren Filmproduzenten verliebt. Als Paar machen sie eine Reihe von erfolgreichen Filmen, bevor sie sich sowohl privat wie beruflich trennen. Doch dann zwingt sie ein neues, vielversprechendes Projekt wieder zusammenzuarbeiten. Werden sie inmitten einer Arbeit, die so gewaltig ist, dass sie ihre Karriere auf neue Höhen bringen, aber auch ruinieren könnte, und an einem Set mit lauter exzentrischen Stars vielleicht auch privat wieder zusammenfinden?

Warner hat übrigens erst in diesem Jahr mit „One Battle After Another“ bewiesen, dass man bereit ist, stolze Summen aufzuwenden, um die Vision eines prestigeträchtigen Filmemachers Wirklichkeit werden zu lassen – obwohl es sich nicht um klassische Blockbuster mit sicherer Aussicht auf Box-Office-Rekorde handelt. Doch wenn jemand eine teure RomCom zum Erfolg verhelfen könnte, dann wohl Nancy Meyers. Sollte „Paris Paramount“ nun tatsächlich wie geplant in die Wege geleitet werden können, dürfte schon bald bekannt werden, welche Stars diesmal für sie vor der Kamera stehen werden.

Demnächst können wir uns übrigens auch auf eine ganz andere RomCom mit prominenter Beteiligung freuen. Um was für einen Film es sich handelt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Nachdem sie in einem der größten Kino-Hits 2025 zu sehen war: Marvel-Star übernimmt Hauptrolle in neuer RomCom
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