Eigentlich hatte „The Fall Guy“ ja alle Zutaten beisammen, um im Kino zum Hit zu avancieren. Ein populäres Duo als Publikumsmagnet (Ryan Gosling und Emily Blunt), einen Regisseur, der genau weiß, wie man die Menschen ins Kino lockt (David Leitch) und jede Menge spektakuläre Action – die ausnahmsweise auch mal nicht aus dem Computer stammt, sondern zu weiten Teilen handgemacht ist. Dennoch ging das „Ein Colt für alle Fälle“-Revival an den Kinokassen baden, konnte bei kolportierten Produktionskosten von bis zu 150 Millionen Dollar nur 181 Millionen Dollar einspielen.
Sechseinhalb Wochen nach Kinostart feierte der Liebesbrief an die Stunt-Kunst bereits seine Premiere als VOD, bevor der kurzweilige Action-Spaß auch schon bei WOW (ehemals Sky Ticket) landete. Ab dem heutigen 2. November könnt ihr „The Fall Guy“ nun erstmals ganz ohne Zusatzkosten mit eurem Abonnement bei Amazon Prime Video streamen:
Alternativ gibt es die kurzweilige Sause natürlich auch auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray sowie im limitierten Steelbook:
Doch egal ob nun im Kino, im Streaming oder auf der guten, alten Scheibe: Wir können für „The Fall Guy“ eine klare Empfehlung aussprechen – und das keineswegs nur aufgrund seines beeindruckenden Weltrekords…
"The Fall Guy": Verbeultes Blech, ramponierte Beziehungen
Der für kurzweilige Action-Blockbuster wie „Deadpool 2“ und „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ bekannte David Leitch widmete sich einmal mehr einer etablierten Marke – und erzählt diesmal die Geschichte von Stuntman Colt Seavers (Ryan Gosling), der auch mal abseits der Kameras die Chance bekommt, zu beweisen, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Denn er steht nicht nur ausgerechnet für den neuen Blockbuster seiner großen Liebe, Regisseurin Jody (Emily Blunt), vor der Kamera, mit der er es sich einst verscherzt hat, sondern soll obendrein auch noch den Star des Films (Aaron Taylor-Johnson) retten. Denn der ist plötzlich spurlos verschwunden.
FILMSTARTS-Redakteur Markus Trutt bezeichnet „The Fall Guy“ in unserer Kritik unter anderem als „ein verdammt spaßiges Denkmal für Hollywoods unbesungene Helden“ und „saumäßig unterhaltsames Action-Spektakel“ – und machte dafür am Ende starke 4 von 5 möglichen Sternen locker. Während der Autoüberschlag-Weltrekord im finalen Film zwar leider ein wenig zerschnitten ist, bietet der Film nämlich immer noch „spektakulär-handgemachte Action“ im Überfluss sowie ein „bezauberndes Star-Duo“, das über kleinere Schönheitsmakel spielerisch hinwegtrösten.
Darüber hinaus dürfte der Film aber auch großen Anteil an einer besonderen Veränderung für die Zukunft der Stuntleute haben, die wohl nicht nur die Männer und Frauen freut, die bei den Dreharbeiten regelmäßig Kopf und Kragen riskieren, sondern auch ihre Fans. Mehr dazu im folgenden Artikel:
"Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht": "John Wick"-Macher feiert Einführung neuer, lang geforderter Oscar-Kategorie*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.